Welches Notebook empfehlt ihr ?

Fred-Riedel schrieb am 19.10.2021 um 19:57 Uhr

Ich möchte mir für Reisen ein leichtes (13 oder 14-Zoll) Notebook zum Schneiden kaufen und benutze Video Deluxe Premium 2022. Wer benutzt selber schon so ein Gerät und kann mir eine Empfehlung geben ? Oder: Welches Teil würdet Ihr Euch kaufen, wenn ihr unterwegs Videos bearbeiten wolltet ? Danke im voraus
 

Kommentare

vobe49 schrieb am 22.10.2021 um 09:49 Uhr

Zum Filme schneiden auf dem Notebook ist schon der i5 grenzwertig, es sei denn, man will unterwegs wirklich nur vorsortieren und einen ersten Grobschnitt durchführen. Sobald Animationen, Colorgrading, Stabilisierung und Ähnliches dazu kommt, wird's problematisch.

Das Problem bei solchen Notebooks ist, dass die "bezahlbaren" Geräte wie z.B. die von ASUS mit i5 für 850 ... 1000 Euro, meist nur eine 250er - eher selten - eine 500er SSD und nur 8 GB RAM haben. Sobald man hier höher geht ist man preislich ganz schnell bei 1300 ... 1800 Euro und mehr - und hat dafür ggf. noch nicht mal einen i7, geschweige denn einen i9 oder eine leistungsfähige Grafikkarte on board. Mein Hinweis - auf keinen Fall unter einen i5 gehen - i3 und weniger sind völlig ungeeignet.

Meine Erfahrung: ich schneide lieber zu Hause am "richtigen" PC. Ein kleines leichtes Notebook unterwegs wäre wegen der meist verbauten kleinen SSD's selbst zur Datensicherung ziemlich nutzlos (ich komme - wegen 4k 50p - meist mit 200 ... 300 GB Videodateien aus dem Urlaub nach Hause).

"Datensicherung und -Sichtung unterwegs" wäre für mich wichtiger als Videoschnitt. Früher gabs für die Sicherung des Inhalts der damals noch kleinen Speicherkarten handliche portable Geräte mit einer HDD und integriertem Kartenleser. Die aktuellen Lösungen, die ich hierzu gefunden habe (ohne ein Notebook mit in den Urlaub schleppen zu müssen) sind teuer. Ich habe mir deshalb lieber eine etwas größere Anzahl hochwertiger SD-Karten angeschafft und wechsele sie in der Kamera, um Datenverlust vorzubeugen. Wichtig ist, auf Störungsmeldungen der Kamera zu achten und nie den Akku leer zu fahren. Ich hatte (klopf klopf klopf) so noch keine Datenverlust-Probleme.

LG vobe49

Intel(R) Core(TM) i7-7700K CPU @ 4.20GHz   4.20 GHz, 32 GB RAM, 64-Bit-Betriebssystem, x64-basierter Prozessor, 250 GB SSD für BT plus Programminstallationen, 500 GB SSD für Filmschnitt, 2 x 2 TB und 1 x 4 TB HDD, NVIDIA GeForce GTX 1070

vobe49 schrieb am 22.10.2021 um 09:59 Uhr

Kleiner Nachtrag - seit meinem letzten Suchen vor schon etwas längerer Zeit gibt's nun wohl doch eine bezahlbare Lösung für die Datensicherung unterwegs; siehe

WD My Passport Wireless Pro 2TB, drahtlose tragbare externe Festplatte mit USB Power bank, SD 3.0 Kartenleser, SATA, WDBP2P0020BBK-EES: Amazon.de: Computer & Zubehör

Zuletzt geändert von vobe49 am 22.10.2021, 10:00, insgesamt 2-mal geändert.

