MPEG-4 Codec fehlerhaft ?

hans333 schrieb am 24.01.2017 um 23:00 Uhr

Ich arbeite nit Video de Luxe 2014 unter Windows 10 und bin vom Funktiosumfang auch damit zufrieden. Meine Kamera liefert AVCHD 1920x1080i im Containerformat M2TS. Wenn ich den Film auf MPEG-4 exportiere ist die Qualität das Filmes beim Abspielen am TV ganz O.K. Nun versuchte ich die Auflösung zu reduzieren auf 1280x720i um die Dateigröße zu verkleinern, da sie auf einen USB-Stick in FAT32 passen muß mit max. 2 GB Filegröße! Leider bricht hierbei Magix vorzeitig ab und es entsteht eine File mit 0 MB. Wenn ich jedoch Auflösung: 720x576i wähle, so funktioniert der Durchlauf. Die Filegröße des gleichen Testfilms reduziert sich dabei aber nur von 531 MB auf 496 MB. Diese geringe Reduktion wundert mich allerdings sehr. Ich versuchte auch andere Codecs von VdL 2014 z.B. mit 720p. Bei all diesen entsteht aber ein starkes Flattern bei schnellen Bewegungen der Objekte und kommen daher nicht in Frage.

Irgend etwas stimmt wohl nicht mit dem MPEG-4 Codec?

1.) Gibt ein Update nur für diesen Codec, oder muß ich mein ganzes VdL updaten?

2.) Ist ein Rohmaterial mit 1080 p (progressiv) durch Neukauf einer geeigneten Kamera die Lösung?

Ich danke im Voraus für Aufklärung.

Grüße von Hans

 

Kommentare

BilderMacher schrieb am 24.01.2017 um 23:15 Uhr

Video de Luxe 2014 unter Windows 10

Bisschen spät, jetzt damit zu kommen. VDL liegt in Version 2017 vor. VDL 2014 hat keiner mehr und ob da

mit dem MPEG-4 Codec?

was nicht stimmt, ist heute nicht mehr wichtig. Der Support-Zug dafür ist abgefahren.

"Je mehr die Menschen wissen, desto weniger müssen sie glauben!"

+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+
Ich kann vieles, darf aber nicht alles.
+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+

!ich-bin-kein-magix-mitarbeiter!

Hardware / Software:
::::::::::::::::::::::::::::::::::::++++:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Intel(R) UHD Graphics (für Import, Verarbeitung, Export)

NVIDIA GeForce MX250 (wird nicht in Schnitt-SW verwendet)

  • Video deluxe 2016 Premium
  • Video deluxe 2026 Premium
  • Video Pro X 17
  • Photostory Deluxe 2025
  • Samplitude X8 Suite
  • ACID Pro 11
  • Music Maker 2026 Premium
  • MAGIX/XARA Graphic-/Web-Designer

-----------------------------------------------------------------------------------

Edition    Windows 10 Home
Version    22H2
Installiert am    ‎15.‎10.‎2020
Betriebssystembuild    19045.6466

------------------------------------------------------------------------------------

Standardbrowser: Firefox 146.0.1 (64-Bit)

👶-Boomer

hans333 schrieb am 24.01.2017 um 23:40 Uhr

Gut, ein Update auf VdL 2017 wird also vorgeschlagen.

Wie seht es dann damit aus, wenn das Rohmaterial, wie oben gesagt interlaced ist. Kann ich mit dieser Version den Film z.B. auf 720p ausgeben, ohne ein Flattern bei schnellen Objektbewegungen am TV in Kauf zu nehmen? Die meisten HD-TV Programme senden ja in diesem Format ? Oder brauche ich doch eine neue Kamera, die Progressiv liefert?

Grüße von Hans

BilderMacher schrieb am 24.01.2017 um 23:54 Uhr

Die Interlace-Aufnahmen müssen auch als Halbbild-Aufnahmen exportiert werden!

Das beobachtete Verhalten beruht auf der falschen Field-order.

