Klötzchen / Unschärfen bei der Bearbeitung von HDV Videos

wilfried2 schrieb am 22.01.2026 um 10:29 Uhr

Hi zusammen
ich habe jetz nach Jahren beschlossen aufzuräumen und endlich meine alten analogen, DV, HDV und zum Teil auch UHD Videos zu sortieren, bearbeiten, was sich eben so seit 1982 ansammelt. (Die analogen, DV und HDV hatte ich 2020 eingelesen)

Ich habe ein Update von 14 auf 17 gemacht, die neueren Treiber meiner GTX 1660 super (581.xx) geladen und mit HDV Videos (wieder) angefangen.
Dabei ist mir ein Problem wieder aufgefallen.

Im exportiertem Video hatte ich Einzelbilder, die wirkten auf dem ersten Blick unscharf, genauer hingeschaut sind Ränder doppelt und kleine Klötzchen zu sehen.

In der Timeline kann ich sie meist wiederfinden.
Ändere ich jedoch unter Programmeinstellungen die Einstellung der Bearbeitung von Nvidea auf CPU oder Intel UHD, mit dem Cursor ein paar mal vor und zurück auf der Timeline und weg sind sie.
Nur... nachhaltig ist die Änderung nicht, denn irgendwo tauchen wieder solche Unschärfen auf.

Ändere ich wieder zurück auf NVIDEA sind sie an der gefundenen Stelle weg, aber nicht nachhaltig im ganzen Film

Irgendwo im Film tauchen immer noch solche "Störungen" auf

Das Ganze funktioniert auch bei einm Wechsel auf INTEL UHD Graphics, egal von woher nach wohin
Es spielt übrigens keine Rolle, ob der Film in 1440 x 1080 oder in 1920 x1080 eingestellt ist.

Ich bin ziemlich ratlos was zu tun ist.

Vielleicht hatte ja jemand schon mal das Problem.

Hier zwei Frames von der gleichen Stelle, um das mal darzustellen. (Mit Marker die gleiche Stelle gewählt)


 

 

LG
(ist immer der noch derselbe Rechner, nur inzwischen mit WIN 11 und 3 * 6 TB Platte als Raid 5
MAGIX Version Pro X17 23.0.1.316)

Kommentare

newpapa schrieb am 22.01.2026 um 11:26 Uhr

Hallo,

das sieht stark nach einem Problem beim Interlacing aus ( -> der Mann mit den zwei Müllbeuteln). HDV ist beim Original üblicherweise TFF und DV ist BFF . Beim Export richtet sich das nach den Exporteinstellungen (wird also entweder nur TFF oder nur BFF exportiert) . Normalerweise wird das im Projekt richtig erkannt und verarbeitet. Kann mir aber vorstellen, das bei der Übernahme des Altmaterials irgendein Problem besteht; bzw MAGIX was falsch interpretiert.

Ich würde als erstes versuchsweise bei einem fehlerhaften Objekt die Objekteigenschaft (-> Zwischenbilder -> TFF / BFF / Vollbild) ändern.

Nachtrag: Überprüfung in zwei Schritten. Erst prüfen, ob der Import aus dem Mediapool in der Timeline korrekt wiedergegeben wird und dann prüfen wie der Export aussieht. Hinweis: Der Fehler ist bei starker Bewegung im Clip besonders gut zu sehen.

wilfried2 schrieb am 22.01.2026 um 12:36 Uhr

Hallo

hmm, ich dachte das Komma wäre richtig :-)
Die analogen(VHS,VHS-C,SVHS-C)... die DV, die HDV.......

Zuletzt geändert von wilfried2 am 22.01.2026, 12:41, insgesamt 1-mal geändert.

Liebe Grüße Wilfried (für Freunde Willi)

Win10 Prof. 64-Bit (upgrade auf 11)
i9-9000K auf MSI Tomahawk z390 mit 32GB und MSI GTX 1660 Super, 2 x 1TB SSD + 3 * 6TB HDD (als Raid 5)

newpapa schrieb am 22.01.2026 um 12:57 Uhr

Hallo @wilfried2,

das Komma ist richtig, deshalb hatte ich gleich wieder gelöscht. Inzwischen hast du deine Antwort verfasst ..🙂.

Zur Info noch ein Bild. TTF Clip (Schwenk) mit Vollbildwiedergabe sieht so aus:

wilfried2 schrieb am 23.01.2026 um 10:10 Uhr

Hallo

Ich habe Deine Vorschläge umgesetzt, in mehreren Varianten, aber es nutzt nichts.
Das es direkt am Bildmaterial liegt, schließe ich nahezu ausaus.

Es ist zwar richtig, dass die Störungen vermehrt an gleichen Stellen auftreten, aber das ist nicht verlässlich und schwer reduzierbar.
Wenn es denn reproduzierbar wäre, würde es auf das Bildmaterial deuten.

