Version X13 auf Win11 - kein 5.7k-Export für 360° & Erfahrungen

mirko-potjer schrieb am 04.01.2022 um 21:29 Uhr

Hallo zusammen

Erst mal allen ein gutes neues Jahr.

Nachdem ich Mitte Juli 21 mit der X13-Version auch wie viele andere so eine richtige Bruchlandung hingelegt habe und extrem enttäuscht von Magix wieder auf die Version X12 zurück bin habe ich eure Beiträge im Forum ein paar Monate verfolgt.

Ich selbst habe meinen Followern von Magix abgeraten obwohl ich erst gerade ein paar Monate zuvor 11 Lernvideos abgedreht und hochgeladen hatte mit Magix Video Pro 12...... ich verfluchte Magix und vor allem deren Marketing- und Support-Abteilung. Während Monatelang mit der Version 13 nicht gearbeitet werden konnte und der Support sichtlich "mehr Mühe hatte als sich Mühe gab" funktionierte die Marketing-Abteilung von Magix super, mehrfach wöchentlich kamen Mails mit vergünstigten Angeboten für X13 obwohl ich es ja schon gekauft hatte........ zwischenzeitlich habe ich mit mit Adobe Premiere und DaVinci Resolve rumgeschlagen, aber wer mal mit Magix Video Pro X gearbeitet hat möchte eigentlich keine neue Oberfläche lernen.

Nun, nach dem Dezember 21-Update habe ich es nochmals probiert (Version 19.0.1.119), vorsichtshalber aber nur auf meinem Tablet, einem Lenovo Yoga mit Windows 11, einem I7 der 11. Generation, 8GB Ram und einer 512GB-SSD und einer Intel Iris Xe-Grafikkarte - und nein, dieses Gerät ist nicht zum Video-Schneiden gedacht, aber es ging ums Testen. Der Rechner wurde am 04.01.2022 zum letzten Mal mit Microsoft-Updates "befruchtet".

Die Installation verlief problemlos - natürlich hatte ich meine Mühe mit der Verwendung des gekauften X13-Lizenzschlüssels weil es meine alte X12-Installation auf dem PC "sperren" wollte. Also habe ich die Testversion installiert.

Nachdem im Juli 21 weder das Ein- noch Ausblenden noch der Zoom noch die fliessenden Übergänge, noch die Farbkorrektur funktionierte, Titel nicht angezeigt wurden und der Export nach 59 Sekunden abbrach und das erst noch ohne Musik wollte ich natürlich das System mit möglichst geringem Testaufwand in die Mangel nehmen.

Also 5.7k Film rein - und siehe da, nach 6 Monaten funktionieren anscheinend die meisten verwendeten Basis-Funktionen wieder! Ein- und Ausblendung klappt, es kann geschnitten werden, der sanfte Übergang wenn man 2 Filme übereinanderzieht funktioniert auch, der Titel wird angezeigt und sogar die Musik kommt richtig und zoomen kann man auch. Was bei mir immer noch nicht geht ist das Schliessen des Programms, da muss ich immer noch via Taskmanager, aber das ist halb so wild.

Was mich aber überrascht und enttäuscht ist die fehlende Export-Funktion für Filme mit über 4k - Videos z.B. meiner 360°-Insta One X2 welche mit 5760 x 2880 aufgenommen werden können als 360°-Film höchstens als 4k exportiert werden. Ich habe das auch versucht manuell zu übersteuern, aber X13 meint nur "diese Auflösung wird nicht unterstützt!"

Immerhin kann in der X13 nun wenigstens mit Rohmaterial in 5.7k gearbeitet werden was mit der X12 nicht ging, aber was bringt mir 5.7k-Rohmaterial wenn ich dann nur 4k rausbringe?
Hat vielleicht irgend jemand hier schon einen Murks-Around gefunden wie man X13 austricksen kann?

Viele Grüsse aus der Schweiz

Mirko von Potjer.ch

 

 

Kommentare

huebi123 schrieb am 10.01.2022 um 15:02 Uhr

@mirko-potjer Das Format 2:1 exportiere ich in HEVC .mp4 bis 7680x3840 problemlos über die Nvidia GPU. Nur die Metadaten fehlen ggü. einem "360 Export". Diese kannst du aber mit dem klassischem Spartial Media Tool von Google/YouTube in die fertige Datei reinkopieren. Ich mache das mit dem VR180 Creator Tool für YouTube VR oder Oculus TV Upload. Zur normalen Wiedergabe an einem Player ist das eigentlich nicht erforderlich.

Entweder der Player erkennt das Format am Dateinamen oder ich stelle auf 360 Modus in der Wiedergabe (z.B. Windows Foto). Das alte H264 .mp4 war für Auflösungen über 4K nie entwickelt worden. Deshalb verstehe ich, dass Magix bei 4K mit Rendering über die iGPU vom Prozessor Schluss macht.

Da aber viele Kameras nicht H265 HEVC wegen der Rechenintensität encodieren können, kam es zu diesen Teils unkompatiblen H264 Kreationen über 4K. Meine Insta360 EVO schreibt auch 5760x2880 in furchtbarem H264, aber die Konvertierungssoftware am Computer wurde auf H265 HEVC .mp4 Ausgabe erweitert. Das wären dann die richtigen Dateien zur Bearbeitung in Magix ProX.

Thomas

Spezifikationen:

VPX14, VDL2022, Vegas Pro19, Davinci Resolve Studio

Magix Music Maker Deluxe

HP Reverb G2

Laptop Alienware m17 r4

i9-10980HK 32 GB RAM, RTX 3080 Laptop GPU 16GB V-RAM, eGPU Nvidia RTX 3080 FE oder Intel Arc A770 16GB Razer Core X, eGPU Nvidia RTX 3090 FE Alienware Graphics Amplifier (AGA)

Kamera: Canon R5 mit RF 5.2mm f2.8L Dual Fisheye

mirko-potjer schrieb am 10.01.2022 um 15:40 Uhr

Hui das tönt nach einem Ansatz, Danke dir vielmals für deine Ausführungen, dem werde ich doch gleich mal nachgehen und schauen wie sich das so verhält!