der Ton im exportierten Video ist zu leise

sportsfreund schrieb am 04.04.2026 um 19:16 Uhr

Hallo Forum,

bei der Audiobearbeitung in den Projekten achte ich darauf, dass im Mixer in jeder Audiospur der Ausschlag immer beim obersten grünen bzw. ein gelber Balken ist. Exportiert wird MPEG-4 FullHD 1920x1080 50p bei den Audioeinstellungen wurde nichts verändert.

Zum Ansehen der fertigen Videos verwende ich ein Notebook, das mit einem HDMI Kabel an den Fernseher angeschlossen ist. Die Videos befinden sich auf einer NAS und das Notebook ist über WLAN mit der NAS verbunden.

Beim Ansehen meiner Videos dann ist am Notebook die Lautstärke auf 100 und am Fernseher muss ich die Lautstärke auf 45 stellen um die gewohnte Lautstärke zu erreichen. Beim Ansehen des TV Programms oder youtube Videos reicht am Fernseher 26.

Kann ich beim Exportieren etwas ändern?

Vielen Dank und schöne Grüße

sportsfreund

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Kommentare

Matthes2 schrieb am 06.04.2026 um 10:12 Uhr

Wenn Du es gewohnt bist, Deine Aussteuerung der einzelnen Kanäle so durchzuführen, dann mache dies als normalen Arbeitsgang auch weiterhin so.

Füge nur einen einzelnen Schritt am Ende dazu:
Starte mit der Taste "M" den Mixer. Dort siehst du im linken Bereich die einzelnen Spuren (hier nichts mehr ändern) und rechts die Gesamtaussteuerung. Dort hast Du auch ein Reglerpaar, mit welchem Du das Audiolevel gesamt verändern kannst. Ziehe hier die Aussteuerung etwas hoch, exportiere das Video und schau, auf welcher Lautstärke Du auf Deinem Notebook / Fernseher angelangt bist.
Für den nächsten Durchgang etwas nachregeln, bis Du bei der gewünschten Ziellautstärke angekommen bist.
Und den Wert für den Peak merke dir und wende das auf zukünftige Projekte an.
Viel Erfolg
Matthes

Von vorne herein zu sagen "geht nicht" gibt´s nicht, man hat es halt noch nicht (richtig) versucht!
VDL seit 2003/2004, derzeit VDL und Pro X in den jeweils aktuellen Patchleveln
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sportsfreund schrieb am 06.04.2026 um 10:43 Uhr

Hallo Matthes2,

generell regle ich die einzelnen Spuren mit dem Mixer und zwar links im Mixer für jede Spur separat und wenn mal ein Clip zu laut ist, z.B. vom Radfahren das Geräusch vom Split, dann habe ich den jeweiligen Clip im Projekt leiser gemacht.

Damit ich jetzt, wo am Fernseher alles zu leise ist, nicht alle Spuren nachregeln muss, habe ich jetzt, wie Du schreibst, rechts bei dem Regler Paar hochgeregelt, soweit, dass ich beide gelbe Balken noch nutze und nicht nicht in den orangen Bereich komme, denn dann fängt der Ton an zu "krachen" (zumindest am PC).

Ursprünglich dachte ich im grünen Bereich zu bleiben, wie der Name schon sagt, das ist aber zu leise.

Somit brauche ich die Lautstärke am Fernseher nur auf 30 stellen. Jetzt lade ich den exportierten Film auf youtube hoch, um direkt andere Beiträge mit meinem vergleichen zu können.

Danke Dir.

Schöne Grüße

sportsfreund

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Matthes2 schrieb am 06.04.2026 um 12:25 Uhr

Gerade in Punkto "Audioediting" bietet ProX eine Menge Möglichkeiten, hier merkt man, dass Magix ursprünglich aus diesem Bereich kommt.
Vor längerer Zeit habe ich mich mal hingesetzt und ein Tutorial zu diesem Thema verfasst, evtl. hilft es Dir noch weiter, lies einfach mal rein, obwohl von 2015, ist es nach wie vor gültig.

