Audio Cleaning

Uwe-Segelke schrieb am 19.01.2019 um 13:23 Uhr

System: VideoDeLuxe 2019 Premium, Windows 10, 64-Bit, CPU: AMD Ryzen 1700X 8-Core 3,50 GHz, 16GB RAM, Grafik: GeForce GTX 1060 6GB.

Einige Audioobjekte innerhalb eines Projektes bedürfen der Nachbearbeitung zu Dämpfung von Windgeräusche etc. Ich habe nun festgestellt, dass die Menüauswahl bei den Audioeffekten nach Auswahl eines Audioobjektes extrem abhängig ist von der Größe des Projektes. Als Bespiel sei hier genannt ein HD-Videoprojekt mit Material von ca 5h / 25 GB (das passt auf eine gängige 32GB SD-Karte). Die Zeit bis zur nächsten Auswahlmaske Audioeffekte -> Allgemein -> AudioCleaning -> DeNoiser - Störgeräusch dauert jeweils einige Minuten, sodass bis zur Auswahl des gewünschten Effektes locker 5 Minuten vergehen! Wohlgemerkt: bis dahin wird eigentlich garnicht gerechnet und sowohl meine CPU als auch der Speicher langweilen sich! Bei kleinen Projekten bis ca 1 h läuft die Auswahl zügig.

Der Magix Support konnte nicht helfen, ermittelte eher in Richtung Grafikleistung des PC, gab nichtssagende Antworten und schloss die Tickets wieder ..!. Ich bin der Meinung, dass die Menüauswahl überhaupt nichts mit der Grafikleistung zu tun hat - zumal ich dank schneller Grafikkarte keinerlei Probleme mit Ruckeln usw habe und sich das Material auf einer ausreichend großen SSD-Platte befindet.

Mir ist aufgefallen, dass beim Audio-Editing im Gegensatz zum Grafik-Editing offenbar jeweils das ganze Projekt geladen wird. Jedenfalls wird ein separater Vorschaumonitor dargestellt, mit dem sich das ganze Projekt durchscrollen lässt. Bestehen hier eventuell noch Doppelstrukturen durch unvollständige Einbindung eines AudioEditors?

Kommentare

Ehemaliger User schrieb am 19.01.2019 um 13:58 Uhr

Lasse Bild und Ton auf getrennten Spuren anzeigen und entkoppele das Audioobjekt.

Nun an den Stellen, an denen Audiocleaning gewünscht wird (wird ja wohl nicht für das gesamte große Objekt angewendet) mit der Schere aufschneiden und dann nur die neu entstandenen kleineren Objekte mit Audiocleaning bearbeiten

Ehemaliger User schrieb am 19.01.2019 um 14:08 Uhr

M.E. ist die Audiobearbeitung mit VdL nicht so ideal.

Ich persönlich bekomme mit der Free Software "Audacity" bessere Ergebnisse.

Uwe-Segelke schrieb am 19.01.2019 um 14:33 Uhr

Hallo Juergendiener,

danke für die schnelle Reaktion - das klang logisch - hab's eben probiert, hat aber nichts genützt: Wartezeit bis Effektanwendung ca 5 min! Damit kann man nicht vernünftig arbeiten - auch wenn natürlich nicht das geasmte Projekt überarbeitet werden muss!

Uwe-Segelke schrieb am 19.01.2019 um 14:37 Uhr

Hallo sterkan,

ebenfalls vielen Dank für die schnelle Reaktion. Du magst sicher recht haben, auch ich habe schon mit Audacity gearbeitet. Es kann aber nicht Ziel der Übung sein, für jedes Problem eine bessere Spezialsoftware zu finden - wozu kauft man dann Magix VideoDeLuxe?

geschi schrieb am 19.01.2019 um 18:15 Uhr

Hhmmm, vieleicht langweilt sich dein PC, weil er schon sooo lange in Betrieb ist?

Mach doch mal einen Screenshoot vom TaskManager/Reiter Leistung, den ladest du dann hier hoch.

Zum Windgeräusch:

.....nannte sich mal Rumpelfilter.

@Ehemaliger User

M.E. ist die Audiobearbeitung mit VdL nicht so ideal.

Sehe ich nicht so, denn woher kommt MAGIX eigentlich, vom AUDIO Bereich, wenn man die Hardwareseite aus München nicht sieht. (ewig und 3Tage her)

Uwe-Segelke schrieb am 19.01.2019 um 20:40 Uhr

Hallo Geschi,

interessante Idee aber auszuschließen, weil ich schon seit 3 Monaten mit dem Support an dem Fehler (m.E. kann man es nicht anders nennen) rumkaspere und in der Zwischenzeit sowohl mindestens täglich meinen Rechner neu gestartet habe als auch des öfterenVdL neu installiert bzw. upgedatet und immer wieder Zeitmessungen gemacht habe. Wie gesagt, bei kleineren Projekten läufts.

Hat jemand Erfahrungen mit ähnlich großen Projekten? Das dürfte doch für ein aktuelles Videoschnittprogramm kein Problem sein - oder?

Interessant war dein Screenshot - die Mastering-Suite hatte ich zunächst nicht gefunden. Die scheint aber problemlos zu funktionieren und in das Programm integriert zu sein. Ich habe immer noch den Eindruck, dass die Audioeffekte nur angeflanscht sind - sie können auch auf das gesamte Projekt wirken, im Gegensatz zur sonstigen Effektlogik.