Profil für 4k@60

Tom-Weber schrieb am 18.03.2026 um 07:37 Uhr

Guten Morgen und sorry, wenn das eine bereits vieldiskutierte Frage ist - aber ich habe Schwierigkeiten bei der Wahl eines geeigneten Ausgabeprofils.

Quelle: Hauptsächlich Bilder, aber auch viele Clips aus unterschiedlichen Aufnahmequellen vom Smartphone bis 4k/5k

Ausgabe: Meist von der Nvidia Shield mit 4k@60 von einem Plex Medienserver. Wiedergabe von Spielffilmen in 4k mit x264 und x265 ist problemlos.

Mein erster Versuch war ein HEVC mit 60fps, dessen Bitrate ich auf 80000 erhöht habe (hatte ich halt so gelesen, vmtl. wegen 60fps). Das spielt auf dem PC mit VLC ohne Probleme. Von der nvidia Shield ruckelt es leider, was ich mir gar nicht erklären kann. Möglicherweise transkodiert Plex aus irgendeinem Grund, den ich nicht schnalle. Spielfilme mit 4k x265 und deutlich größeren Datenmengen machen jedenfalls keine Probleme.

Die voreingestellten Profile bei Magix haben leider max. 30fps, was mir zu wenig erscheint, da einige Quellen ja wirklich mit 60fps aufgenommen worden sind.

Habt ihr evt. ein paar Tips, bevor ich jetzt alles mögliche durchprobiere? Ich denke, mein Anwendungsfall mit 4k@60 Wiedergabe dürfte ja nicht allzu exotisch sein.

Vielen Dank schon mal,

Tom

Kommentare

vdl-user-v19 schrieb am 18.03.2026 um 07:59 Uhr

@Tom-Weber,

hättest Du einmal beispielhafte Eigenschaften (insbesondere Codec und Bitraten) des Quellmaterials? (MediaInfo liefert z.B. genaue Daten.)

Mein Vorschlag wäre z.B. zunächst das UHD 30 fps - Template auszuwählen und dann anzupassen:

(Framerate: 60, Level: Auto, GOP-Länge: mal mit 60 probieren, max. Bitrate: ca. lt. Quellmaterial, wenn es auch HEVC ist, durchschnittl. Bitrate und CPB z.B. einmal %mäßig ausrechnen lt. Verhältnis der Vorgabe-Werte)

SWISS-TOM schrieb am 18.03.2026 um 07:59 Uhr

@Tom-Weber

Ich bin kein Superprofi für deine Frage, aber ich würde die Aufnahmen pro Kamera/Aufnahmeeinstellungen alle separat importieren, fertig bearbeiten und so exportieren wie der fertige film ausschauen sollte. Dann alles in neuem Projekt importieren und fertig bearbeiten ohne die Aufnahmen nochmals zu bearbeiten. Oder mit XMedia Recode die Originalaufnahmen zu einem einheitlichen Format konvertieren.

Ein perfektes Ausgabeprofil für eine wilde Mischung aus Kameras und Aufnahmeeinstellungen zu erstellen ist praktisch unmöglich, ohne Kompromisse gehts kaum mit VDL.

Tom-Weber schrieb am 18.03.2026 um 09:11 Uhr

@Tom-Weber,

hättest Du einmal beispielhafte Eigenschaften (insbesondere Codec und Bitraten) des Quellmaterials? (MediaInfo liefert z.B. genaue Daten.)

Mein Vorschlag wäre z.B. zunächst das UHD 30 fps - Template auszuwählen und dann anzupassen:

(Framerate: 60, Level: Auto, GOP-Länge: mal mit 60 probieren, max. Bitrate: ca. lt. Quellmaterial, wenn es auch HEVC ist, durchschnittl. Bitrate und CPB z.B. einmal %mäßig ausrechnen lt. Verhältnis der Vorgabe-Werte)

Da ich mit total vielen Kameras unterwegs bin, ist das echt schwierig. Bsp. Unterwasser 3840x2160, fps29.97,90MBit, MOV Datei oder z.B. Systemkamera 1920x1080, 50fps, 50Mit MP4. Naja, ich muss mir wohl mal eine Testreihe erstellen. Eigtl. hatte ich als Ausgang ja UHD 30 fps und dann auf 60fps, aber ich kriege eben diese Ruckler, die nicht so aussehen, als wären es Videoartefakte. Es stockt kurz, dann kommt eine "Eieruhr", dann geht es weiter. Netzwerk kann ich mir nicht vorstellen, eher, dass Plex aus irgendeinem Grund transkodiert, da Quelle und Ziel nicht kompatibel sind.