Du kannst mit diesen Vorgaben auch in VDL 2014 exportieren:

MPEG4 Export (M2TS) Software: 
Video: 1280x720i; 25.00 Frames/s; H.264 18000 kbit/s
Audio: 48000 Hz; Stereo;  AC3

Zuletzt geändert von BilderMacher am 25.01.2017, 00:04, insgesamt 3-mal geändert.

"Je mehr die Menschen wissen, desto weniger müssen sie glauben!"

+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+
Ich kann vieles, darf aber nicht alles.
+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+

!ich-bin-kein-magix-mitarbeiter!

Hardware / Software:
::::::::::::::::::::::::::::::::::::++++:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Intel(R) UHD Graphics (für Import, Verarbeitung, Export)

NVIDIA GeForce MX250 (wird nicht in Schnitt-SW verwendet)

  • Video deluxe 2016 Premium
  • Video deluxe 2026 Premium
  • Video Pro X 17
  • Photostory Deluxe 2025
  • Samplitude X8 Suite
  • ACID Pro 11
  • Music Maker 2026 Premium
  • MAGIX/XARA Graphic-/Web-Designer

-----------------------------------------------------------------------------------

Edition    Windows 10 Home
Version    22H2
Installiert am    ‎15.‎10.‎2020
Betriebssystembuild    19045.6466

------------------------------------------------------------------------------------

Standardbrowser: Firefox 146.0.1 (64-Bit)

👶-Boomer

maedschik schrieb am 25.01.2017 um 08:50 Uhr

da sie auf einen USB-Stick in FAT32 passen muß

Hallo!

Schon einmal in NTFS probiert ?

ASRock Z170 Extreme4+ / i7 6700K / 16 GB RAM / Nvidia GTX1060 / Intel HD 530 / SSD 500GB / SSD 1TB / SSHD 1TB /Win 10 Home/ /Aspire A715-71G i5-7300HQ Quad Core 2,5 GHz 8GB GTX 1050 HD 630 Win 10 / Panasonic Fz 1000 / Power Shot G5 X / Panasonic Tz71 /Sony HDR-PJ780VE

geschi schrieb am 25.01.2017 um 09:36 Uhr

Da funktioniert alles bei VDL2014 und den MC Codec!

Deine Aufnahmen sind in i, die Ausgabe willst du in p, dann stell doch, in den Objekteigenschaften, deine Quellvideos auf p und gib mit dem passenden Template dann aus, also 1280x720/25p.

FAT 32 wird der User benötigen, weil einge TV´s das sonst nicht über den Stick abspielen können.

hans333 schrieb am 25.01.2017 um 19:05 Uhr

Also ich habe alles so gemacht, nur einen MC-Codec wird bei meinem VdL nicht angeboten, sondern nur der AVC-Encoder. Hier ist die Default-Einstellung: Software.

Unter Formatbeschreibung erscheint dann:

MPEG4 Export (MP4) Software

Video: 1280x720p; 25 fps; H264; 3000 kbit/s

Audio: 48000 Hz; Stereo; ACC

Diesen so entstandenen Testfilm übertrage ich mit USB-Stick auf mein TV-Gerät.

Ergebnis: Sichtbares Flattern bei schnellen Bildbewegungen (Autorennen), also schlechter, als bei meinem bisher verwendeten: AVCHD Transportstrom 1920x1080i 25 PAL im Container-Format: M2TS.

Ich habe den Eindruck, dass man das Ein-und Ausgangsformat gleich wählen muss, wenn man keine Bewegungsunschärfe (Flattern) inkaufnehmen will. Entweder i oder p. Anti-Interlacing ist nie optimal. Das wird wohl auch bei neueren Versionen von VdL so sein, zumal die Codecs im Prinzip die gleichen sind.

Grüße von Hans

geschi schrieb am 25.01.2017 um 19:22 Uhr

Also ich habe alles so gemacht, nur einen MC-Codec wird bei meinem VdL nicht angeboten, sondern nur der AVC-Encoder. Hier ist die Default-Einstellung: Software.

