SOR Opus 6-Etüde Nr.1

Frantzi schrieb am 04.11.2015 um 21:40 Uhr
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Tags:
Titel: SOR_Etude No 1_Op 6
Künstler: Frantzi und das Forte-Trio
Album:

Nach einem musizierende Priester von Weltrang (Vivaldi) nunmehr ein ebenso „Großer“, der heute unverdienterweise fast nur mehr in Fachkreisen bekannte ist:
Sor,  Joseph Fernando Macari, eigentlich Josep-Ferran Sorts, spanischer Komponist und Gitarrist, getauft Barcelona 14. 2. 1778, verstorben in Paris 10. 7. 1839.

Sor beeindruckte durch sein virtuoses, zugleich aber harmonisch und satztechnisch äußerst differenziertes Gitarrenspiel.
Seine Sonaten, Divertimenti, Variationen und vor allem Etüden für Gitarre sind von den Form- und Stilprinzipien der Wiener Klassik angeregt.
Seine »Méthode pour la guitare« (um 1830) gehört zu den Standardwerken für dieses Instrument.
Daher wird er auch oft als "Beethoven der Gitarre" bezeichnet.
Den genauen Lebenslauf Sors findet Ihr ganz Unten….

Bei der Etüde Nr. 1 habe ich mich bemüht aus reinen Gitarrenoten ein Arrangement für ein Trio zu erstellen, um auch die innewohnende Melodie besser zur Wirkung kommen zu lassen.
Noten geschrieben mit "Forte 6 Premium", gewandelt und finalisiert mit Magix - Cleaning Lab 15.

Liebe Grüße an alle Klassik-Interessierte
Frantzi

PS.: Nachtrag von Soundschill zum hineinschnuppern:
https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Fernando-Sor-1778-1839-Et%FCden-op-6-Nr-1-12/hnum/5500935

Kommentare

Frantzi schrieb am 04.11.2015 um 21:45 Uhr

LEBENSLAUF VON FERDINAND SOR:
Joseph Fernando Macari, eigentlich Josep-Ferran Sorts, spanischer Komponist und Gitarrist, getauft Barcelona 14. 2. 1778, verstorben in Paris 10. 7. 1839.
1791 nach dem Tod des Vaters kostenloser Besuch der Klosterschule Montserrat, in der vor allem Musik unterrichtet wurde.
1795 verließ er diese Schule und begann in Barcelona eine militärische Laufbahn;
er besuchte vier Jahre lang die Armeeschule, die ihm sehr gut gefiel.
Bereits 1796 schrieb er seine ersten Gitarrenstücke. Seine erste Oper „ Telemaco nell’ isola di Calipso“ entstand 1797, insgesamt wurden in Barcelona 15 Vorstellungen im Gran Teatre del Liceu gegeben.
1802 übernahm Sor einen Posten als Gutsverwalter in Barcelona,
1804 erhielt er einen königlichen Verwaltungsposten in Andalusien.
1809 leistete Sor einen Eid auf den Bruder von Napoleon Bonaparte, der damals als Joseph I. König von Spanien war.
Infolge wurde er Polizeihauptkommissar der andalusischen Provinz Jerez.
1813 mussten die Franzosen Spanien verlassen.
Sor folgte ihnen nach Paris und kehrte nie in seine Heimat zurück. Er übersiedelte nach London und war dort als Gitarrist und Komponist von Ballettmusik und Werken für Orchester, Klavier, Gesang und Gitarre sehr erfolgreich.
Sein größter Erfolg war das 1822 im King’s Theatre uraufgeführte Ballett Cendrillon (Aschenbrödel).
1823 übersiedelte Sor nach Moskau. Dort wurde am 6. Januar 1825 u. a. mit diesem Ballett das neue Bolschoi-Theater eröffnet. Außerdem komponierte er zur Krönung des Zaren Nikolaus I. das Ballett Hercules et Omphale und für die Totenfeier Zar Alexanders in St. Petersburg einen Trauermarsch.
Im Herbst 1826 kehrte Sor nach Paris zurück, wo er 1839 nach langer Krankheit an Zungenkrebs starb. Sein Grab liegt auf der Cimetière de Montmartre.

behrty schrieb am 05.11.2015 um 07:22 Uhr

Gutes Werk geworden .

Beamish-Spartano schrieb am 05.11.2015 um 09:23 Uhr

Ein Sehr schöne Kurze Lockere Gute laune Musikstück,

fast so Kurz wie mein Frühstück,

mir gefällt es Sehr Gut,

lg, von Joachim. 5*

Zuletzt geändert von Beamish-Spartano am 05.11.2015, 09:23, insgesamt 1-mal geändert.

