Clip kürzen

Helmut76 schrieb am 19.03.2020 um 00:29 Uhr

Liebe magix User

mir passiert es öfters , vor allem jetzt bei Drohnenvideos , dass ich "ewig" lange Clips habe mit Tei-Aufnahmen die ich nie weiterverwenden werde.

Nicht nur dass unnötig FP-Platz benutzt wird , sondern mir ist auch lästig den ganzen Schrottteil des Cips immer wieder anzugucken zu müssen. Das heißt ich möchte den "Schrotteil" wegschneiden und unwiderruflich gelöscht haben.

Wie mach ich das, also ein Objekt von der Timeline als einzel anspechbaren Clip abzuspeichern ?. Take speichern wäre ja sowas aber dabei werden auch nur Schnittparameter zum zugehörigen Clip gespeichert.

Geht das nur mit Film exportieren ?

Kommentare

Irra schrieb am 19.03.2020 um 02:47 Uhr

Geht das nur mit Film exportieren ?

Ja

"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen."(Karl Valentin) PC i7-3770 CPU @3,40 GHz, 16 GB Ram, Grafikkarte Nividia GeForce GTX 660 Ti, Intel HD Grafics 4000, Betriebssystem Windows 10 Pro 64 Bit, SSD Samsung 840 (256 GB), WD 2 TB Laptop Acer i7-6700HQ 2.6 GHz, 16 GB Ram, Nvidia GeForce GTX 950M, Intel HD Grafics 530, Windows 10 Home (1903), SSD 256, HDD 2 TB Magix VDL 2020,  Pro X11 Foto & Grafik Designer 16, Panasonic Lumix Tz101, Lumix FZ 1000, Sony Alpha 6300

Matthes2 schrieb am 19.03.2020 um 06:16 Uhr

Ich will Irras Antwort ein wenig "hinterfüttern": VLD, ebenso wie ProX, sind sogenannte "nondestruktive" Programme, das bedeutet, dass an den Originaldateein nichts geändert wird. Die mit dem Programm erstellten Projektdateien enthalten immer nur eine Schnittanweisung. Und erst beim Rendern, also beim Exportieren, wird diese Anordnung abgearbeitet und zusätzlich der endgültige Film erstellt.
Wenn Du also Deine Sequenzen aus den Drohnenaufnahmen herausziehen willst, mach am Besten ein Projekt, in dem Du grob die besten Teile zusammenstellt (lass Dir immer etwas "Schnittfleisch" stehen!), das exportierst Du dann mit den gleichen Parametern (Bitrate etc.) wie das Original. (Hinweis: die Werte des Originals, was Bitrate und dergleichen anbelangt, kannst Du mit MediaInfo auslesen).

Wenn das fertig ist, kannst Du ein neues Projekt erstellen, in dem Du mit dem neuen Film arbeitest. Außerdem kannst Du dann auch den Ursprungsfilm löschen (wenn Du sicher bist, dass Du kein Material mehr davon benötigst).

Ich persönlich weiß aber nicht,ob ich mir den Aufwand machen würde. Speicherplatz in Form von externen Platten kostest nicht mehr so viel wie früher. Und da ist es nun einmal wie mit Steckdosen in einer Wohnung: man kann nie genug davon haben...

Viel Erfolg

Matthes

Von vorne herein zu sagen "geht nicht" gibt´s nicht, man hat es halt noch nicht (richtig) versucht!
VDL seit 2003/2004, derzeit VDL 2018 Premium, Pro X 79 jeweils in aktuellem Patchlevel
PC: Xeon E3 mit 32GB RAM, Gigabyte GTX 1050 und genügend HDD-Kapazität; TV-Karte: Hauppauge WinTV-HVR-4000; BS: Win 10 64 Bit Professional; Camera: Sony NEX VG 20 mit SEL 18 - 200 und Leica R-Objektiven (21, 35, 50, 60, 80 - 200, 100 mit Balg und 350 mm); DJI Mavic Pro, Osmo Pocket

geschi schrieb am 19.03.2020 um 08:47 Uhr

Meine Meinung, da bist du mit XMediaRecode besser (wenn nicht bestens) bedient.