Intel(R) Core(TM) i7-7700K CPU @ 4.20GHz   4.20 GHz, 32 GB RAM, 64-Bit-Betriebssystem, x64-basierter Prozessor, 250 GB SSD für BT plus Programminstallationen, 500 GB SSD für Filmschnitt, 2 x 2 TB und 1 x 4 TB HDD, NVIDIA GeForce GTX 1070

Ehemaliger User schrieb am 22.10.2021 um 11:09 Uhr

Na gut, bei den angepeilten Displaymaßen weiß ich nicht, wie da halbwegs ernsthaft Videoschnitt gehen soll. Was mir dazu noch einfällt bei den Empfehlungen hier von i5 und höher: dafür muss aber auch heutzutage noch ordentlich gekühlt werden. Gibts da überhaupt Lösungen, dass ein Notebook, das eher an ein großes Tablet erinnert, dauerhaft ordentlich gekühlt wird? Ich denke nicht, da Laptops in dieser Größe schlicht und einfach nicht für diese Aufgabe konzipiert wurden. Damit haben selbst große Geräte manchmal ihre Probleme.

Der Frage schließe ich mich trotzdem an: wer hat vielleicht schon Erfahrung mit Intels der 11. i7/i9 Generation, also Tiger Lake H45 in Verbindeung mit einer RTX 30......? Das wäre mal hochinteressant.

@vobe49

ich filme auch hauptsächlich noch 4k, zwar "nur" 25p, aber entsprechend hohe Datenraten. Qualitativ bin ich überzeugt. Aber wenn du mit 200-300 oder mehr GB einen Urlaubsfilm erstellst(ich denk jetzt mal nicht dass du so extrem viel Verschnitt hast), dann wird der ja fast abendfüllend. Ich dachte schon ich bin mit um die 100GB Rohmaterial für einen Durchschnittsfilm weit oben...

vobe49 schrieb am 22.10.2021 um 13:48 Uhr

Hallo Karl68,

was die Temperaturfestigkeit von Notebooks anbelangt muss man sicher etwas mehr aufpassen, als bei einem gut gekühlten und durchlüfteten Desktop. Notebooks sollte man eh nicht auf einer Bett-/Tischdecke rödeln lassen. Aber da habe ich keine Erfahrungen, weil das rechenaufwändigste, was mein Notebook macht, ab und an die Bildbearbeitung mit Adobe Lightroom ist.

Urlaubsfilme kann man schlecht vorausplanen, da nehmen wir unterwegs lieber deutlich mehr auf, als später tatsächlich verwendet wird. Und das auch, weil oft am selben Ort zwei Kameras eingesetzt werden - entweder gleichzeitig, weil meine Frau neben den Fotos die sie macht, auch aus einer anderen Perspektive filmt; oder ich mache noch ergänzende Aufnahmen aus der Bewegung oder mit dem größeren Weitwinkel der Osmo Pocket oder der Osmo Action. Entschieden, welche Aufnahmen im Video verwendet werden weil sie besser passen oder eine bessere Qualität haben, wird zu Hause beim Schnitt.

Ich benutze immer einen lustigen Satz in Bezug auf das Filmemachen: "Das Schwierigste ist immer das Weglassen :-)"

LG vobe49

Intel(R) Core(TM) i7-7700K CPU @ 4.20GHz   4.20 GHz, 32 GB RAM, 64-Bit-Betriebssystem, x64-basierter Prozessor, 250 GB SSD für BT plus Programminstallationen, 500 GB SSD für Filmschnitt, 2 x 2 TB und 1 x 4 TB HDD, NVIDIA GeForce GTX 1070

Ehemaliger User schrieb am 22.10.2021 um 14:16 Uhr

@vobe49

Ich musste bei deinem letzten Satz schmunzeln.....geht mir nämlich genauso.

 

@Renter11

Ja das mit dem runtertakten meinte ich, ärgerlich und nicht zielführend, aber bei einem so kleinen Notebook wohl nicht anders zu erwarten.

