Ein Multicam Projekt in der Praxis

wabu schrieb am 24.01.2017 um 08:53 Uhr

Vor ein paar Jahren hatte ich schon ein Tutorial erstellt zu den Grundlagen des Multicamschnitts:

http://www.magix.info/de/multicam.online-training.1013902.html

Hier geht es um die
praktische Umsetzung bei einem längerem Projekt

multicam2017.pdf

wabu ...............der nie auslernt

Der Rechner  Installierter physischer Speicher (RAM) 32,0 GB / Prozessor Intel(R) Core(TM) i7-9700K CPU @ 3.60GHz, 3600 MHz, 8 Kern(e), 8 logische(r) Prozessor(en),

Intel® UHD Graphics 630 aktiviert

NVIDIA Geforce GTX 1650 HDMI ; 2x DVI ; VGA, PCIe

Samsung (SSD) HD103SJ F3 1 TB Sata 7200 / 2x LG GH22NS SATA schwarz

Betriebsystem Microsoft Windows 10 Home Version 10.0.18362 Build 22H2

geschnitten wird seit 2007 mit Magix immer aktuell VdL und ProX

gefilmt mit Panasonic SDT 750 und FZ 1000 sowie Pentax K30 (Mist) und einer Q500k und SJ 1000 und Hero7

fotografiert mit Pentax K10 und K30 (Super)/Sigma 10-20 und 18-200; Fisheye und 500mm Spiegeltele

Mein Kanal: youtube

Kommentare

Oli_G schrieb am 17.03.2017 um 23:17 Uhr

Lieber wabu,

tooler Beitrag, in von Dir gewohnter Gründlichkeit mit viiiiiel Fleiß erarbeitet und gut verständlich.

Super Konzept für ein solches Projekt. KLASSE!!!

Ampheus schrieb am 21.08.2017 um 14:20 Uhr

Hallo Wabu,

vielen Dank für die ausführlichen Tutorials. Ich schneide gerade mit VPX (mittlerweile im dritten Jahr) ein ähnliches Musikprojekt (Musikschulorchester Konzert in einer Kirche). Mir sind ein paar Unterschiede zu Deinem Workflow aufgefallen, die ich gerne teilen möchte.

Zum Einsatz kommen bei mir fest installierte 4x SONY X1000 Actioncams und 2x Legria mini-X Camcorder direkt vorn an der "Bühne" (ein Sony davon rückwärtig zum Publikum) und dann noch zwei "bediente" reguläre Camcorder seitlich auf den Emporen (Sony AX100 und Panasonic VX989) sowie ein Audiorecorder am Mischpult für den Mikrofonton. Da sich alle Kameras mit grossen USB-Akkupacks versorgen lassen, lasse ich das Ganze einfach 2 1/2h durchlaufen. Das macht den Workflow zum synchronisieren deutlich einfacher und erspart Fehler beim an/abschalten. Auch ich habe keine Klappe. Ich nehme aber eine Foto-Kamera mit großem Blitz mit (LZ58) und fotografiere am Anfang jedes neuen Abschnittes zwei bis dreimal. Damit hat man dann in der Regel mindestens eine Stelle, an welcher alle Kameras den Blitz gleichzeitig aufgenommen haben. Man markiert sich dann einfach in jeder Spur den Blitzframe (sieht man auch wunderbar im Multimonitor) und zieht die Videos dann einfach Bildgenau übereinander. Da ich ja ohne gemeinsamen Timecode arbeite und die Kameras natürlich nicht ganz exakt laufen, reicht eine Stelle in 2 1/2 Stunden natürlich nicht aus. Aber alle 15-20 Minuten findet man immer wieder eine gute Stelle zum mal kurz trennen und resynchronisieren (meist nur 1 frame). Den Ton vom Audio-Recorder synchronisiere ich nach Wellenform und Gehör am Anfang. Durch Ändern der Samplerate (in Eigenschaften) von 48000 auf 48005 läuft er bei mir über 1h+ echofrei synchron zu den Kameras (muss man einmal auprobieren). In der Regel nehme ich den Ton der beiden Legria und eine Sony Actioncam bekommt ein externes Mikrofon (Kamerapositionen links zur Mitte / mitte / und rechts zur Mitte) plus den Ton vom Mischpult. Das lässt sich dann mit dem eingebauten Mischpult gut harmonisieren. Laufzeitenunterschiede gibt es nicht, weil alles nahe an der Bühne ist.

Ich lasse alles Videomaterial in einem Projekt (8+1+2 Spuren). Trenne aber das Material am Ende der entsprechenden Teilaufführungen und rücke es blockweise horizontal etwas auseinander. Bei Bedarf mache ich zunächst Tonwertkorrekturen usw. für ganze Spuren. Ich lasse natürlich Proxies erstellen und das ganze Projekt ist auf einer 1TB SSD. Damit kann man dann alle 8 Spuren plus Ton und Schnittspur in Echtzeit im VPX Multicammodus abspielen und per klick scheiden. Ich mache das aber nicht "on-the-fly", sondern halte jedes mal an und bestimme den exakten Umschaltpunkt manuell mit einem Jogwheel und klicke dann erst auf die nächste Perspektive.

Am Ende rücke ich dann alles blockweise wieder zusammen mit Überblendung auf Spur 1. Und schalte dann zurück auf 1-Spurmodus. Die Tonspuren nehme ich aber weiterhin von den Originalspuren und nicht aus Spur 2 (muss man also alles wieder manuell anschalten).

Dann nur noch Titeleinblendungen, Kapitelmarker setzen und DVD/BlueRay-Projekt rendern. Fertig :-)

 

Viele Grüße

Thomas.

wabu schrieb am 21.08.2017 um 16:59 Uhr

Danke für diesen Beitrag

ich wollte mal zeigen wie man zurecht kommt wenn alles dieses nicht ging

bei einer weiteren Veranstaltung konnte ich zwei cameras durchlaufen lassen zwei andere hatten die 30min Einschränkung - da wird dann "gebastelt"

Zuletzt geändert von wabu am 21.08.2017, 18:02, insgesamt 1-mal geändert.

wabu ...............der nie auslernt

Der Rechner  Installierter physischer Speicher (RAM) 32,0 GB / Prozessor Intel(R) Core(TM) i7-9700K CPU @ 3.60GHz, 3600 MHz, 8 Kern(e), 8 logische(r) Prozessor(en),

Intel® UHD Graphics 630 aktiviert

NVIDIA Geforce GTX 1650 HDMI ; 2x DVI ; VGA, PCIe

Samsung (SSD) HD103SJ F3 1 TB Sata 7200 / 2x LG GH22NS SATA schwarz

Betriebsystem Microsoft Windows 10 Home Version 10.0.18362 Build 22H2

geschnitten wird seit 2007 mit Magix immer aktuell VdL und ProX

gefilmt mit Panasonic SDT 750 und FZ 1000 sowie Pentax K30 (Mist) und einer Q500k und SJ 1000 und Hero7

fotografiert mit Pentax K10 und K30 (Super)/Sigma 10-20 und 18-200; Fisheye und 500mm Spiegeltele

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Ampheus schrieb am 22.08.2017 um 00:00 Uhr

Ja, ein bischen Basteln ist immer. Irgend eine Kleinigkeit geht immer schief. Aber da hat VPX ja jede Menge Möglichkeiten :-)