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sportsfreund schrieb am 07.04.2026 um 09:43 Uhr

Hallo Matthes,

danke Dir für Deine Unterstützung, Dein Tutorial habe ich heruntergeladen. Ohne dass ich es gelesen habe, eine Frage: wieweit regelst Du hoch um eine "normale" Lautstärke zu haben?

Schöne Grüße

sportsfreund

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Matthes2 schrieb am 07.04.2026 um 10:51 Uhr

Hallo @sportsfreund,
einen allgemein gültigen Tip zu geben, ist äußerst schwer, da je nach Audio-Track, die Lautheit völlig unterschiedlich liegt.
Die maximalen Ausschläge im Mixer sind Pegelspitzen, da begrenze ich Aussteuerung so, dass die Peaks maximal das letzte der beiden orangefarbenen Felder im Mixer erreichen, allerdings passe ich das bei den einzelnen Audiospuren durchaus auch niedriger an.
So können z.B. Musikstücke eine hohe mittlere Aussteuerung haben, so dass sie sich insgesamt laut anhören, die Spitzen aber deutlich unter den Maxima liegen.
Ein wichtiger Punkt ist hier die Dynamik, d.h. das Verhältnis zwischen den leisesten und den lautesten Stellen.
Zwei Tracks mit gleich großem Dynamikumfang, aber unterschiedlicher mittleren Aussteuerung werden sich völlig unterschiedlich anhören - wenn Du da nur nach den Maxima aussteuerst, gibt das eine Bauchlandung.
Manchmal kann hier der Einsatz eines Kompressors (entweder für Extremstücke auf den einzelnen Spuren) oder aber am Ende der Kette, also im Mixer auf dem Master (ganz rechts) hilfreich sein.

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sportsfreund schrieb am 07.04.2026 um 11:20 Uhr

Hallo Matthes2,

danke Dir für die Ratschläge. Werde ich ausprobieren. Dann sollte das funktionieren.

Schöne Grüße

sportsfreund

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Matthes2 schrieb am 07.04.2026 um 14:27 Uhr

Freue mich, wenn ich helfen konnte, Drücke Dir die Daumen!

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vobe49 schrieb am 08.04.2026 um 18:39 Uhr

Über die Probleme mit dem haben wir auch in anderen Foren ja schon recht oft diskutiert. Ich selbst habe oft das Problem, dass bei Aufnahmen im Urlaub der Umgebungston viel zu leise aufgezeichnet ist. Bei der Sony A 6700 setze ich das Micro Sony ECM-G1 ein, da ist die (Umgebungston-)Lautstärke noch recht gut, bei der Osmo Pocket 3 ist sie fast immer zu leise (die Mikros sind hier wohl eher auf Nahbesprechung optimiert). Ich selbst halte aber den O-Ton im Video für sehr wichtig - viele schalten ihn in ihren Projekten ja ab und lassen dafür irgendwelche Musik dudeln. Ich finde jedoch, dass ein Video erst mit gutem O-Ton "richtig lebt".

Was also tun. Der Mixer in VPX allein ist hier keine wirkliche Lösung, weil die beiden Master-Regler ganz rechts immer schon fast am oberen Maximum stehen - lauter geht also nicht. In den Audiowerkzeugen von VPX gibt es leider keine Möglichkeiten, sehr leise Aufnahmen deutlich in der Lautstärke anzuheben. Daher helfe ich mir oft folgendermaßen: Export der Tonspur des Videos und danach Import in das MAGIX-Programm SOUND FORGE Audio Cleaning Lab 4. Dort gibt es den Effekt "Lautheitsanpassung". Damit lässt sich ein viel zu leiser Ton in der Lautstärke deutlich anheben. Danach reimportiere ich die veränderte Sounddatei wieder in VPX.

Es wäre schön wenn MAGIX diese "Lautheitsanpassung" auch in VPX/VdL integrieren würde.

LG vobe49

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BilderMacher schrieb am 08.04.2026 um 19:12 Uhr

Es wäre schön wenn MAGIX diese "Lautheitsanpassung" auch in VPX/VdL integrieren würde.

@vobe49, in VPX gibt es die Funktion.

