Ich würde alle Filme, Projektordner und Exporte auf die konventionelle 2TB legen. Die 500GB SSD läuft Dir sonst zu schnell voll und dann wird sie langsamer und Dein System fehleranfällig.
Was möchtest Du besprechen und warum bist Du über meinen Vorschlag verwundert?
Ich würde es so organisieren, weil mir die 500GB zu klein wären und die Festplattenperformance als solches keinen großen Einfluß auf das Rendern der Projekte hat - hier ist im wesentlichen CPU & GPU Power wichtig. Genügend schneller Arbeitsspeicher vorausgesetzt.
Ehemaliger User
schrieb am 12.02.2018 um 11:41 Uhr
Na, so gehen die Meinungen auseinander.
Ich würde wenn möglich während der Arbeit an einem Projekt alles auf die SSD - Platte legen, weil sich damit meiner Meinung nach zügiger arbeiten lässt.
Ist das Projekt abgeschlossen exportiere ich das selbe auf eine externe Platte, um somit später mal wieder darauf zugreifen zu können, wenn nötig. Die Dateien auf der SSD werden nach diesem Export gelöscht und somit ist die wieder frei für aktuelle neue Projekte.
Ich würde wenn möglich während der Arbeit an einem Projekt alles auf die SSD - Platte legen, weil sich damit meiner Meinung nach zügiger arbeiten lässt.
Ich habe keine SSD und damit keinen Vergleich - arbeite aber sehr zügig auch ohne SSD
Bilder, Rohfilme und Projektdateien liegen bei mir auf der SSD, die Ausgabe/Rendern erfolgt dann auf die HDD. Fahre somit ganz gut, da mein Laptop von Haus aus eine nur langsame 5400 Festplatte hatte. Mit filmbezogenen Projektordnern hatte ich nicht angefangen, würde es der Übersicht her jetzt aber empfehlen.
Beim Rendern spielt das keine Rolle, beim Schneiden und Arbeiten m.M.n. aber schon. Beim schnellen durchscrollen eines Filmes, allerdings dann schon mit vielen (großen) Fotos und Effekten, kommt es schon zu Hängern von 2-3 sec bis alles nachgeladen wurde und das obwohl mir der Taskmanager in keinen Bereich 100% anzeigt... Selbst der Arbeitsspeicher (8GB) ist meist nur zur Hälfte ausgelastet, keine Ahnung warum das so ist, hier wird ja auch immer von mehr als 8GB RAM ist besser gesprochen.
Du kannst ja beides probieren und wirst sehen, was besser ist oder ob es überhaupt einen Unterschied macht. Eine SSD ist vor allem schnell, wenn es um kurze, zufällige Zugriffe geht. Fragmente, die quer über den Datenträger verteilt liegen. Wenn du große Dateien an einem Stück laden willst und dessen Blöcke auf der Platte hintereinander liegen (Stichwort Defragmentierung) ist eine Festplatte oft gleichschnell je nach Vergleichsgeräte (d.h. gute Platten auch mal schneller als nicht ganz frische SSDs). Am Rande muss man auch sehen, wie stark ist die SSD schon durch OS & generelle Arbeit belastet - auch dann kann die Auslagerung anderer Dateien auf einen anderen Datenträger (SSD / Festplatte) am parallel geschalteten Controller sinnvoll sein.
Vieles davon sind am Ende aber auch Laborwerte. Ob nun etwas 1,5 ms oder 1,6 ms braucht ist wohl egal...
Was ist wichtig für eine flüssige Bearbeitung, einmal die Darstellung, also die Graka, dabei die Busbreite, ich würde da schon min.192Bit bei GDDR5 nehmen, besser 256Bit, der GrakaRAM, 1-2GB.
Eine schnelle CPU und jetzt kommt es, 4GB Ram, den VDL oder VPX adressiert garnicht mehr.
Die relevanten Dateien, für die flüssige Geschwindigkeit, z.B. die Auslagerungsdatei, liegt ja sowieseo auf der Systempart. und damit auf deiner SSD.
Trifft das auf Win 8.1 oder 10 mit SSD eigentlich noch zu, dass es besser ist die Auslagerungsdatei "festzusetzen" (Größe)? Oder einfach -Standard- vom System verwalten lassen.
Ehemaliger User
schrieb am 14.02.2018 um 07:36 Uhr
Ich würde das Programm auf der SSD installieren und alle anderen Daten auf der HDD und dann auch mit/auf der HDD arbeiten, denn gute, hochwertige SATA III-HDDs sind ebenfalls sehr flott. Das hängt aber auch davon ab, wie qualitativ gut deine SSD ist, denn SSDs "mögen" keine stets umfangreichen Schreib- und Löschvorgänge, weil das auf die Lebensdauer geht. Du wirst in den technischen Daten zu deiner SSD eine TBW-Angabe befinden. Das bedeutet TerraBytes Written und gibt an, wieviele Daten insgesamt auf der SSD geschrieben werden können, bis es zu Fehlern kommen kann und die SSD damit an ihrem Lebensende angelangt ist. Gute SSDs haben eine TBW von 150 und mehr, Billigprodukte mitunter nicht einmal 50. Du kannst u. a. auch den aktuellen TBW-Wert z. B. mit dem Programm SSD-Z aus den S.M.A.R.T.-Daten auslesen.