Hey You (PinkFloydInterpretation)

Petrosilius schrieb am 16.06.2012 um 23:06 Uhr
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Ihr hört hier  die  Wirkung die gestört wiederholtes Anhören der Wall zu meinen Jungendzeiten erzeugt hat,

oder einfacher ausgedrückt, was an Emotion unabhängig vom Text bei mir hängengeblieben ist. Es ist meine Interpetation

P.

Angefangen hat meine Leidenschaft für's selbst Musik machen als ich 14 war
bei einem Freund. Der hatte eine recht passabele Anlage damals schon und er hat Mike Oldfield aufgelegt. Es hieß Oldfield hätte alle Instrumente selbst gespielt und alles alleine gemacht und gemischt. In dieser Sekunde ist es passiert. Wenn man alles selbst machen kann und so tolle Klänge herauskommen, dann kann ich das auch probieren. Zu Hause hatten wir ein Klavier an dem ich Notenfrei passende Töne gesucht habe, mein Vater hat mir dann auch auf seiner alten Lagerfeuergitarre die einfachen Akkorde beigebracht. Ich hab ein halbes Jahr gebraucht bis ich 3 Akkorde ausreichend flüssig spielen konnte, bei motorisch talentierten dauert das 3 Tage.
Beim Klavieruntericht hab ich mit 17 total versagt, es war für mich unmöglich meine Zähigheit einzusetzen um kleine schwarze Punkte auf Linien
in die Finger zu bekommen. Also hab ich weiter nur das das gespielt was die Natur mir mitgegeben hat.
Klänge hatten mich schon immer interessiert.
Mit 18 hab ich mir die Ovation gekauft + ein Fostex 4 Spur Kasetten Rekorder+ einen Boss Drumcomputer, typische 80zige Jahre Sounds....und ich hab absolut nichts brauchbares zusammen bekommen. Der Fehler war...es war zu viel auf einmal an Technik und es war niemand da, der mit helfen konnte. Also hab ich die nächsten Jahre nur die Gitarre geschummelt und kleine Songs gemacht. Völlig talentlos, aber mit tiefen Emotionen. Das was man in sich fühlt ist das Potential und an das hab ich immer geglaubt, auch wenn die Ergebnisse Müll waren und teilweise auch noch sind.
Cubase 3/4, als die ganz alte Version als es vom reinen Miditool zum Sequenzer wurde war mein erstes Musikprogramm, damals noch auf einem mac mit 300mhz Prozessor und 23 millisekunden beste Latenz. Nach etwa einem Jahr kam dann Cubase 4 mit dem ersten VST Synth überhaupt, der hieß Neon. Gaaaanz primitives eher dürftig klingendes kleines Teil, aber der Vorteil gegenüber dem Anschluss von meinem Synth den ich auch in der Zeit gekauft hatte war eindeutig......
Anfangs hab ich alles gelernt was so in den Fachzeitschriften angesprochen wurde. DH, ich hab es auf meine Weise ausprobiert. Ich hab rumgesampelt und mir sogar eigene Instrumjente die man über die Tastatur spielen konnte erstellt.
Audio auf Sampelebene knackfrei schneiden, loopen etc...alles Dinge die einem heute abgenommen werden. Da ich das alles auch Theoretisch soweit ich es verstehen konnte mitbekommen habe bezeichne ich das einfach mal als Basis Grundausbildung. Ich hatte einfach Interesse daran. Jahrelang hatte ich darüber vergessen, dass Musik im inneren gemacht wird womit ich nicht das Innere eines Werkzeuges wie den Rechner meine.
Ich hab Klänge zusammen gebracht die nicht zusammen gehören, immer auf der Suche nach "meinem Sound" wobei das völliger Blödsin war nach meiner heutigen Auffassung.
Letztlich geht es darum das eigene Innere zu transferieren und das verbessert sich durch die Arbeit an sich selbst. Alle guten Musiken sind ein Resultat einer musikalischen Seele.
Das Vermögen diese Umzusetzen darf nicht mit der technischen Leistung gleichgesetzt werden, diese ist nötig um die eigene Musik glaubhaft präsentieren zu können. Technik als solche: "Lasst die Maschinen spielen" ist in meinen Ohren eine eigenständige Kunstform, es sind Klänge, es existieren vergleichbare musikalische Strukturen, es ist ein wunderbares Experimentierfeld auf das ich nicht verzichten will. Mehr nicht.

