Erfahrung mit längeren 4K-Projekten?

ThaiGer-Tom schrieb am 02.09.2026 um 05:34 Uhr

Hallo in die Runde und eine allgemeine Frage in selbige:
Hat jemand Erfahrungen mit der aktuellen VPX-Version und längeren 4K-Projekten?
Viele meiner Videos, welche ich mit diversen VPX-Versionen erstellt habe, waren grundsätzlich in HD-Qualität (Ausgangsmaterial und gerendertes Video). Nun, Zeit und Technik bzw. Standards schreiten voran und ich überlege nun, diese Videos in 4K (Ausgangsmaterial und gerendertes Video) zu erstellen. Diese erstellten Videos bewegen sich meistens zwischen 60 und 90 Minuten.
Kommt hier VPX an seine Grenzen hinsichtlich der "flüssigen" Bearbeitung oder sogar Abstürzen, je länger das Video wird? Die Ausgabe am Ende, so denke ich zumindest, dürfte ja weniger das Problem sein.
Bin über jede geteilte Erfahrung und Meinung dankbar.

Grüße in die Runde aus Thailand...

HP Z2 Tower G9, Intel(R) Core(TM) i7-14700K (20 Core, 28 threads, 2,1 GHz to 5,3 GHz),
32GB RAM (2x16) DDR5, 5600 MT/s.
Intel (R) UHD Graphics 770, NVIDIA RTX A2000 12GB
Windows 11 Pro, Vers. 23H2, (Build 22635.4515) 64bit
Magix Video Pro X17, Vers. 23.0.1.318

Kommentare

Matthes2 schrieb am 02.09.2026 um 06:35 Uhr

Ich nutze unter VDL und VPX durch meine Drohne und die Osmo Pocket überwiegend 4k-Material. Die Projekte sind oftmals in der zeitlichen Größenordnung, wie Du sie ansprichst.
Die Programme laufen damit genauso gut oder schlecht, wie mit FHD-Material, Flaschenhäse sind / können sein der Arbeitsspeicher, die Graphikkarte und die Festplatten mit ihrer jeweiligen Auslesegeschwindigkeit und vor allem die eingesetzten Effekte! Hier gibt es einzelne (vor allem von Fremdanbietern), die tatsächlich noch unter 32Bit programmiert sind - die bremsen natürlich gewaltig!
Bei den Festplatten nutze ich NVMe-Platten, die sind in der Regel schnell genug. Meine restlichen Daten findest Du in der Signatur. Wenn ich mir Deine Ausstattung ansehe, so schätze ich das als potent genug ein.
Nachtrag: Eine längere Dauer kann bei der finalen Ausgabe zu Abbrüchen beim Rendern / Abstürzen führen. Ich erlebe solche Abstürze tatsächlich weniger beim Arbeiten, als in der Ausgabe. Ich konnte beobachten, dass der Arbeitsspeicher der GraKa nach und nach "volläuft" (vermutlich vor allem durch eingesetzte Effekte) und es dann zum Abbruch kommt. ich habe dann das Video abschnittsweise gerendert, die fertigen Teile in der Timeline in die spur darunter gelegt und zum Schluss das komplette Video ausgegeben.
Die Codecs sind inzwischen so gut, dass ein mehrfaches Rendern keinen sichtbaren Qualitätsverlust mehr bewirkt, die Qualität ist also in Ordnung.

Zuletzt geändert von Matthes2 am 02.09.2026, 06:42, insgesamt 1-mal geändert.

Von vorne herein zu sagen "geht nicht" gibt´s nicht, man hat es halt noch nicht (richtig) versucht!
VDL seit 2003/2004, derzeit VDL und Pro X in den jeweils aktuellen Patchleveln
PC: AMD Ryzen 7 5800X mit 32GB RAM, GeForce RTX3060 und genügend HDD-Kapazität; BS: Win 11 64 Bit Professional; Camera: Sony NEX VG 900 mit SELP 18200, SEL2870 und Leica R-Objektiven (21, 35, 50, 60, 80 - 200, 100 mit Balg und 350 mm); DJI Mini 4 Pro, DJI Pocket 3