Kommentare

Markus73 schrieb am 19.08.2017 um 09:59 Uhr

Ja natürlich, kein Problem.

b.wasinger schrieb am 19.08.2017 um 10:34 Uhr

Vielen Dank für die schnelle Antwort

maedschik schrieb am 19.08.2017 um 11:20 Uhr

Würde mich aber für 50p entscheiden beim Export.😊

 

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detlef_s schrieb am 19.08.2017 um 11:53 Uhr

dazu gips noch eine kuriose Variante:

ich hatte versucht, in ein 25fps-Projekt ein footage mit 50fps zu importieren.

Kein Problem, aber:

das 50fps-Zeug sollte als SloMo importiert werden.

 

Resultat war aber, dass das 50fps-footage auf 25fps angepasst wurde (jedes 2. frame entfernt).

Dies konnte ich dann wieder speed-halbieren (für den SloMo-Effekt). Dazu wurden aber nicht

die vorhandenen frames aus 50fps genommen sondern frame-Verdoppelung (ggf mit blending)

gemacht. Das ging natürlich auf die Qualität.

 

Ich hatte nicht viel Aufwand investiert sondern das anders gelöst.

Aber wie wäre der elegantere SloMo-Import in VpX ?

newpapa schrieb am 19.08.2017 um 21:02 Uhr

Hallo,

nachdem ich bei unterschiedlichen Frameraten immer wieder Dinge lese, die ich nicht glauben kann, habe ich das nun mal untersucht:

Vorbemerkung: Man muss sich vor der romantischen Vorstellung frei machen, dass die Frames real als Bilder vorliegen. Sie werden überwiegend aus den Kompressionsdaten errechnet. Man weiß ohne Rechere auch nicht, wie sie in der Kamera aufgenommen /zwischengespeichert werden.

Vorarbeit: Um überprüfbare Verhältnisse zu haben, habe ich 100 Bilder mit Zählersortierung erzeugt. Einzelbbilder aus Zahlen 1:01, 1:02... ; für jeden Frame eines. Diese Bilder importiert ich mit der Länge ein Frame in VDL und daraus habe ich einen Film 50p exportiert.

Ergebnisse:

- Der 50p-Film zeigt in einem 50p-Projekt jeden Frame richtig (also nacheinander Bilder 1:01; 1:02...)

- in einem 25fps-Projekt sind noch alle Einzelbilder erkennbar (also 1:01; 102 ..) Allerdings sind 1:02 , 1:04 .... nur mit Mauszeiger zwischen den Framegrenzen lesbar. Schneiden (losgelassener Mauszeiger springt) kann man nur an den Framegrenzen (1:01, 1:03 ...).

- wird das 50p-Original im 25fps-Pprojekt verlangsamt (dadurch doppelte Zeit) sind wieder alle Originalframes greifbar. Es werden alle Originalframes dargestellt und können auch so geschnitten werden.

- wird aus dem 25-fps-Projekt (interlaced) exportiert dann ist es so: Wieder in VDL importiert bleibt die 25-Sequenz unverändert erhalten; die verlangsamte Sequenz (slow motion) zeigt jeden Frame aus dem 50p-Original richtig. Es werden keine ausgelassen oder verdoppelt.

Fazit: Sicherlich ist das idealisierte Versuchsvideo nicht so ohne weiteres auf alle Konstellationen übertragbar. Aber es zeigt den Grundsatz: Es wird aus den vorhandenen Daten das Beste herausgeholt. Teile die Meinung von @Markus73.

 

detlef_s schrieb am 20.08.2017 um 10:29 Uhr
- wird aus dem 25-fps-Projekt (interlaced) exportiert dann ist es so: Wieder in VDL importiert bleibt die 25-Sequenz unverändert erhalten; die verlangsamte Sequenz (slow motion) zeigt jeden Frame aus dem 50p-Original richtig. Es werden keine ausgelassen oder verdoppelt.

 

danke für den Test.


werden hier aus 50 fields wieder neue 50 frames abgeleitet?
Jeweils mit Zeilenverdoppelung/Blending/Bobbing/weaving etc?

Mit welchem Release wurde das getestet?
 

newpapa schrieb am 20.08.2017 um 18:02 Uhr

Hallo,

@detlef_s

Getestet habe ich mit VDL 2016, Vers. 15.0.0107.

Was beim Encodieren / Decodieren gemacht wird, das bleibt verborgen. Ich kann nur das Ergebnis in VDL analysieren. Und da sieht das Ergebnis wie im Original aus. Einschließlich der slow motion.

Möchte betonen: Ich habe ganz einfache Einzelbilder mit Zählnummern erstellt um dann im fertigen (ecodierten) Ergebnis die einzelnen Bilder in VDL wieder sicher identifizieren zu können. Möchte noch darauf hinweisen, dass MAGIX im Projekt das so darstellt. Wie bei der Wiedergabe über einen Player die Bilder präsentiert werden, die Frage bleibt hier offen.