be-polar

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Sobre mí

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Wie bist Du zur Musik gekommen?

Hab mit 16 von Freunden ne Westerngitarre geschenkt bekommen. War total verwarzt das Teil, mittels eines zum Verzerrer umgebauten Kassettenrecorders konnte ich ihr jedoch schon recht abgefahrene Sounds entlocken. Zu dieser Zeit begann ich auch zu Konzerten, v.A. in der Markthalle zu gehen - harte Gitarrenmusik in Lautstärken jenseits des guten Geschmacks, hat mich damals schwer gekickt!
Das ganze Musikding hat mich so fasziniert, dass bald eine E-Gitarre hermusste. Praktischer Weise hatten meine Eltern ein Einzelhaus, wo ich nach Lust und Laune aufreißen konnte. Ich denke manchmal: Aus dieser Zeit kommen die ganzen Melodien, die ich jetzt verarbeite. Für mich hat Lautstärke eben auch was mit Intensität zu tun!

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Welche Musik war/ ist Dein wichtigster Einfluss?

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Bewusst eingestiegen in die Musik bin ich wohl mit der Neuen Deutschen Welle.
Extrabreit & IDEAL waren damals meine Helden, aber auch New Wave Sachen wie Gary Numan oder Adam and the Ants haben mich begeistert. Dann kam ich durch Kumpels zum Punk: Von da an gings auch mit mir persönlich bergab, aber das ist eine andere traurige Geschichte :-) Ich denke, meine drei Haupteinflüsse sind The Cure, Underworld & Nine Inch Nails. Und sowas wie Mesh und Gitarrenbands wie Wedding Present, Feeder oder Jimmy eat World.
Mittlerweile höre ich aber vor Allem meine eigene Musik. Das hat nichts mit Ignoranz zutun, oder dass ich mich für einen ach-so-tollen Mucker halte: Wenn ich neue Tracks von mir höre, arbeite ich imaginär daran. Dadurch entwickle ich mich weiter, wobei ich durchaus gelegentlich von anderer Musik schwer ins­piriert bin.

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Wann hast Du begonnen dich ernsthaft der Musik zu widmen und gab es so etwas wie eine „Initialzündung“?

Ich habe immer recht sinnfrei vor mich hin geschrammelt, hab in 2 Punkbands gespielt, aber das war wirklich nur Trash...Seit ich zum ersten mal bewusst Trance gehört hab, wollte ich am PC Musik machen.Ich war damals auf einem Foo Fighters-Konzert in der Großen Freiheit 36, als es vorbei war kam ich am TUNNEL vorbei & hörte zum ersten Mal von draußen diese Hammerbeats (Trance). Zu meinem Erstaunen wurde ich auch reingelassen und tanzte, wie im Rausch, die ganze Nacht durch.
Dann kamen erste Versuche mit dem Magix-Music-Maker, mittlerweile arbeite ich mit Cubase 6.5 und spiele meine Samples selbst ein. Aus dieser Zeit kommt auf mein Projektname - sich nach seiner Krankheit zu benennen is ja irgendwie grenzwertig - ich bitte darum, diesen Gedanken gern mal weiter zu führen. Ich wollte ihn, therapie-gelehrig wie ich nun mal bin, schon wieder ablegen. Dann könnte ich jedoch Internets-Bekanntheitsmäßig wieder von vorn anfangen. Ich nannte mich mal kurzfristig X-Polar, nach der Bewältigung der Krankheit, fand das dann aber doch zu pathetisch...
Jemand bezeichnete meine Musik mal als Punkadelic Trance. Ich find, das trifft es rechtgut!

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Welche Instrumente beherrscht Du und welches ist Dein liebstes oder anders gefragt: mit welchem Equipment entstehen die Tracks von BE-Polar?

Also bei „Beherrschen“ muss ich passen. Ich hab mir das Gitarrespielen selbst beigebracht, spiele aber meist nur auf 2 Saiten: Powerchords und Soli (die dicke E-Saite hab ich abgezogen, auf meiner Gitarre (Fender Strat) schnarrt die mir persönlich zu viel).Für meine Zwecke reicht das allemal aus, in Cubase kann man wunderbar mehrspurig arbeiten & Schwupps!, haste da ne ganze Gitarrenwand!
Software-Synthies spiele ich mit einem Masterkeybord ein, das hat nur 25 Tasten und verwirrt einen nicht so. Ach ja: Singen tu ich auch (weil damals keiner da war). Hab grad mit Gesangsunterricht angefangen. Ich arbeite mittlerweile mit einem Vocoder-Effekt, ich glaub, damit könnte jeder singen, weil er schiefe Töne ausgleicht - lucky me!
Und nen E-Bass nenne ich auch mein Eigen. Nicht dass ich ihn wirklich spielen könnte...Auch hier reicht mir eine Saite. Die meisten Bässe sind bei mir elektronisch. Ich hab mittlerweile auch schon mit einigen äußerst fähigen Sangerinnen und Sängern zusammengearbeitet. Im Moment arbeite ich mit einem schweizer Sänger & Songwriter an einem Synthiepop-Projekt, das wird fett! Überhaupt ist es cool mit anderen über´s Internet Musik zu machen (Spuren austauschen)! Wenn ich meine Tracks in Foren setze, habe ich manchmal 10 Minuten später eine Kritik aus Amerika - sowas find ich abgefahren! Vor ner Weile hat mal ein semiprofessioneller Typ aus Oklahoma nen Song von mir geremixt und hat ihn sogar noch seiner Frau gewidmet: Ich war stolz wie Bolle & auf meine Website konnte ich schreiben: „Remixed in the USA“ - HEY!

