Eure Performance?

Roger-Koch schrieb am 12.09.2018 um 12:45 Uhr

Ich habe seit kurzer Zeit die neue Pro X 10 Version laufen und habe leider keinen Vergleich ob mein System Optimal Rendert.

Mein Rechner: Intel 6700k mit NVIDIA Geforce 1060 6GB sowie 16GB Ram.

Pro X Version 16.0.1.268

Ich habe Tests mit einem 1 min 4k Video gemacht und diverse Einstellungen beim Export verändert (siehe Liste)

Habt ihr bessere oder schlechtere Ergebnisse? Ich habe bislang noch nicht den großen Quantensprung zur Vorgängerversion

bemerkt oder muss man beim Export bzw. Grundeinstellungen irgendetwas beachten das ich vielleicht übersehen habe?

Hardwareunterstützung ist natürlich ON.

So hier mal die Lise mit meinen Ergebnissen:

1 min 4k Exportieren ( 1 Tonspur, etwas nachgeschärft und Sättigung, Kontrast und HDR Gamma angehoben, keine Effekte)

Nr Modus           Encoder  Bitrate      CPB    MaxGOP Profil Level Qualität    Dauer     Größe    PC
01 4k Standard     H264     90000-60000  11250      25 High   5.1   Ausgewogen  2:58min   432,7MB  4.0GHz
02 4k Standard     H264     45000-30000  11250      25 High   5.1   Ausgewogen  2:54min   222,5MB  4.0GHz
03 4k Standard     H264     30000-20000  11250      25 High   5.1   Ausgewogen  2:55min   149,6MB  4.0GHz
04 4k Standard     H264     15000-10000  11250      25 High   5.1   Ausgewogen  2:52min    75,5MB  4.0GHz
05 4k Standard     H264      7500- 5000  11250      25 High   5.1   Ausgewogen  2:56min    38,0MB  4.0GHz
06 4k Standard     H264     30000-20000      0      25 High   5.1   Ausgewogen  2:56min   144,3MB  4.0GHz
07 4k Standard     H264     30000-20000  11250      25 High   Auto  Ausgewogen  2:56min   149,6MB  4.0GHz
08 4k Standard     H264     30000-20000  11250      25 High   5.2   Ausgewogen  2:57min   149,6MB  4.0GHz
09 4k Standard     H264     30000-20000  11250      25 High   5.1   Beste       2:56min   148,8MB  4.0GHz
10 4k Standard     H264     30000-20000  11250      25 High   5.1   Schnellste  2:54min   149,5MB  4.0GHz
11 4k Standard     HEVC    40000-35000   5000      25 MAIN   5.0   Ausgewogen   2:38min   254,1MB  4.0GHz
12 4k Standard     HEVC    30000-25000   5000      25 MAIN   5.0   Ausgewogen  2:37min   181,3MB  4.0GHz
13 4k Standard     HEVC    20000-15000   5000      25 MAIN   5.0   Ausgewogen  2:37min   109,7MB  4.0GHz
14 4k Standard     HEVC    10000- 5000   5000      25 MAIN   5.0   Ausgewogen  2:36min    39,0MB  4.0GHz
15 4k MainCon.   HEVC    40000-35000   5000      25 MAIN   5.0   Ausgewogen 16:45min   252,1MB  4.0GHz


16 4k Standard     H264     30000-20000  11250      25 High   5.1   Ausgewogen  0:38min   148,0MB  4.0GHz (Out of Cam, Unbearbeitet)

Kommentare

newpapa schrieb am 12.09.2018 um 14:49 Uhr

Hallo,

meine Zeiten (6700k / 4,18Ghz; GTX 970). Exportiert wurde HD-Material nach 4k.

Nachgestellt Nr.01 und Nr.11

VPX : 1:48min (7:50min); 1:38min (7:00min)

VDL 2016: 0:56min (4:40min); 1:20min (4:50min)

Die Werte in Klammern sind die Exporte ohne "Videoeffekte auf GPU berechnen".