Fred-Riedel schrieb am 22.10.2021 um 21:26 Uhr

Jetzt ist ja doch noch Leben hier hinein gekommen in den Thread. Ich bedanke mich bei Euch ! Das Thema wird aber sicher auch für andere User interessant sein. Ich habe mich nun für ein Produkt entschieden, weil ich es demnächst schon brauchen werde. So ganz weit weg von den Tipps ist es nicht. Es ist nun ein 15-Zöller von Asus (Asus F571GT) mit einem Intel Core i5-9300H 2.4 GHz QuadCore, 16GB DDR4 RAM, 512GB SSD M.2 und NVIDIA GeForce GTX 1650 4GB. 1,8 kg schwer, mattes Full-HD Display. Preis 800 Euro
Ich hoffe damit - wie @vobe49 es schon so treffend skizziert hat- einen besseren Grobschnitt machen zu können und wenn doch mehr funktioniert (ich werde es testen) dann freu ich mich. Datensicherung erledige ich mit externen Festplatten, so dass mir eine 500erSSD durchaus reicht. Im übrigen habe ich Videodateien von SD-Karten schon mittels Android-Tablet auf eine externe Festplatte gesichert. Eine Alternative zu der 200Euro teuren Wireless-Festplatte und man kann noch komfortabel die rohen Filmchen anschauen.
Wenn ich etwas mit dem Asus gearbeitet habe,mache ich ein kurzes Update, auch bezüglich Lüfter.

Ehemaliger User schrieb am 24.10.2021 um 12:53 Uhr

Ich auch. Und bin gespannt wie sich dein neues Teil schlägt. Und dran denken, viele leistungsstärkere Laptops drosseln IMMER im Akkubetrieb. Ich denke du hast einen super Kompromiss gefunden aus Leistung und Mobilität.

Generell würden mich ja sowieso mal Pros und Kontras von Magix in Verbindung mit aktueller hochwertiger Hardware interessieren. Hilft doch vielen, nicht nur mir, bei einer Kaufentscheidung. Denn die Enttäuschung, daß man trotz hochwertigster (und teurer!) Hardware trotzdem in die Röhre guckt, weil der Export abbricht oder sonstwas passiert, wäre heftig.

Ehemaliger User schrieb am 25.10.2021 um 11:45 Uhr

@H.S.

Vom Prinzip her magst du in vielen Dingen recht haben, trotzdem ist es ein wenig vielschichtiger und komplizierter.Ich denke nur an die Vergangenheit wo viel zu wenig drauf hingewiesen wurde seitens Magix, dass man unbedingt eine iGPU und einen Intel Prozessor brauchte fürs Exportieren mit Hardwareencoding, dass selbst leistungsstarke Nvidia Grafikkarten nicht wirklich was brachten,AMD schon gar nicht, und so kam für viele das böse Erwachen nachdem sie viel Geld ausgegeben hatten.Das hätte z.b. nie und nimmer sein müssen. Entsprechende Hinweise hätten sich doch sicher in der bunten Kracherwerbung auch platzieren lassen, hätten aber den eitel Sonnenschein getrübt. Mein Ansatz war deswegen auch in anderer Hinsicht gemeint, überall liest man hier von zu schwachen Rechnern, veralteten Windows-Versionen, veralteten Treibern und so weiter, was ja oft auch eine Ursache sein kann, aber wie sieht es in der entgegengesetzten Richtung aus, unterstützt denn Magix beispielsweise wirklich schon die neuesten Intel Prozessoren der 11. Generation und die neuesten Nvidia-Grafikkarten ala RTX und die neuesten AMD Prozessoren in vollem Umfang oder kann man sich dann auch wirklich getrost 1000 € sparen und so zur Generation von vor 3 Jahren greifen, einfach weil die für Magix völlig ausreichen. Stell dir vor, ein Intel 11. Generation, dazu eine RTX 30..., und trotzdem ruckelt die Vorschau oder ich sehe beim Export, dass die CPU/GPU zu 30 oder 40% vor sich hin dümpelt...Ich denke solche Erfahrungen können nur von Nutzern für Nutzer kommen, das war mein Ansatz. Denn auf der offiziellen Seite von Magix wird der Eindruck erweckt, das (fast) alles halbwegs aktuelle super funktioniert, um möglichst viele zum Kauf zu bewegen, und wer jemals schon mal versucht hat zu einem solchen Thema den Support von Magix zu kontaktieren, also die die an der Basis sind und es eigentlich wissen müssten, der weiß vielleicht auch was ich meine und spart sich diese Zeit. Klar, wer den Unterschied eines Intel und AMD Prozessors nicht kennt, bzw. nicht weiß was der Unterschied zwischen Festplattenspeicher und Arbeitsspeicher ist, den werden solche Dinge eher nicht interessieren. Aber gerade wer schon viele Jahre Videoschnitt macht, der weiß meist schon worauf es ankommt und freut sich vielleicht über Erfahrungen.