Hallo Musikfreunde,  jeder hat mal Probleme mit das Abmischen seine Musik der eine weniger als der Andere, ich Biete euch an für ein Kleine Betrag, das Abmischen eure Musik zu Übernehmen, bei Interesse bitte Hier oder in mein Solo Profil Anmelden, Alles andere werde ich euch bei Interesse Informieren, herzlichen Gruß Spartano!  

TrishM schrieb am 05.11.2015 um 13:34 Uhr

Hi Frantzi

Nice interpretation.  I was not familiar with this piece although some of the melody was familiar or reminded of something else.  Did I detect something a little weird at :58.....?  Nevermind.  Not important.

It's refreshing to hear your music.. It gives everyone who listens a small dose of classical music amongst all the electronically generated pieces.  A nice change of pace.

Trish

Ehemaliger User schrieb am 05.11.2015 um 17:29 Uhr

mein lieber freund franz,

ich staune immer wieder über dich und deine informationen zu deinen liedern.

information und wisser darüber ist nun einmal wichtig, so sehe ich dies.

es hat mich sehr gefreut diese interpertation zu hören, welches original ich ja nicht kenne.

für mich bist du hier ein meister deines faches.

also

l.g.

Hartmut

p.s. FV

 

Ehemaliger User schrieb am 05.11.2015 um 19:47 Uhr

Gerne gehört ein schönes Stück.

Lg.Beamish

Ehemaliger User schrieb am 05.11.2015 um 21:38 Uhr

jetzt muss ich noch mal schreiben,

nach dem ich noch einmal kurz reinschaue.

...49 aufrufe...5 kom. mit 4 sternchen...da frage ich mich, wo gibt es noch menschen hier, die etwas von musik verstehen..????

dies war so auf die schnelle von mir...gute nacht...ich bin sauer darüber ...

Ehemaliger User schrieb am 06.11.2015 um 03:50 Uhr

Moin Frantzi!

Um Hartmut ein wenig zu besänftigen - ja, es gibt hier noch Menschen, die von Musik was verstehen, wieviele das noch sind, kann ich nicht sagen, die die ich kenne, hören immer rein und kommentieren und das Bewertungssystem ist überarbeitungswürdig aber das nur am Rande. Ich für meine Person kann sagen, das Du hier wieder eine ausgezeichnete Arbeit geleistet hast und ich mag diese Art von Musik sehr gerne und was soll ich sagen, ich bekomme auch hier eine Gänsehaut. Den Künstler kenne ich jetzt nicht aber macht ja nüscht, dank Dir hat sich das ja geändert und Deine Informationen, bringen ihn uns ja auch näher, was ich sehr schätze. Man fühlt sich, in eine andere Zeit versetzt und das ist klasse - DANKE, für einen weiteren Hörgenuss und gerne wieder! Echt genial - FAV!!!!!

Viele liebe Grüße

Bernd

Maboe schrieb am 06.11.2015 um 15:27 Uhr

Wieder etwas klaschis-klaschisses, nein, klassisch-klassisches vom Frantzi, das tut richtig gut! Und man lernt auch mal die Musik und die Vita eines nicht so bekannten Komponisten kennen. Das macht Deinen Beitrag noch einmal so wertvoll. 

Super auch -wie immer- die Umsetzung. Allenfalls das rechts platzierte Streichinstrument (Cello?) müsste für meine Ohren ein klein wenig leiser sein, aber nur minimal. 

Ansonsten und grundsätzlich wird auch hier mal wieder die schüttere Haarpracht gelüftet - Respekt!

Mathias

-Celina-Neatly- schrieb am 06.11.2015 um 20:02 Uhr

This would help me make a story, just right... "absolute heaven". Great work. Thank you. Nice to hear.

All the best. Regards...

AugeAugeAuge schrieb am 06.11.2015 um 20:40 Uhr

Da fühlt man sich so richtig geerdet! Ursprüngliche Musik! Sehr bereichernd! Und sehr hörenswert!

Soundschill schrieb am 06.11.2015 um 22:26 Uhr

Hallo und vielen Dank für Deinen Hinweiss.

Das Anhören und Deine dazugehörige Erklärung Deines Titels hat sich für mich gelohnt. Du suchst Dir aber auch immer Komponisten mit deren Musikstücken heraus von denen ich teilweise noch nie vernommen hatte. Wie eben dieses Stück hier.

