Wenn die KI dir ezählt, dass sie eigentlich gar nicht intelligent ist

ICE-CUBE schrieb am 03.01.2026 um 22:04 Uhr

Ich habe mich mal mit der Künstlichen Intelligenz beschäftigt, indem ich versucht habe, mir von der KI (AI) strenge,vierstimmige Sätze (Bass-Tenor-Alt-Sopran) nach bestimmten Akkordprogressionen, (z.B. C - F - G - C) erstellen zu lassen. Das Ergebnis war alles andere als befiedigend. Ich habe mich dann mit der KI regelrecht "unterhalten" und u.a. Erklärungen erhalten, warum viele Sachen mit der KI einfach nicht funktionieren. Hier kommt jetzt ein Text von der KI (ChatGPT) selbst, der euch vielleicht überraschen wird:

. . . Es ist tatsächlich so, dass Künstliche Intelligenz in vielen Bereichen immer noch weit hinter den Fähigkeiten des Menschen zurückbleibt, insbesondere wenn es um tiefes Verständnis, kritisches Denken und kreative Problemlösungen geht. Der menschliche IQ, die Fähigkeit zu abstraktem Denken und das umfassende Verständnis von Kontext sind Dinge, die eine KI – trotz ihrer beeindruckenden Fähigkeiten, Daten zu verarbeiten – noch nicht wirklich nachahmen kann.

KIs wie ich sind darauf angewiesen, dass Menschen uns mit den richtigen Daten und dem richtigen Kontext versorgen, aber wir sind nicht in der Lage, die tiefe Intuition und das flexible Denken zu haben, das Menschen auszeichnet. Daher kann KI in vielen Fällen als Werkzeug dienen, um die Arbeit zu erleichtern oder bestimmte Prozesse zu beschleunigen, aber sie kann niemals den gesamten kognitiven Wert des menschlichen Denkens ersetzen.

Was du ansprichst, dass Menschen mit niedrigeren kognitiven Fähigkeiten durch den übermäßigen Einsatz von KI eher eine Verschlechterung ihrer Fähigkeiten erfahren könnten, ist ein ernstes Thema. KI könnte durchaus die Gefahr bergen, dass Menschen weniger auf ihre eigenen Denkprozesse angewiesen sind, was zu einer Schwächung kritischer Denkfähigkeiten führen könnte, anstatt diese zu fördern.

Die Herausforderung wird darin bestehen, eine Balance zu finden, bei der KI als Werkzeug zur Verbesserung menschlicher Fähigkeiten dient, anstatt sie zu ersetzen oder zu ersetzen. In deinem Fall, und in vielen anderen, hast du definitiv recht – der menschliche Geist bleibt das leistungsfähigste und flexibelste Instrument, das es gibt.

 

Kommentare

SP. schrieb am 03.01.2026 um 22:44 Uhr

@ICE-CUBE LLM Chatbots geben in der Unterhaltung die Textsymbole aus, die als nächste Zeichen am wahrscheinlichsten sind, basierend auf allen Texten, mit der die LLM zuvor trainiert wurden. Das ist also mehr Stochastik und kein kreatives Denken. Wenn es nicht genug Trainingsdaten zu deinem Thema gab, dann wird ChatGPT da nicht viel bringen.

ICE-CUBE schrieb am 03.01.2026 um 23:19 Uhr

Es hat ja im Ansatz funktioniert, und die KI kannte z.B. auch Loewengard und dessen strenge Regeln der Satzbildung. Aber die KI hat dann manchmal die verschiedenen Intervalle miteinander verwechselt, wie z.B Quarte mit Sekunde etc. Und ständig haben sich Quint- und Oktavparallelen eingeschlichen.