Weil ich selbst mein ganzes Leben lang immer mehr Potential hatte als Wissen und Training um dieses umzusetzen kann ich das Potential von Musikschaffenden sehr sensibel auseinander klabustern. Ich höre, egal ob es Sampelmusik ist oder Handgemacht oder Mischformen ob jemand Potential hat oder nur glaubt er hätte es weil die vorgefertigten Klänge 95% der eigentlichen Arbeit, der Arbeit an einem Selbst scheinbar bequem ersetzen. Dementsprechend bewerte ich auch Musik. Es ist mir dabei völlig egal oder besser gesagt gar nicht nötig das alles sauber klingt damit mir was gefällt. Mir gefällt immer wenn ich den Musikschaffenden erleben darf bei dem was er tut, in Radiomusik finde ich das ganz selten, hier in der Com schon etwas mehr. Daher erscheinen meine Bewertungen die auch mal krass vom mainstream abweichen können mitunter unverständlich.

Zu Bewertungen von Musik hier allgemein:
Wir haben nicht alle die gleichen Bedingungen, nicht die gleiche Anlage, nicht die gleiche Räumlichkeit. Man kann nur sagen: So klingt es bei mir in meiner Abhörsituation. Ist diese zB recht dürftig kann ein Sound der auf einer super Anlage in Studioräumlichkeit absolut miserabel klingt richtig gut rüberkommen.
Ich nehme gute Mischungen wahr, aber sie sind für mich nicht die Hauptsache, weder bei mir noch bei anderen.

Oft stelle ich fest, dass Bewertungen davon ausgehen was man selbst als idealen Sound definiert hat. Das gibt mir dann Aufschluss wessen Geistes Kind der Bewerter ist.
Genauer bertrachtet kann man fast jedem Sound eine eigene Ästhetik zusprechen.
Ich halte das Mastern zB für den aller letzten Schritt. Jahrzehntelang war das sehr teuer für Bands und die sind nur ins Studio gegangen wenn auch die Musik als solche, dh Idee, Arrangement, Leistung der Musiker etc auf optimalem Niveau angelangt waren. Müll bleibt Müll, auch nach dem Mastern.
Ein super Song kommt aus dem Herzen und kann in 10 Minuten entstehen.
Ein guter Song ist beste Idee, bestes Arrangement und beste Mischung nebst bestem Mastern und ein wenig Herz.
Meine Ansprüche sind sehr hoch, besonders an mich mich selbst, daher ist bei mir der Weg das Ziel. Ich maße es mir nicht an einen Song/Stück zu zeigen der optimal und fehlerfrei ist. In meinen Augen gibt es solche Stücke nur als Sternstunden einzelner Musiker/Bands und sind Heiligtümer unsere menschlichen Kulturen.

Das wichtigste am Musik machen ist dass man sich selbst dabei erlebt und wäre das nicht so gäbe es diese Com gar nicht. Dh jede dargebotene Musik ist als solches wertvoll. Und im Grunde machen wir alle das Gleiche. Daher sollten wir Brüder im Respekt sein. Wir lernen alle noch dazu.

Kommentare

Ehemaliger User schrieb am 16.06.2012 um 23:14 Uhr

Hey Yorik !!!!!! 

Schön mal wieder wasvon Dir zu hören...Und nicht irgendwas...sondern eines meiner lieblingsongs !

Und Deine Interpretation,gefällt mir auch sehr gut,düsterer Text....Stark,wie Du das gemacht hast !!!!!!!

Böse,schrill und doch unheimlich genial !!!!!! Stark auch die Guitar´s !!!!!!

Krasses Teil ...... Den nehme ich mir mit FAV !!!!!!! 

