Welches Format ist sinnvoll - Normal 8 Film in heutige Zeit retten

Berath schrieb am 06.09.2021 um 21:46 Uhr

Hallo Community,

ich habe ein paar MP4 Dateien (1440 * 1080, Bildrate 20 Bilder/Sekunde), die von alten Normal 8 Filmen aus den 1960er Jahren stammen. Qualität ist natürlich nur "Amateurfilm", die vor fast 60 Jahren gedreht wurden.

Es geht also nur um familiäre Emotion, nicht um dokumentarisch wichtiges.

Welches Format sollte ich für die Bearbeitung und den Export am sinnvollsten nehmen (Auflösung und Bildrate)?

Wir sicher nur auf normalen TV's angeschaut werden.

Ich finde viel im Internet, aber die richtigen Schlüsse zu ziehen, ist nicht ganz so trivial 😎.

Kommentare

wabu schrieb am 06.09.2021 um 21:49 Uhr

Das schlaue wäre: welche Formate spielt dein TV ab. Das wäre der erste Tipp

wabu ...............der nie auslernt

Der Rechner  Installierter physischer Speicher (RAM) 32,0 GB / Prozessor Intel(R) Core(TM) i7-9700K CPU @ 3.60GHz, 3600 MHz, 8 Kern(e), 8 logische(r) Prozessor(en),

Intel® UHD Graphics 630 aktiviert

NVIDIA Geforce GTX 1650 HDMI ; 2x DVI ; VGA, PCIe

Samsung (SSD) HD103SJ F3 1 TB Sata 7200 / 2x LG GH22NS SATA schwarz

Betriebsystem Microsoft Windows 10 Home Version 10.0.18362 Build 22H2

geschnitten wird seit 2007 mit Magix immer aktuell VdL und ProX

gefilmt mit Panasonic SDT 750 und FZ 1000 sowie Pentax K30 (Mist) und SJ 1000 und Hero7, dazu die Pocket und die Insta 360 X4 und die Mini 3

fotografiert mit Pentax K10 und K30 (Super)/Sigma 10-20 und 18-200; Fisheye und 500mm Spiegeltele

Mein Kanal: youtube

Berath schrieb am 07.09.2021 um 10:20 Uhr

Es gibt nicht "den" Fernseher, also ich suche ein möglichst gängiges Format (bei der Qualität des Ausgangsmaterials kommt es sicher nicht auf die aktuellsten Features an).

Also einfach das, was möglichst überall lauffähig wäre 😎

ead66 schrieb am 07.09.2021 um 16:37 Uhr

Also ich habe immer noch nicht herausbekommen, wie man am besten bei .mp4 die 20B/s im Export eingeben kann. Er springt immer auf 25B/s. Ich würde sowieso die die .AVI (unkomprimiert) zur Weiterverarbeitung nutzen. Naja ich muss sagen, bin etwas enttäuscht von Magix VDL. Bei CyberLink (PowerDirector 19) ist das möglich. Naja für Nachbearbeitung von digitalisierten Super-8-Filme habe ich schon Möglichkeiten herausgefunden...

Unzufriedenheit ist der Anfang für den Erfolg! 😉

Laptop MSI Raider GE78HX 13VI,
Win11 Home 24H2, Intel Core i9-13980HX,
64GB RAM,
4TB FB,
UHD Graphics Raptor Lake-S GT1,
RTX 4090 16,0 GB,
Realtek Audio, NVIDIA High Definition Audio,
Audiointerface Audient iD4 MKII (extern)

newpapa schrieb am 07.09.2021 um 17:39 Uhr

Hallo,

Also ich habe immer noch nicht herausbekommen, wie man am besten bei .mp4 die 20B/s im Export eingeben kann. Er springt immer auf 25B/s.