Auf jeden Fall ist es Dir sehr gut gelungen. Ich habe mal gegoogelt und mir das Orginal angehort.

SoundSchill.

MW73 schrieb am 08.11.2015 um 09:45 Uhr

*  *  *  *  *

Ehemaliger User schrieb am 08.11.2015 um 17:42 Uhr

nochmal ich,

ich freue mich, dass doch so viele da waren, wirklich !!!

franz, dies schreibe ich nur für dich.

ich hoffe es ist gut so.!

skiron schrieb am 09.11.2015 um 10:10 Uhr

@Hartmut: Ich glaube das hat eher was mit Geschmack als mit Verstand zu tun. 

Allerdings, um diese Art Musik zu mögen muss man sie wohl auch erstmal verstehen. Und genau da, tue ich mich auch schwer. Also lasse ich es dabei und höre einfach nur zu.

Mein Respekt gilt hier Frantzis Arbeit und sein unermüdlicher Drang diese Musik nicht aussterben zu lassen.

Danke für die Einladung!

:)

 

Ehemaliger User schrieb am 09.11.2015 um 13:54 Uhr

no doubt very curious passage to interpret.
I'm not a great connoisseur of classical music in general.
then they heard only my ears, so I think that overall your compositional work is without doubt quality
although I can not hide that this is a distant music from my preferences.
but if a job is done well goes recognized, so I would say well

franco

Michel-Solo-Band schrieb am 09.11.2015 um 19:25 Uhr

Da ich auch hin und wieder klassiche Musik höre muß ich dennoch eingestehen hiervon keine Ahnung zu haben oder zu verstehen.

Wer dieses hat und dann auch noch umsetzen kann hat meinen wohlverdienten Respekt.

Hut ab der es kann.

LG  Tyler

Sandro_Glavina_Channel schrieb am 16.11.2015 um 23:48 Uhr

Excellent classic job !! ciao da sandro

Zuletzt geändert von Sandro_Glavina_Channel am 16.11.2015, 23:48, insgesamt 1-mal geändert.

Sandro Glavina is an italian composer, named L'Uomo e L'Ombra. The choice of the name derives from the title of the album "L'uomo e l'ombra" of the band "Abstract Music Nuova Esistenza", an experimental group founded by Sandro Glavina together with his friends in the mid-70s.

In the period 2009-2022, L'Uomo e L'Ombra has done 84 albums. The compositions of Sandro Glavina are partly influenced by progressive rock. Sandro has developed a personal style with many experimentations and actualizations. He offers music beyond borders by intertwining different styles in crossover with each other. Prog, psychedelia, classical, post-rock, jazz, pop are some of the influences that dissolve in ambient atmospheres, citations of contemporary music and minimalist nuances. Sandro Glavina aka L'Uomo e L'Ombra plays the music using VSTI synthesizers, keyboards and adds some loops. Sandro isn't a professional musician, composes and plays music just for fun, but his works reach a good outcome, pleasant to listen. L'UOMO E L'OMBRA

https://www.jamendo.com/artist/495948/l-uomo-e-l-ombra/albums

https://www.reverbnation.com/luomoelombra/songs

https://www.facebook.com/luomoelombra/

   

TommyG schrieb am 20.11.2015 um 03:45 Uhr

Es ist nie zu spät und selten zu früh. Sorry für das späte Erscheinen, aber ich war mal eine Zeitlang außerhalb des Forums vereinnahmt.

Was soll ich sagen, was nicht schon gesagt wurde? Sor kannte ich vorher auch nicht, jetzt kenne ich ihn. Wieder ein Meistercoup von dir, die Instrumentierung der Gitarren-Etüde ist allererste Sahne.

Gleich nochmal androppen, ist ja leider sehr kurz. Wirklich starke, saubere Arbeit.

 

Ehemaliger User schrieb am 23.11.2015 um 23:42 Uhr

Ja,auch dieses Stück gefällt mir.Schöne Arbeit.

L.G. Siggi !

beabea schrieb am 12.12.2015 um 00:06 Uhr

...wow, das ist wunderschön...es hüpft und springt wie der frühling......diesen herrn kannte ich noch gar nicht...obwohl...grade hab ich ihn geggogelt, und das erste stück, das mir entgegenkam ("spanish romance"), hab ich selbst schon auf der gitarre gespielt. ohne zu wissen, dass es von ihm ist...ich danke dir für diese inspiration...