 

Roger-Koch schrieb am 12.09.2018 um 20:29 Uhr

Danke newpapa. von HD nach 4k kann ich jetzt nicht so nachvollziehen weil ich direkt mit 4k material arbeite. da fehlt mir dann der vergleich. wenn ich das testfile aus obiger liste ohne irgendwelche effekte rendere braucht mein rechner für 1min 4k film nur 38 sekunden. aber wer braucht das schon? :)

 

IlyBag schrieb am 12.09.2018 um 20:47 Uhr

Wir können ja mal einen Vergleich starten. Also ein Testprojekt, das alle verwenden und einmal exportieren, oder so.... Dann sehen wir die Unterschiede

- Ily

Roger-Koch schrieb am 12.09.2018 um 21:38 Uhr

gute idee. es reicht ja ein 30sek clip. aber dann müssen auch alle die gleichen effekte anwenden. also zb eine LUT damit man sieht was dabei herauskommt wenn magix rechnen muss. ich habe nur keine ahnung wie ich ein 4k testfile zu verfügung stellen kann. oder ich lade etwas in mein google drive und verlinke es zum download

 

Roger-Koch schrieb am 12.09.2018 um 22:00 Uhr

hier ein 32sek 4k file direkt aus dem cam. größe ca 380MB

https://drive.google.com/drive/folders/1wr7ei3wkV3QkVtZQG6MvRjyRT9YyHhqo?usp=sharing

Meine Ergebnisse:

Testfile 4k 32sek 376Mb

Export in:

MP4 UltraHD 3840x2160 (unverändert von Magix) auf Intel 6700k, NVIDIA Geforce 1060 6GB, 16GB RAM


Export ohne Effekte: 21sek 234,3Mb (mit Hardwarebeschleunigung)
Export ohne Effekte: 2:28min 238,8Mb (ohne Hardwarebeschleunigung, beide Häkchen AUS)

Export mit LUT "Fresh" und Schärfen +30: 1:29min 235,4Mb (mit Hardwarebeschleunigung)
Export mit LUT "Fresh" und Schärfen +30: 6:32min 240,1Mb (ohne Hardwarebeschleunigung, beide Häkchen AUS)

 

 

 

 

 

 

klausramus schrieb am 27.09.2018 um 10:04 Uhr

Schade, dass nach 1 Tag das Thema nicht mehr interessierte. Vielleicht mache ich einen neuen Fred auf mit reisserischem Titei. Oder die allermeisten User filmen nur in Gedanken, schreiben aber als Experte...

Wesentlich sind ja ausschließlich die Renderzeiten für das bearbeitete Video mit Schärfeanhebung.

K.

Zuletzt geändert von klausramus am 27.09.2018, 10:08, insgesamt 1-mal geändert.

Aktuell AX53, a6500 neben VF zum knipsen. VDL Premium auf i7 mit GTX1050.

Mit der RX100 IV bin ich nicht warmgeworden, sie liegt herum.

Meine Stereoambitionen sind am verfliegen, da 3D kaum interessiert und die  Filme sozusagen nicht transportabel sind. Die TD10 liegt ebenfalls herum.

Markus73 schrieb am 27.09.2018 um 10:08 Uhr

... oder den meisten Leuten sind die Unterschiede bei den Renderzeiten schlicht egal. Das kann der PC gut alleine erledigen und wer keine Geduld hat, ist bei diesem Hobby ohnehin falsch.

korntunnel schrieb am 27.09.2018 um 19:57 Uhr

Oder die allermeisten User filmen nur in Gedanken, schreiben aber als Experte...

???????????????

Die Zeit, um das nachzustellen, nutze ich lieber für andere Dinge. Ansonsten sehe ich es wie Markus: Gerendert wird i.d.R. nachts, mein PC hat keine Gewerkschaft. 😁

Zuletzt geändert von korntunnel am 27.09.2018, 19:57, insgesamt 1-mal geändert.

VPX5 - 10, VdL 16 bis VdL 2019 Premium-/Plus-Versionen, Audio & Music Lab

Betriebssystem: Windows 10 Prof. 64 bit, Vers- 1803

32GB Arbeitsspeicher

Intel(R) Core(TM) i7-8700K CPU @ 3.70GHz, 3696 MHz, 6 Kern(e), 12 logische(r) Prozessor(en)

MSI-Motherboard Typ Z370 A Pro

Camcorder Panasonic X909

Nikon D 500

Panasonic TZ-101

FredW schrieb am 27.09.2018 um 20:48 Uhr

@klausramus,

ist bei mir ähnlich. Ob das Encodieren nun 120 Minuten oder 90 Minuten benötigt, ist mir so was von egal ... und ich filme nicht in Gedanken ...

Das Leben bietet wichtigere Themen, mit denen man sich beschäftigen muss.

maedschik schrieb am 28.09.2018 um 09:40 Uhr

Hallo!

