Projekt

uweu2 schrieb am 21.06.2021 um 10:04 Uhr

Wenn man ein neues Projekt erstellt, gibt man vorher die Auflösung, Framerate und das Format ein. Wenn nun in das Filmprojekt ältere Aufnahmen, mit niedriger Auflösung, eingebaut werden, erscheint die Meldung, ob man die Datei anpassen möchte oder nicht. Meine Fragen hierzu:

Soll man die Datei anpassen oder nicht? Und was passiert dann, wenn man den fertigen Film exportiert?

Bitte teilen Sie mir Ihre Erfahrungen mit. Vielen Dank.

 

 

Kommentare

Markus73 schrieb am 21.06.2021 um 10:17 Uhr

Die Projekteinstellung bezieht sich nur auf die Art, wie die Sache im Vorschaumonitor dargestellt wird. Die Exporteinstellungen werden ganz unabhängig davon erst beim Export ausgewählt (man kann ja auch mehrfach auf verschiedene Arten exportieren).

Um bei der Bearbeitung also möglichst alles genau so zu sehen, wie es dann im Endprodukt aussieht, ist es anzuraten, dass die Projekteinstellungen den späteren Exporteinstellungen entsprechen. Wesentlich ist das vor allem hinsichtlich des Seitenverhältnisses, weil z.B. Titelobjekte bezogen auf absolute Pixelpositionen gespeichert werden und daher verrutschen, wenn anders exportiert wird als vorher im Vorschaumonitor dargestellt. Im Bezug auf die Bildauflösung ist die Sache dagegen eher unkritisch zu sehen, solange das Seitenverhältnis stimmt.

Als Grundregel würde ich also sagen: Projekteinstellungen so, wie du das exportierte Projekt später sehen möchtest. Dann bei der Verwendung von Quellmedien mit abweichenden Eigenschaften im Dialogfeld nicht anpassen.

uweu2 schrieb am 21.06.2021 um 10:28 Uhr

Vielen Dank, das hilft mir weiter.

 

uweu2 schrieb am 21.06.2021 um 11:05 Uhr

Ich muss noch mal fragen, wenn ich also in einem Film der z. B. in HD oder K4 16:9 aufgenommen wurde, alte Aufnahmen einfüge, werden die nach dem Export im Verhältnis 16:9 gezeigt, obwohl sie im Verhältnis 4:3 aufgenommen wurden?

Markus73 schrieb am 21.06.2021 um 11:43 Uhr

Nein, Video deluxe verzerrt grundsätzlich nie. In diesem Fall hast du ein Projekt im Format 16:9, in dem das entsprechende Material als 4:3 gezeigt wird, d.h. rechts und links davon entstehen schwarze Ränder. Hier kann man dann z.B. kreativ ansetzen und einen geeigneten Hintergrund zum Auffüllen verwenden (farbige Fläche oder das Video groß gezoomt und unscharf oder oder...)

uweu2 schrieb am 21.06.2021 um 11:56 Uhr

Vielen Dank, genau so soll es werden. Super

wabu schrieb am 21.06.2021 um 14:19 Uhr

Um @Markus73 zu ergänzen:

So ein paar (alte) Ideen

Wie Filmformate mixen (magix.info)

Mein Liebling inzwischen:

Über das 4.3 Video das gleiche noch einmal setzen. Den Haken bei Proportionen erhalten weg nehmen und das das Video in der Breite an 16:9 anpassen, dann die künstlerische Unschärfe anwenden,,,,,

wabu ...............der nie auslernt

Der Rechner  Installierter physischer Speicher (RAM) 32,0 GB / Prozessor Intel(R) Core(TM) i7-9700K CPU @ 3.60GHz, 3600 MHz, 8 Kern(e), 8 logische(r) Prozessor(en),

Intel® UHD Graphics 630 aktiviert

NVIDIA Geforce GTX 1650 HDMI ; 2x DVI ; VGA, PCIe

Samsung (SSD) HD103SJ F3 1 TB Sata 7200 / 2x LG GH22NS SATA schwarz

Betriebsystem Microsoft Windows 10 Home Version 10.0.18362 Build 22H2

geschnitten wird seit 2007 mit Magix immer aktuell VdL und ProX

gefilmt mit Panasonic SDT 750 und FZ 1000 sowie Pentax K30 (Mist) und SJ 1000 und Hero7, dazu die Pocket und die Insta 360 X4 und die Mini 3

fotografiert mit Pentax K10 und K30 (Super)/Sigma 10-20 und 18-200; Fisheye und 500mm Spiegeltele

Mein Kanal: youtube

uweu2 schrieb am 22.06.2021 um 10:02 Uhr

Danke sehr das ist eine super Idee. Werd ich ausprobieren. Gruß Uwe