Sehr sehr gerne gehört Yorik !!!!!!! 

LG stefan

Ehemaliger User schrieb am 16.06.2012 um 23:22 Uhr

Hi 

Ich persönlich hab es nicht so mit Rock-Musik.....Aber was ich hier hören darf gefällt mir sehr .

Liebe Grüße, Daniel

Spartano schrieb am 17.06.2012 um 07:34 Uhr

Sehr schöne Musik, hört sich einwenig Düster an, deine Stimme passt Sehr Gut zu deine Klasse Punk Rock Musik,

Zum Master deine Musik kann ich leider nichts sagen, höre es mit Kopfhörer an.

Herzlichen Gruß von dein Musikfreund Joachim. Fav.

 

Zuletzt geändert von Spartano am 17.06.2012, 07:34, insgesamt 1-mal geändert.

Mein Künstler name ist Spartano 301, meine Freunde nennen mich Joachim, meine Jahrelange Erfahrung in der Musik ist das abmischen ( Mastern ) der Musik.

Mein Musikstill ist sehr breit gefächert, Trance, Dance, Pop, und Rock.

Musik ist für mich ein wichtige Teil meines Lebens, und es macht Spaß immer neue Musiker kennen zu lernen,

lg, von Joachim.

​​​​​​​​​​​​​​

Maboe schrieb am 17.06.2012 um 08:37 Uhr

Klasse Interpretation, tolle Kombination mit den "Königskindern". Gefällt mir sehr gut.

Mathias

Huck schrieb am 17.06.2012 um 09:21 Uhr

Hallo!

Klasse Sound!!!!

Klasse anzuhören!!!

Gruß Huck!

denis61 schrieb am 17.06.2012 um 10:53 Uhr

Salut, belle interprétation. très belle chanson. denis

HeliEye schrieb am 17.06.2012 um 11:17 Uhr

Hi Yorik

Wow, not the easiest song to cover   very good interpretation.

Pink Floyd is one of my all time fav bands...memories of my first floyd album.. Piper at the Gates of Dawn in the 60's

5*

Best regards

Steve

 

redisland schrieb am 18.06.2012 um 19:22 Uhr

gefällt uns sehr

fav

lg die redis

sTeinheilig schrieb am 20.06.2012 um 06:36 Uhr

Da gabs auch noch die Nonne ....hehehe...

Wat ne geile NummerDie Mischung machts ,würd ich mal sagen .

Die Art wie Du hier interpredierst....kömmt mir bekannt vor....hehehe....

Auf jeden Fall eine abgefahrene Nummer ,und darauf steh ich !

Perfect Work 

VG Ralf

Zuletzt geändert von sTeinheilig am 20.06.2012, 06:36, insgesamt 1-mal geändert.

 

Meine Geschichte : Jung Pionier -Thälmann Pionier - FDJ ler - Popper -Rocker- Punker - Grufti

Ich bin seit einigen Jahren , Anhänger der "schwarzen Szene". Ich bin fasziniert von den Leuten , die von vielen noch argwöhnisch begutachtet werden . 

In dieser Gemeinschaft  fühl ich mich wohl , ich möchte sagen ....Sauwohl ! Da gibt es keinen Neid , keine dummen Sprüche , keine Anmache ....Eine Welt für sich

Musikalisch zieht es mich  zur  NDH(neue deutsche Härte) , Metal , Rock und Punk 

Ich bin hier um mich auszutauschen , meine Musik vorzustellen , andere Musik zu hören !

Wenn ich keinen Link bekomme , bewerte ich keine Videos und keine Fotos ,da kenn ich mich wirklich nicht aus .

Ich behandle alle User mit Respekt , und ich erwarte das auch von Euch !

Das hier ist für mich reine Freizeit ....ich bin weder Musikprofessor noch Toningenieur.....Ergo..... werde ich hier nich mit Fachausdrücken um mich werfen....wenn mir ein Song gefällt ...schreib ich das auch so hin

 

VG Ralf

 

Ehemaliger User schrieb am 20.06.2012 um 14:50 Uhr

hat absolut was!!! ( ich habe das original geliebt! )

mir kommt grad echt sowas wie gruseln bei deinem text...

