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Synchronisierungsprobleme lösen

Um mehrere Videoaufnahmen zu synchronisieren, werden die Tonspuren der Videos verwendet.
Wenn dasselbe Motiv gleichzeitig von verschiedenen Kameras aufgenommen wurde, enthalten alle Tonspuren im Prinzip das gleiche Material.
Beachten Sie dazu folgende Hinweise:

  • Das automatische Synchronisieren von Videos funktioniert mit kurzen Objekten am besten. Trimmen Sie daher die Quelldateien vor dem Synchronisieren, so dass die Objekte nicht länger als 30 Sekunden lang sind. Die getrimmten Objekte sollten zeitlich grob zueinander passen, damit das Programm anhand der Wellenform die Übereinstimmungen finden kann. 
  • Zum automatischen Synchronisieren markieren Sie alle Objekte mit gehaltener Strg-Taste, klicken mit der rechten Maustaste auf ein Objekt und wählen im Kontextmenü die Option "Audiofunktionen" > "Andere Audio-Objekte an dieser Spur ausrichten".
  • Falls die automatische Synchonisierung nicht richtig funktioniert, können Sie die Synchronisation auch manuell anhand der Wellenform durchführen. Suchen Sie also in den Wellenformen nach einem markanten, wiedererkennbaren Ausschlag und ziehen Sie die Objekte so untereinander, das die Ausschläge übereinander liegen. 
  • Sollte auch das nicht gut funktionieren, können Sie an einer auffälligen Stelle in der Wellenform Rastpunkte setzen (Rechtsklick > "Rastmarker" > "Rastmarker setzen"). Nun verschieben Sie die Videos so, dass die Objekte an den Rastmarkern einrasten und genau übereinander zu liegen kommen.
  • Sichern Sie die Objekte anschließend gegen versehentliches Verschieben, indem Sie sie gruppieren. Dazu markieren Sie sie und klicken auf das Kettensymbol in der Werkzeugleiste.
  • Nach erfolgreicher Synchronisation können Sie die Objekte rechts und links wieder aufziehen, bis sie die volle Länge haben.