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Denkst du an eine Live-Umsetzung des Materials und wenn Ja - wie wird man die
sich vorstellen dürfen?

Vor Allem haperts bei mir noch am Mut mich dahin zu stellen und vor mehreren Leuten zu singen, da gehört schon was zu. Aber genau deswegen nehme ich Unterricht, um die Angst zu verlieren. Außer mir sollte sich noch ein anderer Gitarrist finden, einen Bassisten hab ich schon. Ein befreundeter Sänger sagte mal zu mir: „In einer Band ist Demokratie scheiße!“. Naja, ganz so seh ich das nicht. Ich möchte jedoch in erster Linie meine Musik umsetzen. Ich bräuchte dafür noch die passende portable Hardware.
Braucht halt nen riesigen Arbeitsspeicher & eine rich­tig gute Soundcard. Nur mit nem USB-Stick in den Übungsraum zu gehen hat doch auch was recht Nettes an sich. Naja, und ein Mensch am Mischpult ist live auch lebenswichtig! .
Noch sehe ich mich eigentlich eher als Producer als als Musiker - richtige Musiker können ihr Zeug auch jederzeit live umsetzen.

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Was treibt dich an? Gibt es eine „Botschaft“ für die Hörer da draußen?

Was mich grad vor Allem antreibt, ist der Umstand, dass sich über Portale wie Soundcloud immer öfter richtig gute Musiker bei mir melden, die mit mir was machen wollen & meine Tracks downloaden. Ein Nine Inch Nails-Remix von mir wurde kürzlich in einer Londoner Szenedisco gespielt. Grad kam ne Anfrage von Radio Sunshine. Sowas kickt natürlich ungemein, wobei ich immer sagen würde, dass ich meine Musik vor allen für mich selbst mache - Natürlich freue ich mich, wenn andere das auch mögen, aber ich könnte mich nie am Markt orientieren, das interessiert mich so garnicht. Klar wäre es cool, mal den einen oder anderen € damit zu machen, aber ich finde den Gedanken viel reizender, dass ich mit mei­ner Musik Menschen zum Tanzen bringen kann.
Musik hat mich durch die letzten 2, die härtesten Jahres meines Lebens begleitet: Job weg, Freundin weg, Gesundheit & Selbstwertgefühl futsch! Unter Anderem hat mich die Bestätigung in diversen Foren wieder gelehrt, an mich zu glauben - nur so konnte ich diesen Horror überstehen. Als ich damals stationär in der Psychosomatik war, bekam ich sogar frei für´s Musikmachen! Diese klugen Köpfe haben damals ge­sehen: Das ist wie Therapie für mich.
Diese Songs sind wie Tagebücher: Wenn ich heute etwas aus meiner übelsten Zeit höre, sag ich mir: „Da willst du nie wieder hin!“. Genauso wenn´s mir mal nicht so gut geht, hör ich was Positives aus besseren Zeiten und sag mir: „Es geht eben auch anders!“. Das baut mich immer wieder auf! Es ist halt schön, dieses Ventil zu haben, Gefühle rauslassen zu können (gerade bei meiner Befindlichkeitsstörung lebenswichtig!).
Daher finde ich es eben auch so wichtig, Menschen zu bestärken, kreativ tätig zu sein, in welchem Bereich auch immer! Das Ding ist doch, wenn schon nicht hauptberuflich, dann eben in der Freizeit etwas zu tun das DIR wirklich Befriedigung gibt. Ob Du nun Fußballtrainer bist oder Poet - wichtig ist doch, davon wegzukommen, die Abende vor dem Fernseher zu verbringen (wie leider die Meisten) und Anderen beim Leben zuzugucken.
Wenn ich als „Bittsteller“ in ein Bewerbungsgespräch gehe, fühle ich mich schlecht dabei - Gehe ich hin mit dem Gedanken: „Was könnt ihr für mich tun, damit ich bereit bin, euch meine wertvolle Lebenszeit zu verkaufen?“, kommt das ganz anders rüber...
Ganz egal, wie das irgendjemand finden mag - die größten Talente wurden anfangs belächelt...Für DICH sollte es gut sein! JEDER ist ein Individuum & JEDER kann irgendetwas ganz besonders gut.
Wenn Niemand an DICH glaubt: Glaub an DICH selbst - dann tun es irgendwann auch Andere!
www.be-polar.com

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Die 60-Minutenreise durch ein "krankes" Gehirn:
http://www.x-polar.com/#bombing walls ( nur noch bis zum 25.07.2017 - seite geht ab in´s nirvana )

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