Und was ist der AVC Codec, jawohl, es ist der MPEG4, der in deiner Version NUR der MC sein kann!!

Unter Formatbeschreibung erscheint dann: MPEG4 Export (MP4) Software

Video: 1280x720p; 25 fps; H264; 3000 kbit/s

Ja, dann musst du eine andere Version haben, denn bei VDL2014 kommt als Standardtemplate für deine auflösung das hier, wie man unschwer erkennen kann:

naja, bei der Bitrate das doppelte, das dann ist schon was.

also schlechter, als bei meinem bisher verwendeten: AVCHD Transportstrom 1920x1080i 25 PAL im Container-Format: M2TS.

Dann solltest du dir dort mal die Bitrate ansehen, zu deiner x6!!

Ich habe den Eindruck, dass man das Ein-und Ausgangsformat gleich wählen muss,

Ja, nur die Quelle kannst du doch umstellen, in den Objekteigenschaften, alle Video auf p und mit dem Template von meinen Screenshoot ausgegeben und gut is.

zumal die Codecs im Prinzip die gleichen sind.

Die sind nur vom Format her gleich, aber das war es dann auch schon mit Vergleichen.

 

hans333 schrieb am 25.01.2017 um 21:46 Uhr
 

Ja, das Bild entspricht meinem. Die Voreinstellungen und dieFormatbeschreibung sind identisch.
Dann solltest du dir dort mal die Bitrate ansehen, zu deiner x6!!
Unterschiedliche Bitraten haben also einen Einfluss auf die Bewegungsunschärfe? Das wusste ich nicht.
Ja, nur die Quelle kannst du doch umstellen, in den Objekteigenschaften, alle Video auf p und mit dem Template von meinen Screenshoot ausgegeben und gut is.
 
Das verstehe ich gerade nicht, denn bei dieser Umstellung wird doch das Eingangsformat (Interlaced) auf Progressiv gewandelt also deinterlaced! Dieses Filter bewirkt dann wohl das Flattern. Oder bist Du der Meinung, dass diese Filterung verlustfrei (nicht sichtbar) ist?
Grüße und vielen Dank für Deine Mühe. Hans.
geschi schrieb am 26.01.2017 um 08:59 Uhr

Wenn diese Videos, in der Timeline auf p umgestellt werden und die Ausgabe dann in p erfolgt, ist doch die Quelle gleich dem Endprodukt, oder?

hans333 schrieb am 26.01.2017 um 12:22 Uhr

Ich überlege jetzt von VdL 2014 auf VdL 2017 upzudaten. Nun sehe aber im Datenblatt, dass dieses neue Update m2ts gar nicht mehr exportieren kann! Dieses AVCHD-Format möchte ich aber haben, denn meine Abspielgeräte kommen damit am Besten klar.

Ist es etwa ein Druckfehler im Datenblatt? Wenn nicht, wie geht man dann vor, wenn man dieses Format haben will?

geschi schrieb am 26.01.2017 um 12:57 Uhr

Nun sehe aber im Datenblatt, dass dieses neue Update m2ts gar nicht mehr exportieren kann!

Na. klar gibt es das AVCHD Format, löst aber dein Problem so nicht, nur wenn du wie schon gepostet vorgehst.

hans333 schrieb am 26.01.2017 um 14:30 Uhr

Nun sehe aber im Datenblatt, dass dieses neue Update m2ts gar nicht mehr exportieren kann!

Na. klar gibt es das AVCHD Format, löst aber dein Problem so nicht, nur wenn du wie schon gepostet vorgehst.

Bei kürzeren Filmen (unter 2 GB) nehme ich natürlich den bewährten AVCHD Transportstrom 1920x1080i 25 PAL im Container-Format: M2TS. Hier ist das Flattern zwar auch noch sichtbar, aber sehr gering. Deshalb nochmals die Frage: Kann man in VdL-2017 AVCHD im Container: M2TS exportieren, oder nicht?

