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Wie nutzt man das neue „VEGAS Video Stabilization“ tool?

Die Videostabilisierung „VEGAS Video Stabilization“ gleicht unerwünschte Bildbewegungen aus, indem sie unbeabsichtigte Bewegungen im Bild kompensiert.

Das Ergebnis: Ein deutlich ruhigeres, nahezu unmerklich vergrößertes Bild.

Um das "VEGAS Stabilization Tool"  nutzen zu dürfen, brauchen Sie eine 
DirectX11 fähige Grafikkarte, die zusätzlich OpenCL ab Version 1.2 unterstützt.
Um herauszufinden ob Ihre Grafikkarte die o.g Voraussetzungen erfüllt, empfehlen wir die Nutzung des "GPU Caps Viewer" 

GPU Caps Viewer herunterladen

Sie finden die „VEGAS Video Stabilization“ im Media Pool unter „Effekte >  Videoeffekte“.

1. Markieren Sie das Video-Objekt, welches stabilisiert werden soll, und klicken Sie auf „Effekt anwenden“.

Sie finden folgende Parameter, die Sie vor der Bewegungsanalyse des Videos anpassen können, um das Ergebnis der Analyse zu beeinflussen:

  • Genaue Methode: Die Analyse dauert länger, ist aber präziser und liefert ein besseres Ergebnis.
  • Bildgröße reduzieren: Video-Objekte in Full-HD und größer werden herunterskaliert und analysiert, damit die Analysezeit verkürzt wird. Das Ergebnis ist nur geringfügig ungenauer.
  • Bewegungsausgleich: Wählen Sie aus, welche Bewegungsformen bei der Analyse in Betracht gezogen werden.

2. Klicken Sie auf „Bewegungsdaten analysieren“, um die Analyse zu starten.

Der Vorgang benötigt einige Zeit, abhängig vom gewählten Analysemodus, der Länge der Datei usw.
Nach Abschluss der Analyse wird die Stabilisierung automatisch auf das Medium angewendet.

Nach Abschluss der Analyse stehen Ihnen 2 Parameter zum Verfeinern des Ergebnisses zur Verfügung:

Glättung

Die Kamerabewegung besteht immer aus vielen kleinen, schnellen ungewollten Bewegungen zusammen mit den gewollten Bewegungen wie Schwenks, Zooms und Kamerafahrten, die erhalten bleiben sollen. Hier legen Sie fest, wie viel „Unruhe“ in der Szene erhalten bleiben soll. Je größer dieser Wertist, um so mehr werden die Bewegungen geglättet.

Autoskalierung

Wenn das Bild in eine Richtung verschoben wird, um eine ungewollte Kamerabewegung auszugleichen, entsteht an der gegenüberliegenden Kante ein schwarzer Rand.
Um das zu vermeiden, wird in das Bild hineingezoomt.
Die Autoskalierung ist voreingestellt aktiviert und bewirkt, dass alle schwarzen Ränder entfernt werden.

Die Parameter Skalierung, Drehung, Verschiebung X und Verschiebung Y haben mit der Stabilisierung nichts zu tun, sondern können als zusätzliche Objektanpassungen angewendet werden. Sie sind auch über Keyframes animierbar.