Film passt nicht auf DVD

Arteg schrieb am 12.01.2017 um 09:26 Uhr

Guten Tag,

immer wieder habe ich das Problem, dass ein Film nicht auf die DVD passt, obwohl ich die Bitrate angepasst habe und das Programm mir bestätigt: "Es passt alles auf die Disc". Ich ahne, dass dies mit dem Filmmenü zu tun hat, weshalb ich mich hierbei bereits auf ein einfaches, statisches reduziert habe, in der Hoffnung, dadurch weniger Datenmenge zu produzieren. Auch gehe ich schon immer in meiner Bitrate-Anpassung noch weiter zurück als verlangt wird, sodass ein kleines Stück grauer Balken auf der Füllstandsanzeige angezeigt wird.

Wie bekomme ich diesen schwarzen Kasten "Filmmenü" in den Griff, sodass ich mir hierdurch nicht immer wieder (und das passiert häufig) unliebsame Überraschungen einhole, indem mir vor dem Brennvorgang gesagt wird, dass der Film nicht auf die DVD passe.

Warum kann ich mich auf den Hinweis "Eine Anpassung der Bitrate ist nicht notwendig. Es passt alles auf die Disc" vor dem Codierungsprozess nicht verlassen? Warum wird hierbei offensichtlich das Fimmenü nicht berücksichtigt?

Übersehe ich bei meiner Bearbeitung hierbei irgend etwas Entscheidendes?

Ich arbeite mit VdL 2016 Premium. Die Probleme tauchten aber bereits bei Vorgängerversionen auch auf. Betriebssystem Windows 10.

Ich freue mich auf eine rasche Antwort für die Lösung des Problems.

Freundliche Grüße

Arteg

Kommentare

geschi schrieb am 12.01.2017 um 10:23 Uhr

Hallo

Hast du auch "alles encodieren" gewählt?

Nimm SmartRendering raus!

Arteg schrieb am 12.01.2017 um 13:30 Uhr

Danke für die Beiträge.

Geschi:

- "alles encodieren" war immer gewählt, SmartRendering war nie angewählt.

FredW:

Dies erklärt die Sache einigermaßen und gibt mir einen Anhaltspunkt für die Größe der Filmdatei, auf die ich künftig abstellen muß. Mir ist nur nicht klar, warum die tatsächliche Größe v o r dem Encodieren geschätzt werden muß und vom Programm nicht erkannt werden kann. Worin liegt denn da die Schwierigkeit? Ich bin Laie, aber Prgrammierprofis sollten das doch hinkriegen. Oder nicht? Von Update zu Update hatte ich gehofft, solche Dinge würden sich verbessern. Aber im Bereich der Menübearbeitung passiert gar nichts.

Danke jedenfalls für den Hinweis.

Arteg

 

A380 schrieb am 12.01.2017 um 14:33 Uhr
Mir ist nur nicht klar, warum die tatsächliche Größe v o r dem Encodieren geschätzt werden muß und vom Programm nicht erkannt werden kann.

 

Moin moin aus Bremen,

Mach dich bitte mal bei Google schlau, was eine "MPEG2 GOP" ist (GOP=Group of Picture).

Dann wirst du feststellen, das einzelne Frames eines Films nur aus Differenzen zum Vorframe bestehen.
Es werden, um Platz zu sparen, nur diese Differenzen abgespeichert.
Wo sich nichts ändert, brauch auch nichts abgespeichert werden.

Diese Differenzen kennst du erst, wenn alle Frames und deren Vorframes analysiert/gerendert sind.

Somit ist die gesamte Dateigrösse erst am Ende des Films bekannt, d.h. die benötigte Speicherkapazität kann am Anfang nur geschätzt werden, da das Programm noch gar nicht weiss, wie still du die Cam gehalten, bzw. wie viel Bewegung in deiner Aufnahme sich befindet.

mfg William... Der A380

Zuletzt geändert von A380 am 12.01.2017, 14:37, insgesamt 2-mal geändert.

Panasonic AG-AC90/X909 VDL2014/2016 Prem - WIN 7 Home 64Bit - ASUS P8P67 PRO - I5-2500K - 8GB DDR3, Nvidia 1050TI 4GB - 6 * 1TB Intern - Samsung SSD 240GB - ACER 27" - ShuttlePRO V2

Arteg schrieb am 12.01.2017 um 14:45 Uhr

Danke nach Bremen. Mit diesem Fachtipp leuchtet es mir ein, dass eine exakte Voraussage tatsächlich nicht möglich ist. Für Hobbynutzer wie mich wäre es deshalb aber hilfreich gewesen, vom Programm dahingehend einen einschränkenden Hinweis zu erhalten, und nicht in der Sicherheit gewogen zu werden, dass "alles auf die Disc passe".

Danke für den Hinweis und Grüße von der Donau.

geschi schrieb am 12.01.2017 um 14:46 Uhr

Mir ist nur nicht klar, warum die tatsächliche Größe v o r dem Encodieren geschätzt werden muß und vom Programm nicht erkannt werden kann.

Dazu müsste der Codec 2pass Encoding können, kann er aber nicht.

Wie lange ist dein Film (Zeit)?

newpapa schrieb am 13.01.2017 um 18:32 Uhr

Hallo,

1. Magix berechnet den benötigten Platzbedarf nach dem Schema: (Spieldauer x Bitrate) + ca. 3%: (Sekunden x kBit / 8  =  Megabyte).   Bei variabler Bitrate gilt die (geschätzte) durchschnittliche Bitrate, bei konstanter Bitrate gilt diese.

2. Auf die DVD passen 4,7 GB, dezimale Angabe wie für Datenträger üblich. Das ergibt 4482 MB (nach Norm sollte man MiB schreiben) Dateigröße in „echten“ Bytes. Das ist die für Dateigrößen übliche binäre Zählweise. MAGIX gibt im Brennprogramm 4487 MB an. Für die geringe Differenz habe ich keine Erklärung.

 3. Wenn der Platz knapp ist, kann man auf das Menü verzichten. Das bringt aber bei einem einfachen Menü wenig. Anders ist es, wenn man für Hintergründe und / oder Vorschaubilder Videos bzw. ein entsprechendes Projekt verwendet. Für die einzelne Menü-VOB gilt wie für alle VOBs die Ein-GB-Grenze. Man kann also sehr viel Platz für das Menü verbrauchen.

4. Ich arbeite grundsätzlich mit der Einstellung Image-Recorder. Habe ich zu knapp kalkuliert dann, mache ich noch mal einen Lauf mit korrigierter Bitrate.

Ehemaliger User schrieb am 13.01.2017 um 18:37 Uhr

Gab es da nicht mal den Button 'Anpassen'? Da wird zwar die Bitrate verringert, aber geschätzt sollte dann alles auf die DVD passen.