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geändert: 02.05.2026

hjk241 schrieb am 08.04.2026 um 21:38 Uhr

@BilderMacher hat schon auf die Lautheitsanpassung bei VPX hingewiesen. Das diese Funktion arbeitet, sieht man bei genauen hinsehen an dem Verschieben des mittleren Anfasser bei Audioobjekten. Das Gelbe vom Ei wäre aber, wenn in einer zukünftigen Version von VPX die Grafik für den Sound in Echtzeit abgebildet werden würde. Dann wäre sichtbar, wie sich die Lautstärke in Abhängigkeit der verwendeten Effekte wie Limiter, Kompressor, Verstärker ändert. Und als Sahnehäubchen dazu wäre eine mögliche Verwendung von VST3-Plugins im Mixer. Die audiojektbezogene Anwendung von Plugins soll als Wunsch nicht unerwähnt bleiben.

Zuletzt geändert von hjk241 am 08.04.2026, 21:44, insgesamt 1-mal geändert.

Gruß HJK241

Mein System:
Mainboard GIGABYTE B760M DS3H DDR5, CPU Intel Core i7-12700 8x 2.10GHz, 32 GB DDR5, GTX 1060, m2.SSD, SSD,
Win 11 24H2, VPX 18.0.1.95,

newpapa schrieb am 09.04.2026 um 16:18 Uhr

Hallo,

@vobe49: In diesem Thread geht es um exportierte Videos die in der Lautstärke nicht zum Wiedergabegerät passen. Das ist ein ärgerliches Problem das für den Anwender nicht allgemein lösbar ist. Es liegt daran, dass der für die Geräte normale Eingabe- bzw. Ausgabepegel nicht einheitlich ist. Selbst bei den TV-Anbietern haben die Senderketten keinen einheitlichen Pegel. Abgesehen davon wird der Pegel bei Werbung ggf. angehoben, damit TV-Schläfer die Werbung nicht verpassen. Ich habe das Problem, dass mein BluRay-Player (keine Lautstärkeregelung vorhanden) einen Ausgabepegel liefert, der weit über der Normaleinstellung des TV-Gerätes liegt. Die Frage von @sportsfreund wurde hier abgehandelt.

Dein Problem ist ein anderes. Es geht um ein an sich zu leises Aufnahmesignal (für sich betrachtet oder auch im Verhältnis zu anderen gleichzeitig aufgenommenen Signalen). Für eine Lösung ist der Mixer da weniger geeignet, da er die Spureigenschaft bestimmt und nicht das Signal eines ausgewählten Objektes. Hier ist der objektbezogene Effekt "Lautstärke setzen" die geeignetere Wahl (@BilderMacher). Man hat dabei zwei Probleme.

1. Laute Stellen werden jetzt übersteuert. Abhilfe bietet hier der Audioeffekt "Lautstärke". Damit kann man zu laute Stellen absenken. Eine Alternative wäre ggf. der Kompressor unter "Audio Cleaning"

2. Hebt man ein zu leises Signal an, werden auch die meist unterschätzten Nebengeräusche verstärkt und fallen dann sehr unangenehm auf. (Weil der Mensch sich durch das Richtungshören auf eine Tonquelle konzentrieren kann.) Regelmäßig ein Problem, wenn man ein Gespräch aus zu großer Entfernung aufnimmt / aufnehmen muss. Persönlich habe ich folgendes Problem: Der entfernte Vogel ist leise aber gut zu hören und die Aufnahmequalität ist ok. Aber hebe ich den Ton an, höre ich deutlich das Singen der Kamera. Also Grundton des Störgeräusches suchen und Filter darauf einstellen. Der Vogel darf dann nicht in der gleichen Tonlage pfeifen.