Ehemaliger User schrieb am 20.06.2012 um 17:11 Uhr

Gelungene Interpretation

TheDJGrandfatherKoeddi schrieb am 21.06.2012 um 23:05 Uhr

hey alter auch ich habe das original geliebt!

 

Supper Arbeit

 

5*

Zuletzt geändert von TheDJGrandfatherKoeddi am 21.06.2012, 23:05, insgesamt 1-mal geändert.

ich bin baujahr 1963 und Vater von 2Kindern und Musikverrückt

Mann nennt mich auch der Dieter Bohlen ohne Kohlen

Achtung !
Meine Songs entsprechen nicht den üblichen Hörgewohnheiten, sondern spiegeln nur meine persönliche Auffassung von Musik wieder.
Die Leute, die meinem speziellen Humor - den ich die Musik einfließen lasse - nicht folgen können, gibt es auf dieser Plattform ausreichend Mainstream zu hören.
Falls Dir oder Ihnen meine Musik gefällt, stell deine oder Ihre Anlage bitte auf Zimmerlautstärke - dein oder ihr Nachbar könnte anderer Meinung sein.

Viel Spaß beim Zuhören, Mut und gute Kopfhörer wünscht,

Euer Köddi

 

Zum kostenlosen Daunload des Albung bitte hier klicken

http://www.youtube.com/user/dirkkoe

https://soundcloud.com/k-ddi

 

"Ich sage immer die Musik ist das Blut der Weld"

"Ich sage immer las die Musik in den Adern erklingen"

Hardware: Arturia Analog Lab, Fame Mix-802 FX USB,  RH Sound Wirelese Mic. Receiver, I Mac, Windows 10 Server, Fame Keyboard, Fender Stratocaster, E-bass, Halbakustisch Gitare,

Software: Apleton, Sampledude ProX, MMX Productionssuite, Analoglab, ElectraX, Gladiator, Astraldreamer, Diva, Groove Generator, Tr808, Absynth,

Videobearbeitung -Video Deluxe 2016 Plus, Elemens, I Movie

Und risiges Sampler-Tool vorhanden

nicology schrieb am 22.06.2012 um 11:16 Uhr

Habe gerade unter Be-polars Cover vom gleichen Song eine Menge zu meiner Einstellung zu Covers geschrieben (http://www.magix.info/de/hey-you.audio.782579.html)

aber auch dir gelingt es zum Glück eine wirklich eigenständige Version zustande zu bringen, die sich zwar stärker an das Original anlehnt, aber es lehnt eben wirklich nur und kann durchaus auf eigenen Beinen stehen. Stark, das Einspielen der deutschen Stimme. Also dadurch gewinnt das Stück in meinen Ohren deutlich an Klasse.

Höre leider nicht über meine Monitorboxen, sindern über solch XXXX deswegen kann ich nur vermuten, dass der sound noch etwas blechern klingt? Oder trügen mich die kleinen Ohrwärmer und das Mastering bedarf keiner Überholung?

Zumindest, dank euch zweien habe ich gleich selbst lust ein Cover zu hey you nachzuschieben

UraniainarU schrieb am 04.07.2012 um 12:18 Uhr

total abgefahren und sehr sehr mutig von dir!!!

erst dachte ich hmmm, naja. aber du hast für mich die kurve spätestens bei den menschenskindern (ich kenne das mit den königskindern...) bekommen. ist dir echt schräg gelungen, und gefällt mir wirklich super super!

lg, gabi

Picnicboy schrieb am 01.12.2012 um 23:33 Uhr

Hey MoinMoin!

Na DER is ja ma geil durch!

Klasse!!! Kommt direkt inne FAV!

Klingt bei den Menschenkindern fast wie RAmmstein!

Manchmal erinnert´s mich an alte Bowie-Scheiben! Als er so seine fertige Phase hadde!

Brilliant das TEil!

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