Ehemaliger User schrieb am 25.10.2021 um 13:41 Uhr

Dem was du sagst wäre nichts mehr hinzuzufügen. Ich bin mal gespannt ob der Ersteller dieses Themas was schreibt, wie sein neuer Laptop sich schlägt. Ansonsten wie du schon gesagt hast wenn es auch Magix nur noch als Abo gibt, gibt es noch einen Grund weniger da zu bleiben und der Hauptgrund auch für mich ist dass ich bei Magix bisher geblieben bin, ich finde die Bedienung super gelungen und auch die Funktionen wenn sie funktionieren sind spitze, mehr brauche ich nicht. Die meisten mich eingeschlossen sind aber verwöhnt von der Version 2021, die lief nämlich wirklich mal richtig gut und stabil, jedenfalls bei mir. Die in meinen Augen gewöhnungsbedürftige Bedienung anderer Programme wie Pinnacle, DaVinci Resolve und so weiter sind der Hauptgrund warum ich bisher bei Magix geblieben bin. Ich hoffe Magix legt die Schmerzgrenze nicht von Jahr zu Jahr immer höher. Fakt ist,die Konkurrenz ist da und wird besser, und seinen Ruf versaut man sich schneller als man ihn sich erarbeitet hat. Wir Nutzer können nur hoffen, daß sich das schon bis zu Magix rumgesprochen hat. Heutzutage hat niemand mehr Lust und vor allem Zeit, monatelang auf irgendwelche Patches zu warten, nur um zugesicherte Funktionen irgendwann mal zu erhalten, am Ende kurz bevor dann die neue Version im neuen Jahr herauskommt, das kann es einfach nicht sein. Und um wieder auf das Thema hier zurückzukommen, stell dir den Supergau vor, du kaufst dir extra einen nigelnagelneuen Rechner und musst im schlimmsten Fall feststellen, alles läuft super außer Magix. Darum auch die Anregung zum Erfahrungen tauschen bezüglich Hardware, besonders neuerer teurer Hardware. Man kann eigentlich zusammenfassend auch fragen, ist es nun besser 500 € mehr in einen neuen Rechner oder 500 € mehr für eine ordentlich programmierte Software auszugeben? Ich denke vieles lässt sich auf diese eine Frage reduzieren.

vobe49 schrieb am 25.10.2021 um 16:49 Uhr

Viel Geld ausgeben für Hard- oder doch lieber für neue Software ist leider auch so ein Problem. Habe mich vor einiger Zeit mit eine richtigen Profi darüber unterhalten. Seine Zusammenfassung auf meine Frage "ggf. doch lieber zu Adobe Premiere wechseln ?" sagte er: "Alte Software viele Fehler neue Software andere Fehler". Ich befürchte, da ist da es wie bei den Kameras: die Eier legende Wollmilchsau gibt's nicht.

Zuletzt geändert von vobe49 am 25.10.2021, 16:50, insgesamt 1-mal geändert.

Intel(R) Core(TM) i7-7700K CPU @ 4.20GHz   4.20 GHz, 32 GB RAM, 64-Bit-Betriebssystem, x64-basierter Prozessor, 250 GB SSD für BT plus Programminstallationen, 500 GB SSD für Filmschnitt, 2 x 2 TB und 1 x 4 TB HDD, NVIDIA GeForce GTX 1070

zonaroma schrieb am 25.10.2021 um 21:08 Uhr

Hallo @vobe49,

dieEier legende Wollmichsau will ja auch keiner. Sondern nur ein gut funktionierendes Schnittprogramm, sollte es schon sein und das von Anfang an. Nicht erst wenn die letzten Bugs beseitigt sind, bevor schon eine neue Version erscheint, wo das Elend wieder von vorn Beginnt.