Eine Veränderung der Länge von Clips verschiebt das Problem manchmal, manchmal nicht.
Es erinnert mich stark an die Zeit vor jetzt fast genau 6 Jahren, als ich mir eine Panasonic HC-X1500 kaufte.
Da war auch kein Export von UHD Material ohne Störungen in der damals akutellen Version möglich.

Im Moment bin ich ziemlich sauer.
Mein Archivierungsversuch besteht lediglich aus Kürzen des Ausgangsmaterials, Clips ein bisschen verschieben und dann eine ganz kurze Überblendung von Clip zu Clip, vielleicht nochmal ein simpler Titel.

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich damals mit meiner Canopus DV-Raptor und Premiere (6?) Schwierigkeiten hatte. Und wenn, dann waren sie über das Forum lösbar.
Damals musste noch die Videokamera den digitalen Stream für die Bildschirmdarstellung in analoge Signale wandeln.

Heute muss es KI sein, wenn die natürliche Dummheit nicht mehr ausreicht, aber so was simples geht nicht.
(ich darf das sagen, ich habe Ende der 80er eine KI-Anwendung erstellt)
Ich bin völlig frustiert.

Ich möchte Dir noch einmal ausdrücklich für Deine Unterstützung danken.

wilfried2 schrieb am 24.01.2026 um 17:22 Uhr

Hi
ich denke nach allem Frust habe ich das Problem gelöst (jedenfalls bei diesem Projekt, wir werden sehen...)
Woran lag es ?
Ich habe scglichtweg der Bedienungsanleitung geglaubt in der steht:

"Wenn die Performance wegen leistungsschwacher Hardware, hochaufgelöstem Quellmaterial
oder sehr komplexen Projekten schlecht ist und die Wiedergabe ruckelt, ist es ratsam, Proxy-
Dateien für die Bearbeitung zu verwenden"

Da diese Projekt weder hochauflösende Quellen verwendet, noch die Wiedergabe ruckelt, ich die volle auflösung auf den Bildschirmen sehen will, habe ich ohne Proxy Dateien gearbeitet.

Im Gegensatz zur Aussage der Bedienungsanleitung, dass Proxy-Datein nur die Bearbeitung beeinflussen, ist es nach meiner Feststellung so, dass auch die Ausgabe (bei mir ?) betroffen ist.

Nach dem Erstellen-Lassen von Proxy-Dateien, sind die von mir beanstandeten Unschärfen / Klötzchen im exportiertem Material nicht mehr vorhanden. (egal ob HVEC oder MPEG)

Das wollte ich nach allem Frust zum Besten geben, vielleicht stellt sich ja noch jemand "so blöd" an 😀

Wilfried

korntunnel schrieb am 24.01.2026 um 18:30 Uhr

Hallo @wilfried2

nach meiner Erinnerung gab es mal Probleme mit den Proxys und ich weiß nicht, ob es immer noch so ist. Aber gut, dass Du selbst die Lösung gefunden hast.

Bei Deiner Signatur ist es nicht erforderlich, Proxys zu nutzen. Wo und wie man sie ein- und abstellt, ist Dir ja jetzt bekannt.

Viele Grüße

Korntunnel

VPX5 - 17, VdL 17 bis VdL 2026 Premium-/Plus-Versionen, Audio & Music Lab

Im Einsatz: VPX 17 und VdL Premium 2026, Photostory 2026 und VEGAS Pro 23.0

Betriebssystem Laptop: Windows 11 Prof. 64 bit, Vers.24H2, PC: Vers. 25H2

PC: 32 GB Arbeitsspeicher; Intel(R) Core(TM) i7-8700K CPU @ 3.70GHz, 3696 MHz, 6 Kern(e), 12 logische(r) Prozessor(en); MSI-Motherboard Typ Z370 A Pro, Grafikkarte Intel UHD Graphics 630 und neu: NVidia RTX 3060.
Festplatte C = 512 GB SSD, Festplatte D = 4 TB HDD, Windows 11

Laptop: 64 GB Arbeitsspeicher; Intel(R) Core(TM) i9-13900H; CPU 2.60GHz, 14 Kern(e), 20 logische(r) Prozessor(en); Motherboard PE60RNE-S_RND-S_RNC-S Schenker, Grafikkarte 1 Intel Xe Graphics; Grafikkarte 2 NVIDIA GeForce RTX 4060, Windows 11
Festplatte C = 1 TB SSD, Festplatte D = 4 TB SSD

Camcorder Panasonic X909 und Sony FDR AX-53

Nikon D 500 Panasonic TZ-101, DJI Pocket, GoPro Hero 4, Samsung S8