Manueller Proxy Schnitt

boehseronkel schrieb am 10.07.2017 um 11:22 Uhr

Hallo in die Runde.

Ich arbeite mit VDL 2015. Diese Version verfügt keine Proxyschnittfunktion. Deshalb habe ich herausgefunden das man auch über die Stapelkonvertiertung die Videos runterregeln kann, dann in geringerer Auflösung schneiden und danach sie durch die Originalen - in meinem Fall 4K Mp4 Dateien ersetzen kann.

Hier meine Frage:
Das Projekt ist geschnitten in WMV 1080x1920 Pixel. Jetzt will ich diese einst heruntergeregelten clips wieder durch die Originalclips ersetzen (4K Mp4). Wie ersetzte ich die Dateien?

Vielen Dank im Voraus!!

Kommentare

marion51 schrieb am 10.07.2017 um 12:05 Uhr

Die Plus und Premiumversion verfügen über den Proxyschnitt.

Wenn Du in einem Projekt arbeitest, werden Veränderungen niemals am Original vorgenommen. Dadurch kannst Du die veränderten Dateien nicht wieder durch die Originalen ersetzen, da sonst eben diese Veränderungen nicht mehr wirksam werden.

Wenn Du zukünftig 4K/UHD Material verstärkt bearbeiten willst, solltest Du die Deine Hardware überprüfen.

boehseronkel schrieb am 10.07.2017 um 12:38 Uhr

Vielen Dank marion51

aber ich habe diese Technik hier im Forum gelesen. Zitat:

 

Wie wird der Proxyschnitt in Magix VDL durchgeführt?
Video Deluxe bietet keine automatisierte Funktion zum Proxyschnitt, allerdings ist dies leicht per Hand zu machen:


1. Originalfiles in geringere Auflösung/Qualität transcodieren
2. Mit den von der Qualität her "schlechteren" Files im Projekt arbeiten
    (Projekteinstellungen passend für die Originalclips!)
3. Vor dem Brennen oder Exportieren die "schlechteren" Files durch die gleichnamigen
    Originalen ersetzen.
4. Beim nächsten Öfnnen des Projekts evtl. Meldungen bestätigen
5. Projekt ganz Normal exportieren oder Brennen

 

 

Bei Punkt 3. kann man meine Frage vielleicht verstehen.

 

Danke im Voraus!

Ehemaliger User schrieb am 10.07.2017 um 13:00 Uhr

Ich kann mir vorstellen, dass damit der Mausmodus "Ersetzen" gemeint ist.

Da könnten die Bearbeitungen an den Objekten bestehen bleiben.

Bin mir aber nicht sicher, müßte man ausprobieren.

Dennoch bleibt das, auch wenn es klappt, eine sehr aufwendige Geschichte mit einer hohen Fehlerquote.

Ein Upgrade für ein paar Euro auf eine Version, die Proxy beherrscht, wäre hier wirklich sinnvoll.

boehseronkel schrieb am 11.07.2017 um 11:25 Uhr

Danke H.S.

Ja ich denke es hilft nichts mehr. Und da VDL Premium oder Plus (die den Proxy-Schnitt unterstützen) auch nicht die Welt kosten werde ich es mir zulegen.

Vielen Dank für die schnellen Antworten!

Markus73 schrieb am 11.07.2017 um 11:50 Uhr

Nachdem sich in dem ganzen Thread bisher niemand wirklich auf die Frage bezogen hat, möchte ich das hiermit tun:

Die genannte Technik funktioniert und stammt aus der Zeit, als es den Proxyschnitt in VdL noch nicht gab. Wenn man so arbeiten will, ist folgendes wichtig:

Die niedriger aufgelösten Video-Quelldateien müssen exakt die identischen Namen haben wie die Originale. Zunächst arbeitet man mit den heruntergerechneten Dateien. Nach erfolgtem Schnitt und vor dem Rendern kopiert man dann (manuell, Windows-Zwischenablage...) die hochaufgelösten Originale in den Ordner, in dem zuvor die niedriger aufgelösten Dateien lagen. VdL merkt dies nicht (die Namen sind ja gleich) und wendet daher die Schnitt- und Bearbeitungsfunktionen nun auf die Originale an.

Ob diese Sache den Aufwand wert ist, dass muss jeder für sich entscheiden.

Schöne Grüße,

Markus

 

Zuletzt geändert von Markus73 am 11.07.2017, 12:03, insgesamt 1-mal geändert.

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