Denn da kannst du kopieren, Anfang- und Schlusspunkt setzen, z.B.:

Video

Audio

Bereich

 

Helmut76 schrieb am 19.03.2020 um 10:02 Uhr

Guten Morgen , ich danke Euch für die Tips, Matthes2, danke für die Anleitung ich war mir nicht ganz sicher ob beim Exportieren nicht was verloren geht aber der Hinweis auf Medieninfo war gut, was da im Hintergrund beim exportieren läuft - etwas unklar.

Grüße Helmut

Irra schrieb am 19.03.2020 um 10:31 Uhr

Moin, mehr als "Ja" ging heute Nacht nicht. Ich möchte hier noch auf die Stapelverarbeitung hinweisen. Grobschnitt in der ersten Spur und dann Stapelverarbeitung "alle Objekte". Der Vorteil gegenüber Matthes2 ist, dass man die Objekte einzeln hat falls man noch umsortieren möchte.

"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen."(Karl Valentin) PC i7-3770 CPU @3,40 GHz, 16 GB Ram, Grafikkarte Nividia GeForce GTX 660 Ti, Intel HD Grafics 4000, Betriebssystem Windows 10 Pro 64 Bit, SSD Samsung 840 (256 GB), WD 2 TB Laptop Acer i7-6700HQ 2.6 GHz, 16 GB Ram, Nvidia GeForce GTX 950M, Intel HD Grafics 530, Windows 10 Home (1903), SSD 256, HDD 2 TB Magix VDL 2020,  Pro X11 Foto & Grafik Designer 16, Panasonic Lumix Tz101, Lumix FZ 1000, Sony Alpha 6300

Katharina schrieb am 19.03.2020 um 13:17 Uhr

Meine Meinung, da bist du mit XMediaRecode besser (wenn nicht bestens) bedient.

Noch mal zur Abgrenzung: Beim VDL-Export wird immer gerendert. Das dauert deutlich länger als das Beschneiden mit XMediaRecode. Für ein "Schnipp-Schnapp" ist VDL ein zu großes und deswegen ungeeignetes Tool. Bei XMediaRecode wird im Kopiermodus nichts gerendert. Das geht fix und die Eigenschaften des Videos bleiben erhalten.

Helmut76 schrieb am 19.03.2020 um 22:01 Uhr

Danke Euch allen für die wertvollen Tips.Ich versuche meinen Workflow daraus zu finden.

Sto schrieb am 20.03.2020 um 08:33 Uhr

Ich würde folgende Vorgehensweise anwenden (s. Bild)

  1. Langen Clip im MediaPool markieren und im Vorschaufenster (klick auf das Wiedergabedreieck) anzeigen lassen.
  2. Im Vorschaufenster mit dem roten Ablaufmarker den Beginn einstellen und mit der eckigen Klammer 'auf' auf den Bereichsbeginn festlegen
  3. Dann den Ablaufmarker bis zum Ende des gewünschten Ausschnitts positionieren und mit der eckigen Klammer 'zu' das Bereichsende festlegen.
  4. Jetzt direkt ins Vorschaubild klicken und in eine Spur der Timeline ziehen. Fertig.
Gargamel1967 schrieb am 27.03.2020 um 20:59 Uhr

VIelen Vielen dank genau dass was ich suche

Helmut76 schrieb am 28.03.2020 um 21:59 Uhr

Danke Sto für die alternative Generierung eines Objekts auf der Timeline , aber an der Cliplänge auf der Festplatte ändert das nichts.
Gruß Helmut

RiedMovie schrieb am 28.03.2020 um 23:18 Uhr

Da oben steht nondestruktiv, natürlich ändert sich nix.