Man fragt sich schon zB. Version 2021 klappt endlich mal so lala -gut, da erscheint schon Version 2022 und man merkt: Nun habe ich das "Grauen" gekauft. Trotz vieler Beschwerden, zumindest hier im Forum, macht Magix munter weiter... Mir fehlen die Worte um weiter zu schreiben...

Gruß,

zonaroma

Ehemaliger User schrieb am 25.10.2021 um 22:09 Uhr

Habe mich vor einiger Zeit mit eine richtigen Profi darüber unterhalten. Seine Zusammenfassung auf meine Frage "ggf. doch lieber zu Adobe Premiere wechseln ?" sagte er: "Alte Software viele Fehler neue Software andere Fehler". .

 

Aber hat derjenige Experte, der sich so über Adobe geäußert hat mal Magix, besonders aus diesem Jahr, versucht? Da Adobe Premiere (die Pro meinte er sicherlich, weil das normale Premiere eh kein Thema ist) tatsächlich im professionellen Umfeld genutzt wird, kann es so schlecht kaum sein. Kein Profi würde ernsthaft mit einer Software arbeiten, die ihre eigenen Projekte aus den Vorjahren nicht mehr versteht. Der Vergleich Adobe Premiere Pro und Magix ist wie Gimp gegen Photoshop....wobei Gimp weniger Fehler hat als Magix...Egal, der Vergleich hinkt ohnehin wegen des Preises. Völlig andere Zielgruppe. Da bietet sich andere Schnittprogramme, die in einer ähnlichen Preisliga spielen eher an zum Vergleich. Aber das ist auch nicht das Thema. Viele arbeiten ja gerne mit Magix, nur eben nicht mit den vielen Fehlern, die auch nach Monaten noch existieren. Da steht dann wirklich bald die nächste Version ins Haus, bis das mal halbwegs funktioniert.

Fred-Riedel schrieb am 25.10.2021 um 22:21 Uhr

Update1 zu meinem Kauf: 15-Zöller von Asus (Asus F571GT) mit einem Intel Core i5-9300H 2.4 GHz QuadCore, 16GB DDR4 RAM, 512GB SSD M.2, Intel UHD Graphics630 und NVIDIA GeForce GTX 1650 4GB. 1,8 kg schwer, mattes Full-HD Display. Preis 800 Euro
Installation, Aktivieren bzw. Deaktivieren beim anderen Rechner und Zusatzinhalte bzw. auch Update hat schon mal gut funktioniert. Den Unterschied von i7-9750H und i5-9300H habe ich bisher nicht so wirklich gemerkt. Ein kleines Projekt in Full-HD ohne viel Effekte und nur 4 Minuten lang habe ich ohne irgendein Problem geschnitten und ohne Ruckler im Vollbild auch anschauen können. Einzig das kleinere Display zu meinem 17-Zöller bzw. 24er Monitor hat etwas gestört, weil man die Fenster dann millimetergenau platzieren muss und nur 3 Spuren unten sichtbar sind. Ein 14er oder sogar 13er wäre hinsichtlich der Übersichtlichkeit nicht sinnvoll gewesen.
Also bisher bin ich echt begeistert. 4k-Bearbeitung wird die nächsten Tage getestet. Da hatte mein "Alter" schon Probleme.

P.S.: Ich bin sehr erfreut über die herrlich sachliche und treffsichere Kommunikation unter diesem Thread. Mein 17-Zöller von MSI hat stolze 1400 Euro gekostet und hat - wie geschrieben- mit VDL 2022 ein UHD-Video nicht korrekt rendern können, sondern nur in Full-HD. Jetzt interessiert mich natürlich, ob es mit dem "schwachbrüstigeren" Asus auch solche Schwierigkeiten gibt.
 

