Nicht flüssige Vorschau

Kerrsta schrieb am 10.09.2019 um 19:07 Uhr

Liebe Community,

 

Ich bin am verzweifeln ich habe mit meiner Nikon D5600 einige Video Aufnahmen gemacht. Im nachhinein wollte ich diese in Magix Video Deluxe 2019 berabeiten, wählte die benutzerdefinierte Filmeinstellung.

Auflösung: 1920x 1080x

Seitenverhältnis: 16:9

FPS: 59

In meinem Video will ich sehr virle cuts machen, sodass einige Ausschnitte gerade mal 1 sek. Lang sind. Leider stockt die Vorschau extrem nichts ist machbar. Vorschau Rendering hat nichts genützt. Bei Windows Movie Maker klappt alles nach dem Einfügen der Videos was mache ich falsch.

 

Hardware: Microsoft Surface Win 10

Software: Magix Video Deluxe 2019

 

Besten Dank

Kommentare

Matthes2 schrieb am 10.09.2019 um 22:56 Uhr

Hast Du die Proxys aktiviert? Vorschaurendering bringt nur was bei "fertig" geschnittenen Teilen, bei denen evtl. auch noch einiges an Effekten genutzt wird - das kann man dann einigermaßen ordentlich beurteilen. Sobald dort ein Schnitt gemacht wird, stimmt das Gerenderte ja nicht mehr und die Vorschau ruckelt nach wie vor.

Also Proxy-Erstellung einschalten (falls nicht bereits zu Beginn des Projekts ausgewählt: Taste "E", entsprechenden Haken setzen und dann in der Abfrage, ob die fehlenden Proxys erstellt werden sollen, mit "Ja" anworten und etwas Geduld mitbringen.

Dann unten rechts am Vorschaumonitor auf den Blitz klicken und halten, im darauffolgenden Auswahlmenü Proxyverwendung auswählen, ggf. auch Framerate / Auflösung als zusätzliche Punkte anwählen. Bitte darauf achten, dass der Blitz anschließend blau hinterlegt ist (= aktiv und damit wird die Vorschau beschleunigt).

Gruß und viel Erfolg

Matthes

Von vorne herein zu sagen "geht nicht" gibt´s nicht, man hat es halt noch nicht (richtig) versucht!
VDL seit 2003/2004, derzeit VDL und Pro X in den jeweils aktuellen Patchleveln
PC: AMD Ryzen 7 5800X mit 32GB RAM, GeForce RTX3060 und genügend HDD-Kapazität; BS: Win 11 64 Bit Professional; Camera: Sony NEX VG 900 mit SELP 18200, SEL2870 und Leica R-Objektiven (21, 35, 50, 60, 80 - 200, 100 mit Balg und 350 mm); DJI Mini 4 Pro, DJI Pocket 3

Thomschi schrieb am 11.09.2019 um 08:58 Uhr

@Matthes2,

darf ich fragen, ob man die Proxys immer aktivieren sollte, oder ob das nur für solche Projekte gilt wie von Kerrsta bei denen es ruckelt? Bei mir ruckelt es auch immer mal wieder, nur ich nehme es halt als gegeben hin. Welche Nachteile gibt es, wenn ich auf Proxybearbeitung gehe?

Grüß

Windows 10 Pro. Version 22H2 (Build 19045.5737) 64 Bit Betriebssystem. Intel Core i7-8700CPU @3,2GHz. Arbeitsspeicher 16GB.

NVIDA GeForce GTX 1650. Video-Kamera: Sony FDR AX 53. VDL Premium 2023 Version 22.03.172 (UPD 3)

Matthes2 schrieb am 11.09.2019 um 15:41 Uhr

@Thomschi ich nutze eigentlich die Proxys als Standard, meine Hardware ist schon etwas angestaubt, aber ich möchte möglichst flüssig arbeiten können. Effekte wie Mercalli 4, NeatVideo oder der NB-Titler sind dennoch dermaßen Ressourcenhungrig dass da auch die Proxys nicht mehr helfen können, diese Effekte werden bei mir immer als letztes genutzt.
Nachteile bei der Proxybearbeitung: Du benötigst SPEICHERPLATZ - quasi das komplette Projekt in doppelter Ausführung! Aber nach Abschluss des Projekts kann man die Proxys gezielt löschen, will man nochmals am Projekt arbeiten: Neuerstellung und damit Zeit für eine gute Tasse Tee (Auf Neudeutsch: Entschleunigung).

Von vorne herein zu sagen "geht nicht" gibt´s nicht, man hat es halt noch nicht (richtig) versucht!
VDL seit 2003/2004, derzeit VDL und Pro X in den jeweils aktuellen Patchleveln
PC: AMD Ryzen 7 5800X mit 32GB RAM, GeForce RTX3060 und genügend HDD-Kapazität; BS: Win 11 64 Bit Professional; Camera: Sony NEX VG 900 mit SELP 18200, SEL2870 und Leica R-Objektiven (21, 35, 50, 60, 80 - 200, 100 mit Balg und 350 mm); DJI Mini 4 Pro, DJI Pocket 3