vobe49 schrieb am 09.04.2026 um 18:37 Uhr

Vielen Dank erst mal zu euren Rückmeldungen. Das Problem, das sportsfreund hier im Thread angesprochen hat war mir schon klar und ich stimme da newpapa voll zu - es ist ärgerlich. Man schneidet einen Film, steckt auch sehr viel Arbeit in die Vertonung - die bei mir in der Regel aus dem Video-O-Ton, einer abschnittsweisen musikalischen Vertonung und vielen Kommentaren besteht - stimmt alles sauber ab und am PC klingt alles prima - auch nach dem Encodieren des Projektes. Und dann schaut man sich das Ganze über einen teuren hochwertigen Fernseher an und könnte wegen des auf einmal schlechten und schlecht abgestimmten Tons verzweifeln - vor allem wenn man dann Kommentare bekommt: "Schöner Film aber den Ton müsstest du mal noch richtig abstimmen". Wie soll man das machen, wenn er im Projekt stimmt. Die Hersteller von Fernsehern können alles - nur eine gute Audiotechnik verbauen, das können sie immer noch nicht und selbst wenn man sich eine Soundbar darunter klemmt, kommt auch bei denen nur Mist raus. Meist würde ein richtiger 8 oder besser 12-Band Equalizer mit getrennten Verstärkungen in den Höhen und Tiefen reichen, damit man sich den Ton selbst einstellen und vielleicht unter eigenem Namen abspeichern kann. Die in den TV's im Menü angebotenen fertigen Sounds sind alle unbrauchbar und selbst mein 8K-LG hat nur einen 4 Band Equalizer verbaut, über den man sich nur totlachen kann.

Die andere Funktion in VPX "Lautheit der ausgewählten Objekte angleichen" löst mein Problem m.E. nicht (oder ich wende sie falsch an). Mir geht es um die deutliche Anhebung der Lautstärke über das Maß hinaus, was die Werkzeuge von VPX zulassen. In Audio Cleaning Lab 4 geht das aber hiermit:

Vielleicht liege ich beim genannten VPX-Werkzeug falsch, dann klärt mich doch bitte auf, denn für mich ist oft ein Problem beim Arbeiten mit VPX: was tun wenn die Lautstärke (viel) zu leise ist. Kompressor u.ä. hilft da nach meinen Erfahrungen auch nicht wirklich weiter - vor allem bei Hintergrundgeräuschen wie sie im O-Ton üblich sind.

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newpapa schrieb am 09.04.2026 um 21:31 Uhr

Hallo @vobe49,

der geeignete Effekt ist "Lautstärke setzen": Damit kann man bis zu 20 dB anheben. Nimmt man den Mixer (Spur) hinzu, sind weitere 6 dB möglich. In Summe also 26 dB. Wie viele dB benötigst du denn?

Zu "Lautheit der gewählten Objekte angleichen": Hier werden unterschiedliche Lautstärken angeglichen. Als Referenz dient das Mausklickobjekt. Also: Objekte markieren, markiertes Objekt mit passend eingestellter Ziellautstärke auswählen und Effekt ausführen. Habe versucht das auszureizen und festgestellt, dass dabei Werte über 20 dB Anhebung erreicht werden können.

vobe49 schrieb am 10.04.2026 um 11:48 Uhr

Hallo newpapa, ich will versuchen, es nochmal besser zu erklären:

Mir geht es bei meinen Filmen darum, bei der Aufnahme immer auch einen brauchbaren Ton von den Umgebungsgeräuschen zu bekommen. Die sind aber oft so leise, so dass in der Tonspur nur eine Linie ohne Ausschläge zu sehen ist. Ursache ist vor allem bei der Osmo Pocket 3, dass sowohl die internen Mikrofone als auch das MIC 2, was ich öfter man nutze, Nahbesprechungsmikrofone sind, die offensichtlich für solche Hintergrundgeräusche zu unempfindlich sind. Daher reichen ab und an die Werkzeuge von VPX, die ich auch alle kenne, nicht aus. Mit Audio Cleaning Lab 4 geht da mehr. Ich werde beim nächsten Projekt mal etwas mit "Lautheit der ausgewählten Objekte angleichen" in VPX experimentieren; vielleicht erreiche ich da ja doch ähnliche Ergebnisse.

Ein weiteres Problem ist bei Außenaufnahmen natürlich das lästige "Windblubbern", mit dem man oft zu kämpfen hat und was ja der Grund ist, weshalb viele User den O-Ton gleich komplett rausnehmen. Ich habe in letzter Zeit angefangen, ab und an mit dem MIC2 als Recorder oder dem Handy in windgeschützteren Bereichen zusätzliche Tonaufnahmen zu machen, um sie später gegen den "verblubberten" O-Ton austauschen zu können. Aber das klappt auch nicht immer so gut und der Aufwand ist mir im Urlaub dann auch oft zu hoch.

LG vobe49

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