Ehemaliger User schrieb am 25.10.2021 um 23:42 Uhr

Ich glaub es wird spannend. Auf jeden Fall viel Freude trotz Testen. Und danke fürs Feedback.

vobe49 schrieb am 26.10.2021 um 10:38 Uhr

Aber hat derjenige Experte, der sich so über Adobe geäußert hat mal Magix, besonders aus diesem Jahr, versucht?

Nein - ich hatte nur für kurze Zeit Kontakt mit ihm. Ich bin von der Leitung einer ansässigen Schule vor einigen Jahren mal angesprochen worden, ob ich ein professionelles Kamera-Team bei einem Schul-Kongress unterstützen kann. Dort musste an sehr vielen Standorten gleichzeitig bzw. nacheinander gedreht werden. Ich habe dort in Abspreche mit dem Team zwei Drehorte zugewiesen bekommen. Bei der späteren Auswertung hatte ich dann ein kurzes Gespräch mit einem der Kamera-Leute, die selbst auch geschnitten haben. MAGIX-Produkte hat er nicht genutzt; damit wurde dort nicht gearbeitet, sondern mit Premiere Pro. Ich weis nur, dass er davon sprach, dass das damit auch nicht immer problemlos läuft. In die Tiefe konnte ich aus Zeitgründen leider nicht gehen. Interessant noch: auf meine Bemerkung, dass die Kamera die er hatte ein recht schwerer Klopper ist sagte er (auch nicht mehr ganz jung), dass er deshalb regelmäßig Krafttraining macht.

Intel(R) Core(TM) i7-7700K CPU @ 4.20GHz   4.20 GHz, 32 GB RAM, 64-Bit-Betriebssystem, x64-basierter Prozessor, 250 GB SSD für BT plus Programminstallationen, 500 GB SSD für Filmschnitt, 2 x 2 TB und 1 x 4 TB HDD, NVIDIA GeForce GTX 1070

Ehemaliger User schrieb am 26.10.2021 um 12:49 Uhr

Klar kann es auch mal bei anderen Herstellern Probleme geben, nobody is perfect. Aaaber, wie geht man mit den Fehlern um? Sich monatelang feiern lassen selbst wegen Kleinigkeiten? Die Nutzer warten lassen, bis vielleicht sogar bald die nächste Version erscheint? Das ist viel viel ärgerlicher als ein Fehler an sich, wenn er zeitnah ausgebügelt wird. Pro x ist seit Juni draußen, und trotzdem funktionieren Dinge nicht, die in den Jahren vorher nie ein Thema waren. Nein, das ist keinerlei Wertschätzung der zahlenden Kunndschaft. Das ändert sich wirklich erst, wenn die Nutzer scharenweise davonlaufen, und ich vermute, durch die diesjährigen Versionen wird vor allem unter den langjährigen Nutzern ein Umdenken einsetzen. Entweder um die nächsetn Updates einen riesen Bogen machen oder ganz kosequent sein und wechseln.

Was das Kameragewicht angeht, da gilt nach wie vor(leider):Qualität hat ihr Gewicht. Meine Kamera bringt zwar "nur" ca. 1,2kg auf die Waage, aber auch das merkst du schon nach 2-3Stunden.....Na und wenn man dann noch Wechselobjektive mitnehmen muss, dann hast du schnell über 5kg. Darum bleib ich auch erst mal bei meiner "Kleinen".

Fred-Riedel schrieb am 29.10.2021 um 23:58 Uhr

@H.S. Ich habe jetzt mit meinem i5-Notebook ein 4-minütiges UHD-Video erstellt. Keine Musik, nur wenige Effekte (Geschwindigkeit, Blenden), praktisch Vorarbeit für die Feinarbeit und es hat ohne Probleme geklappt. Das Rendern fast in Echtzeit. Alles mit der NVIDIA-GTX1650, die dabei zu über 90% ausgelastet war und auf 67 Grad heiss wurde. Das würde mir fürs Erste reichen, denn ich denke, ich könnte auch noch komplexere Schnitte damit machen.