Oder muss man dann den Film als Buray ausgeben und dann im Stream-Ordner die M2TS-Dateien abnehmen? Das wäre aber eine Hintenherum-Methode !!

desinfector72 schrieb am 27.01.2017 um 10:37 Uhr

warum muss der Stick denn in FAT32 vorliegen?

hans333 schrieb am 27.01.2017 um 13:26 Uhr

warum muss der Stick denn in FAT32 vorliegen?


Weil sowohl mein TV-Gerät (Sony) als auch mein XORO- PVR eben nur FAT32-Sticks abspielen können! Neuere Geräte können auch NTFS, aber die möchte ich deshalb nicht extra kaufen!

 

hans333 schrieb am 27.01.2017 um 22:38 Uhr

Wieso eigentlich 2 GB, FAT32 kann 4 GB, wenn dann wäre das FAT16

Nein, ich nehme wirklich FAT 32. Du hast auch recht: Die max. Dateigrösse ist 4 GB, aber leider akzeptiert mein Wiedergabegerät: XORO HRS 8500 nur 2 GB Filegrösse! O.K. mein Gerätepark ist schon etwas veraltet !

Ich danke für die Beiträge und die tolle Hilfestellung.

Grüße von Hans

CharlyH schrieb am 28.01.2017 um 19:14 Uhr

Hallo, Hans. Warum teilst du deine größeren Filme nicht 2 oder 3 Teile, wenn Dateigrößen unter 2 GB gut wiedergegeben werden. Du kannst ja den ganzen Film vollständig bearbeiten und unterteilst dann vor dem rendern mit den den Tastaturkürzeln i (Beginn) und o (Ende) in die gewünschten Längen ( beim exportieren "nur markierten Bereich rendern" einstellen). Am Stick sind dann halt statt einer 3,5-GB-Datei halt 2 unterteilte Filme, beim fortlaufend abspielen wird es wohl keine Probleme geben. Mit der gleichen Methode kannst auch die besten Einstellungen mit gekürzten Renderzeiten ausprobieren und für die beste Einstellung ein eigenes Preset für Exporteinstellungen erstellen.

Gruß Karl

 

Pensionist, der Filmen als Hobby wiederentdeckt hat.   PC: i7/64  - 4x2,93 GHz - ATI HD 5770 - 16GB RAM - SSD als Systemplatte, 2x HDD für Daten & Export (Vdl16+, Vdl17+SE,) Vdl2014-Premium (13.0.5.4), Vdl 2016 Premium (15.0.0.102) VdL2015-Std auf ASUS I7-TP500L, Kamera: Panasonic HDC SD70 &, LX7; Audiorekorder: H2n und H6 zur Nachvertonung Youtube-Kanal:    Charly01H

hans333 schrieb am 29.01.2017 um 13:57 Uhr

Hallo, Hans. Warum teilst du deine größeren Filme nicht 2 oder 3 Teile, wenn Dateigrößen unter 2 GB gut wiedergegeben werden. Du kannst ja den ganzen Film vollständig bearbeiten und unterteilst dann vor dem rendern mit den den Tastaturkürzeln i (Beginn) und o (Ende) in die gewünschten Längen ( beim exportieren "nur markierten Bereich rendern" einstellen). Am Stick sind dann halt statt einer 3,5-GB-Datei halt 2 unterteilte Filme, beim fortlaufend abspielen wird es wohl keine Probleme geben. Mit der gleichen Methode kannst auch die besten Einstellungen mit gekürzten Renderzeiten ausprobieren und für die beste Einstellung ein eigenes Preset für Exporteinstellungen erstellen.

Gruß Karl

Danke für deine Empfehlung. Ja, das geht ja wohl. Bei der Wiedergabe der so verkürzten Teildateien muss man dann halt immer das Nachladen zur nächsten Teildatei abwarten. Ist natürlich schon störend, aber sonst eine durchaus brauchbare Lösung. Zum schnelleren Optimieren der besten Einstellungen ist es sogar eine sehr gute Lösung. Ich danke Dir für den Hinweis.

Gruß Hans