Meine für mich neuste Erkenntnis, als ich Fime vom Vorjahr mit dem Neusten verglichen habe.....die Hardwarebeschleunigung ist der Qualität nicht unbedingt dienlich. Exportiere ich ohne, dauert es bedeutend länger. Ich trinke gemütlichen Kaffee und lasse den PC gemütich arbeiten....wer will schon bei der Arbeit ständig angetrieben werden 😉

Gruß m

Markus73 schrieb am 28.09.2018 um 10:15 Uhr

die Hardwarebeschleunigung ist der Qualität nicht unbedingt dienlich.

Interessanter Punkt. Ist wohl auch hardwareabhängig. Ich habe vor Jahren, als CUDA noch ging, meine Versuche mit Hardwarebeschleunigung recht bald abgebrochen, als ich gesehen hatte, dass die Qualität dadurch sichtbar schlechtbar wurde. Seitdem lasse ich den PC in aller Ruhe machen und irgendwann ist er fertig :-) Gemessen an den Tagen/Nächten, die ich mit der Arbeit an einem Projekt verbringe, fallen diese Unterschiede absolut nicht mehr ins Gewicht. Finde ich zumindest.

FredW schrieb am 28.09.2018 um 11:36 Uhr

@Markus73, @maedschik,

diese Aussage kann auch bestätigen. Ein Software-Encoder kann "leicht" nachgebessert und ausgeliefert werden, wenn sich Optimierungsmöglichkeiten bieten. Eine Hardware-Encodierung ist auf den Graphikprozessor und dessen Stand festgelegt. Daher auch meine Aussage, die Encodier-Zeit zu optimieren, ist nicht mein Ziel.

klausramus schrieb am 29.09.2018 um 09:10 Uhr

@klausramus,

ist bei mir ähnlich. Ob das Encodieren nun 120 Minuten oder 90 Minuten benötigt, ist mir so was von egal ... und ich filme nicht in Gedanken ...

Das Leben bietet wichtigere Themen, mit denen man sich beschäftigen muss.

Du hast natürlich vollkommen recht. Ich nutze nach diversen Schlenkern Magix schon seit ewigen Zeiten - trotz schwerer Mängel. Vor der 2017er ging nachts oder überhaupt längere Projekte rendern nicht, denn das Programm stürzte ständig ab...

Aktuell AX53, a6500 neben VF zum knipsen. VDL Premium auf i7 mit GTX1050.

Mit der RX100 IV bin ich nicht warmgeworden, sie liegt herum.

Meine Stereoambitionen sind am verfliegen, da 3D kaum interessiert und die  Filme sozusagen nicht transportabel sind. Die TD10 liegt ebenfalls herum.

pluckerwank schrieb am 29.09.2018 um 09:43 Uhr

Also mir ist die Renderperformance durchaus wichtig.

Wenn ich glaube, mein Film ist soweit im Beta-Stadium fertig, wird raus gerendert und noch mal in Ruhe am TV angeschaut. Und nicht nur einmal fallen da kleinere Fehler auf. Mal ist die Musik fürs Wohnzimmer doch zu laut oder zu leise, mal passt ein Schnitt doch nicht 100%-ig, mal ist eine Szene zu lang/zu kurz und ... und ... und ...
Alles, was nicht gefällt wird notiert und korrigiert, und dann wieder und wieder. Bis es passt.
Ich muss das Video dort anschauen, wo es später auch abgespielt wird. An der Workstation herrschen nun mal andere räumliche Verhältnisse und es hängen ja auch andere Lautsprecher und andere Monitore dran.

Bis zum wirklich finalen Export wird das Video auf diese Weise locker 3 bis 4 Mal exportiert, angeschaut und ich hasse es, wenn ich wieder eine Nacht warten muss, nur um einen bescheuerten Tippfehler in einem Titel zu korrigieren. Da ist es doch super, wenn ein 45-Minuten-Video in 30 Minuten wieder neu erstellt ist.

Macht ihr denn keine Fehler? Sind eure Videos nach dem ersten Schnitt schon perfekt? Kann ich mir nicht vorstellen.

Markus73 schrieb am 29.09.2018 um 10:48 Uhr

Macht ihr denn keine Fehler? Sind eure Videos nach dem ersten Schnitt schon perfekt? Kann ich mir nicht vorstellen.