Leider betreibt MAGIX den Rückbau von Möglichkeiten. Falls du noch Zugriff auf den MainConcept hast, versuche es damit. Da kann man die 20 Fps einstellen.

ps. Bin da nicht bewandert. Dachte nur, dass Normal 8 mit 18 Bildern/sek läuft.

wabu schrieb am 07.09.2021 um 17:50 Uhr

Bei normal 8 gab es auch 16b/s

ich habe Super-8-Film digitalisieren lassen

mit 25 fps sind die Bewegungen nicht wirklich beschleunigt

insoweit ist die Fragestellung, welche fps vorliegen

wenn ich das außen vorlasse ist ein modernes Format wie HEVC durchaus interessant

da würde ich auch 4K wählen

dabei muss man sich im Klaren sein, das irgend wann alles „umkopiert“ werden musst

meine super 8 Filme sind nur im DVD Format,

das war vor 10 Jahren aktuell

Zuletzt geändert von wabu am 07.09.2021, 17:55, insgesamt 1-mal geändert.

wabu ...............der nie auslernt

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ead66 schrieb am 07.09.2021 um 21:48 Uhr

Ja meine Super-8 Filme und auch von anderen sind mit 18B/s aufgenommen worden, auch die Wiedergabe meines Projektors läuft mit 18B/s. Mein S8/N8 Filmscanner tastet die Filme Bild für Bild ab und speichert die in Mp4-Daten mit einer Auflösung von 1440x1080, 20B/s. Zwischen 18 und 20 Bilder/Sekunde merkt man den Unterschied kaum. Na gut, ich speichere die VDL Überarbeiteten Filme in AVI-Format ab, anschliessend kann ich die ja die "Finale" Versionen per XMedia Recode konvertieren in MP4 mit 20B/s.

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Ehemaliger User schrieb am 08.09.2021 um 10:21 Uhr

Meine Empfehlung wäre Export in 24 FPS und 1920 * 1080 in mp4 Container, das ist sicherlich heute ein gängiges Format.

Die Super 8 - Filmdateien würde ich einfügen und die Geschwindigkeit dem Film anpassen. Sollte das von der Geschwindigkeit her nicht deinen Wünschen entsprechen, da die Filme dann nicht in der original Geschwindigkeit ablaufen, so belasse den Film in der Original FPS - Rate, beim Export rechnet Magix Zwischenframes dazu und der exportierte Film kann bei 24 FPS bleiben.

Bei der Bildgröße würde ich die Bildhöhe auf 1080 stellen bei Beibehaltung des originalen Formates. Du wirst dann rechts und links einen schwarzen Rand haben.

Ist die Bildqualität zu schlecht, was ja auch von der Größe des TV - Gerätes abhängt, so kannst Du das Original auch etwas verkleinern, es wird dann nicht über die ganze Größe des TVs angezeigt, sondern entsprechend kleiner, aber dafür mit besserer Qualität, bzw. man sieht die Fehler nicht so deutlich.

Die Original Auflösung spielt dabei auch keine Rolle, da Magix bei Größenänderungen die entsprechenden Rechenoptionen übernimmt, d.h. das Material wird so angepasst, das es stimmt.

Berath schrieb am 12.09.2021 um 11:18 Uhr

Danke für die Antworten und Anregungen - hat geholfen! 👍

Ich hatte mit einem (über Ama***) für eine Woche gemieteten reflecta Film Scanner Super 8 – Normal 8 einige alte Familienfilme digitalisiert.

Das Gerät erzeugt dabei Dateien mit Auflösung: 1440 x 1080p @ 20 fps (MP4).

Eine erste dieser Files hatte ich in VDL geschnitten (ohne irgendwelche Effekte) und beim Export die oben beschriebenen Probleme festgestellt.

Jetzt habe ich einen neuen Anlauf gemacht und zunächst alle original reflecta Dateien mit VDL in  1920 x 1080 @ 24 fps (MP4) exportiert. Erst danach dann die Bearbeitung in VDL.

Inzwischen sind alle 11 Filme auf diesem Umweg geschnitten und exportiert – ohne ein einziges Problem. 😎

Ob es jetzt an einer schlechten MP4 Datei, oder an unterschiedlicher „Interpretation“ der MP4’s zwischen reflecta und VDL lag, keine Ahnung und keine Muße, das durch weitere Tests zu verifizieren.

Es funktioniert und das reicht mir für den Moment. 😇

Wenn alles zusammengeschnitten und mit ein paar Effekten versehen ist, werde ich die finale Datei in verschiedene Formate exportieren und auf eine USB-Stick kopieren, damit mit unterschiedliche TV’s und Abspielgeräte was davon haben.

Gruß, Berath