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VOXS wrote on 3/28/2021, 5:50 AM

...mit der Tastenkombination WIN+Druck kannst Du den Bildschirm komplett aufnehmen. Den Screenshot findest Du im Ordner Bilder/Bildschirmfotos.

Ralf-Sowa wrote on 3/28/2021, 12:55 PM

Hallo zusammen,

hätte da mal ne frage.....

kann ich innerhalb eines projektes verschiedene bpms verwenden und wenn ja wie?......

mfg

melson wrote on 3/29/2021, 11:40 AM

Wo ist die Druck Taste? Ich habe mal ein Foto genommen. Beim Original - also auf der DAW tönt es einfach viel besser als wenn ich es hochlade. Hoffe der Limiter ist gut eingestellt. Oder kennst sich da wer aus? Der Pegel bewegt sich bei -9. Und bei der Masterspur auf -12. Wie stellt ihr ihn ein?

VOXS wrote on 3/29/2021, 12:24 PM

...die "Druck-" oder "Print"-Taste findest Du auf Deiner Tastatur ;-)) Egal.

Der Limiter soll nur verhindern, dass Du ins digitale Clipping (Übersteuerung) kommst. Die entsprechenden Einstellungen sind natürlich abhängig davon, wie "laut" das entsprechende Signal vorliegt. Hast Du z.B. eine Drumspur die zur Übersteuerung neigt, aber im Gesamtmix toll klingt, stellst Du den max. Ausgangspegel auf z.B. -1 dB ein. Der "Threshold" gibt an, wann der Limiter anfängt zu arbeiten. Kannst Du auch oben in der Pegelanzeige sehen - schlägt's aus, arbeiter der Kompressor, ansonsten nicht oder kaum.

Also, es ist schwer, allgemeine Tipps zu geben. Generell brauche ich nur selten den Limiter in den Einzelspuren. Im Mastering allerdings kommt am Ende aller Plugins in der Summe oft ein Brickwall-Limiter, der bei -1 dB begrenzt (Streaming) - bzw. für CD-Produktionen bei -0,3 dB. Bitte beachte, das "Limiter" und "Brickwall-Limiter" etwas unterschiedlich arbeiten. Die "Attack-" und "Release-Zeiten" sind abhängig von der Geschwindigkeit Deines Songs bzw. dessen, was Du limitieren möchtest.

Ich weiß, grobe Erklärung - aber vielleicht hilfts ein wenig. Ausprobieren...

VOXS wrote on 3/30/2021, 3:06 AM

...im Prinzip sollten wir nicht vergessen, dass es sich hier um eine Community handelt, die im Amateurbereich Musik produzieren will. Beschäftigt man sich einmal etwas mehr mit der Materie, lernt man schnell, dass es weitaus mehr technische Voraussetzungen gibt. Auch in Abhängigkeit dessen, was für ein Genre bedient werden soll.

Allerdings ist es durchaus richtig, wenn man sich an die Grundlagen hält - dem Musikgenuß wird's dienlich sein ;-)

FormerUser wrote on 3/30/2021, 6:36 AM

Die Eingangsfrage geht ja darum, wie man einen Limiter einstellt. Dazu wäre es auch für einen Hobbyisten gut zu wissen, was so ein Ding überhaupt macht. Ein Limiter begrenzt den Pegel, um Übersteuerungen zu vermeiden, indem er "blitzschnell" zu hohe Spitzen herunter regelt. Mit einem Metering Tool wie dem dpMeter kann man dann Lautheit und Spitzenpegel in Echtzeit genau überprüfen, sodass auch ein Hobbyist einwandfrei ausgesteuerte Musik liefern kann. Im Prinzip ist das Ganze nicht vom Genre abhängig, wobei aber einige Genres oft lauter als andere gemastert werden. Im Grunde genommen macht man aber mit einer Lautheit von minus 14 LUFSi und einem maximalen Spitzenpegel von minus einem Dezibel True Peaks nie was verkehrt und das auch bei einer CD nicht.🤓😎😇😎🤓

Das dpMeter ist wirklich ein "Must Have" VST PlugIn.

VOXS wrote on 3/30/2021, 6:56 AM

@FormerUser

...das kann man so nicht pauschalsieren. Klassische Musik z.B. wird generell nicht so hoch gepegelt. Ebenfalls Jazzmusik. Die Freunde der Genres wollen den vollen Dynamikumfang und drehen ggf. die Lautstärke am Verstärker höher. Auch ist die CD-Produktion etwas differenzierter. Abgesehen von all den anderen Vermarktungsformaten (Streaming, Vinyl, Film, HD-DVD usw.).

Empfehlenswert zu diesen Thematas: Bobby Owsinski - "Mastern wie die Profis" und natürlich das Standardwerk "Mischen wie die Profis". Sollten in keinem gepflegten Musikanten-/Producerhaushalt fehlen 😃😃😃

FormerUser wrote on 3/31/2021, 10:18 AM

Ich habe ja bereits erwähnt, das einige Genres lauter als andere gemastert werden. Ich bleibe aber dabei, dass man mit maximal -14LUFSi und maximal -1dBTP zumal als Hobbyist nicht wirklich etwas verkehrt macht.

😎🤓😎🤓😎

melson wrote on 4/2/2021, 5:52 AM

ui ich habe mal als Faustregel die 1.2 genommen. Wenn es zu schnell runtersteuert hört man die Kick nicht mehr.

melson wrote on 4/2/2021, 6:09 AM

Jetzt habe ich den Dingsbums runtergeladen. Muss ich noch rausfinden was das bedeutet. Welches Feld ist für was?

FormerUser wrote on 4/2/2021, 7:46 AM

Schalte das dpMeter in den "EBU" Modus (siehe meine Abbildung weiter oben),

und nicht in den "RMS" Modus (wie in deiner Abbildung).

 

Im ersten Fenster oben links findet man dann den Wert

für die Durchschnittslautheit (LUFS integrated).

Unten im zweiten Fenster von rechts findet man dann

den Wert des maximalen Spitzenpegels (dBTP max.)

 

Die anderen Werte brauchen dich erstmal nicht zu interessieren,

um mit dem Arbeiten mit Limiter und dpMeter zu starten.

VOXS wrote on 4/2/2021, 9:06 AM

...ergänzend sollte man noch anmerken, dass dpMeter als letztes Plugin im Masterkanal gelegt werden sollte. Der gesamte Song sollte -1 dB True Peak nicht übersteigen. Der Integrated Loundnesswert sollte bei -14 liegen. Dieser Wert errechnet sich über den gesamten Song - also die Nummer bitte von vorn bis hinten abspielen ;-))

Hier die Einstellung für den EBU R 128 Modus:

...und hier die beiden Anzeigenwerte wie oben beschrieben:

 

FormerUser wrote on 4/2/2021, 2:22 PM

@melson

Ich habe mal deinen Track "Frühlingserwachen" mit dem Orban Loudness Meter

analysiert. Die Werte sind doch durchaus noch akzeptabel. Also scheinst du ja

doch zu wissen, wie man auch ohne Hilfe von Metering Tools den Limiter in der

Masterkette einstellt, um Clipping zu vermeiden und die Lautheit moderat zu halten.

Also mache einfach weiter so wie bisher und mache dir einfach keinen Kopf um

irgendwelche Pegel.

Das dpMeter würde den allgemeinen Magix Anwender wohl auch überfordern.

Eigentlich ist das dpMeter ja auch nur etwas für für Leute, die überhaupt wissen,

was es mit den Begriffen Loudness Units, Dezibel und True Peaks auf sich hat.

Aber wie gesagt, man will ja niemanden überfordern.