Natürlich mache ich Fehler. Bzw. ich finde oft genug noch irgendwelche Kleinigkeiten und setze meine Ansprüche so hoch, dass ich so manches Mal auch erst nach dem fünften Rendern zufrieden bin. Und trotzdem habe ich kein Problem damit, zu warten. Anders gesagt: Wenn ich einmal abwarten kann, bis das Projekt gerendert ist, dann kann ich das auch mehrmals. Ich kann mich da nur wiederholen: Wenn ich Tage und Wochen mit meinem Projekt beschäftigt bin, dann besteht mein Anspruch darin, ein gutes Produkt abzuliefern und nicht darin, möglichst schnell fertig zu sein. Ein paar Stunden mehr oder weniger sind mir egal, einen solchen Druck mache ich mir nicht. Oder nochmal anders gesagt: Eine "Zwangspause", um nicht betriebsblind zu werden, kommt mir da sogar ganz gelegen.

maedschik schrieb am 29.09.2018 um 10:52 Uhr

Macht ihr denn keine Fehler?

Hallo!

Ich mache es fast so wie Du, nur mit dem Unterschied, das letzte Rendern (also wenn alles ok ist) wird ohne Hardwarebeschleunigung gemacht und das gibt dann noch ein Aha- Erlebnis. 😉😊

Gruß m

PS. Bsp. ohne Hardwarebeschleunigung.........Ich hatte immer wieder einmal Pixelfehler (FHD 60p) die ich der Video-App (Player ) des Fernsehers zugeschrieben habe......falsch, es war die Hardwarebeschleunigung. 😮

Zuletzt geändert von maedschik am 29.09.2018, 10:57, insgesamt 1-mal geändert.

i7 6700K /16 GB RAM /Nvidia GTX1060 /Intel HD 530 / SSD 500GB/ 1TB /Win 10 Home /Fz 1000 /Power Shot G5 X /Sony HX20V/KD-49X8309C

Thomschi schrieb am 29.09.2018 um 11:30 Uhr

Hallo zusammen.

Ich halte es auch wie Markus73. Ich mache auch immer wieder Fehler, die ich erst am TV erkenne. So sehe ich am Computerbildschirm manche Sachen einfach nicht. Ich rendere meist über Nacht. Oft sitze ich viele, viele Sunden an meinen Projekten und es macht dann wirklich nichts aus, ob das Programm nun etwas länger oder schneller mit dem rendern fertig wird. Da ist mir eine Stabilität beim Arbeiten durchaus wichtiger. Deshalb bleibe ich vorerst auch noch bei meinem VDL 2016 Premium. Das läuft bei mir sehr stabil.

elovdl schrieb am 29.09.2018 um 13:41 Uhr

Ich bin gerade dabei, einen digitalisierten Super8 Film zu bearbeiten. Effekte u.a. auch Mercalli und NeatVideo.
Mein PC ist zwar nicht uralt, aber es langt nicht für eine ruckelfreie Anzeige. Ich mache folgendes bei wichtigen Passagen: Bereich markieren, auf einen Testfim rendern, anschauen und eventuell korrigieren usw.

Am Schluss, wenn ich mir sicher bin, dass alles stimmen könnte, wird über Nacht alles gerendert und und am nächsten Tag besichtigt ... und korrigiert ...

 

 

PC: ASUS B85M-E ; Intel i7-4770 ; CORSAIR Vengeance LP 2x 8 GB DDR3 1600 MHz CL9 ; SanDisk SSD Ultra II 240 GB; Seagate SV35.3 1TB ; GraKa Sapphire Radeon R9 280 ; NT Be Quiet BQ SU7-600 W ;Blu-Ray Brenner LG BH10LS
BS: WINDOWS 7 Home Premium 64bit
Kamera: Canon HF10 , Sony AX53.
Nach VDL 2006/7: VDL 2008plus, VDL15plus, VDL17 prem, Vdl MX prem, Vdl 2013 prem , Vdl 2014, VP X6, VP X7 Video Deluxe Premium und VP X9; Videoton Cleaning Lab, "Retten Sie Ihre Videokassetten 5"

pluckerwank schrieb am 29.09.2018 um 14:30 Uhr

Die Vorgehensweise von maedschik halte ich für gut.
Bei den ersten Sichtungen fallen eh nur die gröbsten Fehler aus und raus. Und manchmal "korrigiert" man ja sogar wieder welche rein.
Da denke ich, muss man wirklich nicht eine ganze Nacht dafür warten.
Am Ende, wenn endlich alles optimal passt ohne HW-Beschleunigung final raus rendern, o.k. das lasse ich mir eingehen und überzeugt. Dann darf's auch mal länger dauern.